Spendenaufruf Nothilfe Malawi »Zyklon Freddy«

Der Zyklon „Freddy“ hat zwischen dem 14.03. und 17.03.2023 in Südostafrika verheerende Schäden angerichtet. Auch Malawi wurde schwer getroffen. Nach Angaben des malawischen Ministeriums für Katastrophenmanagement verloren knapp 400.000 Menschen, davon 280.000 Kinder, ihr Zuhause, es wurden über 500 Notlager errichtet und es gab mehr als 400 Tote sowie knapp 1.000 Verletzte. Rev. George Kaliati, Vorsitzender der Moravian Church in Malawi berichtet ebenfalls von großen Schäden und dem persönlichen Verlust seines Hauses. Die Herrnhuter Missionshilfe hat daraufhin beschlossen, umgehend Nothilfe zu leisten. Zu diesem Zweck gibt es die Möglichkeit, diese Nothilfe aktiv zu unterstützen. Über das Spendenkonto der HMH bei der Evangelischen Bank (DE25 5206 0410 0000 4151 03) können Sie unter dem Kennwort „Nothilfe Malawi“ für die Nothilfe spenden.

Gruß aus Nikaragua zum 174. Missionsjubiläum

Am 14. März 2023 erinnerte die Brüdergemeine in Nikaragua auf einer ihrer Facebook-Seiten an die Ankunft der ersten Missionare aus Deutschland am 14. März 1849 in Bluefields an der südlichen Atlantikküste. Siehe hier. Einen besonderen Gruß lässt die Kirchenleitung den Bischöfen in der weltweiten Brüder-Unität zukommen, wenn sie formuliert: »Herzlichen Glückwunsch zum 174. Gründungstag der Brüdergemeine in Nikaragua. Die Provinzialbehörde grüßt alle Moravos, die heute der Ankunft der ersten Herrnhuter Missionare in Nikaragua gedenken. Immer werden wir Gott in tiefer Demut danken für seine Gnade, seinen Segen und den damals beginnenden Aufbau des Reiches Gottes in unserem Land. In besonderer Weise beten wir heute für die anstehende Bischofskonferenz der Brüder-Unität. Bischöfe aus aller Welt werden sich ab dem 15. März 2023 in in Doorn bei Zeist in den Niederlanden versammeln. Grüße und Segen!«

Joyce Shomi erreichte Master-Abschluss in Public Health

Die »Moravian Church in Uganda« übermittelte am 11. März 2023 dem Unity Women's Desk UWD mit Hauptsitz in Winston-Salem/NC folgende gute Nachricht: »Wir können vermelden, dass eine weitere Stipendiatin des Unity Women's Desk ihr Studium erfolgreich abgeschlossen hat. Es handelt sich um einen Master-Abschluss in Public Health der privaten »Clarke International University« im Zentrum von Kampala. Dieser wurde am 10. März 2023 verliehen an Schw. Joyce Shomi. Herzlichen Glückwunsch, Joyce!«. In Uganda finanzierte die Brüdergemeine mehrere Workshops zur Aufklärung von Frauen und Männern über Gewalt gegen Frauen. »Die Referenten und Referentinnen kamen von innerhalb und außerhalb der Brüdergemeine, einschließlich der ugandischen Polizei und Menschenrechts-Organisationen. Ein Gastredner kam auch von den »Uganda Christian Lawyers«, schrieb Julie Tomberlin, die Leiterin des Unitätsfrauenbüros.

Ein Post zum Frauentag 2023 von der Herrnhuter Mission in Dänemark

Ein Post zum Frauentag 2023 kommt von der Herrnhuter Mission in Dänemark: Schon früh in der Geschichte der Brüder-Unität existierte eine moderne Sicht auf die Frauen. Bischof Johann Amos Comenius schrieb vor mehr als 350 Jahren: Auch Frauen sind »nach dem Bilde Gottes geschaffen und haben Anteil an seiner Gnade … Sie sind mit dem gleichen scharfen Verstand und der gleichen Erkenntnisfähigkeit ausgestattet (oft mehr als das andere Geschlecht) und sind in der Lage, höchste Positionen zu erreichen, da sie von Gott selbst berufen wurden, über Nationen zu herrschen und Königen und Fürsten gute Ratschläge zu erteilen, … die der Menschheit zugutekommen. Sie können Prophetinnen sein und Priester und Bischöfe kritisieren«. In der D. R. Kongo arbeitet die Brüdergemeine daran, die Lage der Frauen zu verbessern. Dort kommen auf 100.00 Geburten 846 tote Mütter (in Deutschland nur 5!). Mehr in Dänisch hier.

Damaris Enkelmann soll Jugendarbeit weltweit vernetzten

Die Europäisch-Festländische Brüder-Unität und Herrnhuter Missionshilfe haben einvernehmlich verabredet, dass die in Berlin lebende Gemeindepädagogin Damaris Enkelmann ab dem 1. September 2023 zusätzlich zu ihrer 50-Prozent-Tätigkeit als Jugendbeauftragte noch mit 25 Prozent für die internationalen Beziehungen in der Jugendarbeit der Brüdergemeine in Europa und weltweit angestellt werden soll. Damaris Enkelmann, Trägerin des »Gräfin von der Schulenburg-Preises« für ihre Abschlussarbeit, ist für diese Zusatzaufgabe besonders prädestiniert, da sie 2015 ein halbes Jahr lang als Freiwillige in der Brüdergemeine in Tansania (Rukwaprovinz) gearbeitet und dabei Suaheli gelernt hat. Berufserfahrung erwarb Damaris Enkelmann außerdem als pädagogische Mitarbeiterin der Cottbuser »Haltestelle«, einer offenen Arbeit der Brüder-Unität für alle, die Gemeinschaft und Halt und Orientierung suchen.

»Human Rights Day 2023« in Genadendal – Kenne deine Rechte!

Die Republik Südafrika begeht den »Tag der Menschenrechte« nicht - wie die meisten anderen Staaten auf der Welt - alljährlich am 10. Dezember (1948: Die UN beschließen die sog. Menschenrechtserklärung), sondern am 21. März. Das Datum erinnert an den 21. März 1960 und an den Skandal von Sharpeville. Damals starben 69 Menschen und 180 wurden verletzt, als die Polizei auf friedliche Demonstrantinnen und Demonstranten schoss, die sich aus Protest gegen die neuen Passgesetze versammelt hatten. Das Ereignis steht für den Mut einfacher Menschen, öffentlich für ihre Rechte einzutreten. Es gehört zu den ikonischen Daten in der Geschichte Südafrikas. Die Brüdergemeine in Genadendal feiert den »Human Rights Day« in diesem Jahr mit Spielen, einem Markt und drei Vorträgen: vom »Genadendal Mission Museum«, von der »Genadendal Child Welfare« und der »Genadendal Police«. Veranstaltungsbeginn im südafrikanischen Herbst ist um 8:00 Uhr im United Park in Genadendal. Siehe hier.

Herrnhuter Missionshilfe unterstützt Familie in Sansibar

Gleich zu Beginn des neuen Jahres musste die Familie von Nasra, einer Schülerin der »Herrnhuter Academy School« in Mwera, mit einem schweren Schicksalsschlag umgehen. Ein Feuer zerstörte die ohnehin kleine Behausung von Nasra und ihrer Mutter. Die Herrnhuter Missionshilfe konnte dank des Nothilfefonds schnelle und unbürokratische Soforthilfe leisten und hat die Familie mit den notwendigsten Dingen ausgestattet und die dringendsten Reparaturen und Renovierungen finanziert. Die beiden sind überglücklich, dass sie nun wieder ein Dach über dem Kopf haben und bedankten sich herzlich bei der Referentin der Herrnhuter Missionshilfe Bettina Nasgowitz während ihres Besuchs Anfang März.

Vorstellung des »Illusuak Cultural Centres« in Nain, Labrador

Die Regierung von Kanada tut seit einigen Jahren viel dafür, das Unrecht, das im kolonialen Zeitalter der indigenen Bevölkerung zugefügt wurde, wieder gut zu machen. In diesem Zusammenhang entstand in der ehemaligen Herrnhuter Missionsstation Nain an der Küste von Labrador (gegründet 1771) – in enger Zusammenarbeit mit der Inuit-Selbstverwaltung von Nunatsiavut – das hochmoderne, multifunktionale »Illusuak Cultural Centre«, eine Schöpfung des in Neufundland geborenen, jetzt in Norwegen lebenden Star-Architekten Todd Saunders (Jahrgang 1969). Das beliebte kanadische Magazin »Maclean’s« stellte in seiner Ausgabe für März 2023 dieses imposante Gebäude mit seiner Entstehungsgeschichte und mit seiner geplanten Nutzung vor. Siehe in deutscher Übersetzung hier. Die Form des weithin sichtbaren, großen Gebäudes ist den vormaligen Rasenhaus- bzw. Erdhaus-Unterkünften der Inuit auf der nahe gelegenen Insel »Rose Island« nachempfunden.

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