Aktuelles von »Moravian Merchandise«

Der faire Handel der Herrnhuter Missionshilfe, Moravian Merchandise, bietet den kompletten Februar eine Rabatt-Aktion für den beliebten Rooibostee im Aufgussbeutel an. Der reguläre Preis liegt bei 4,90 Euro für 40 Beutel. In der aktuell kalten Jahreszeit kann der Tee bis Ende Februar zum Sonderpreis von 3,90 Euro erworben werden. Ebenfalls neu im Sortiment sind Handschmeichler in Herz- und Kreuzform, hergestellt im Rehazentrum »Lifegate«. Und auch die beliebten Gewürzsorten aus Sansibar sind wieder vollständig erhältlich. Eine neue Lieferung mit Pfeffer, Zimt, Curry und PiliPili ist frisch von der Insel in Bad Boll eingetroffen. All diese und viele weitere Produkte sind im Onlineshop oder im Laden in Bad Boll erhältlich.

»Geneva Moravian Fellowship« feierte ihren dritten Geburtstag

Die »Geneva Moravian Fellowship« unter Leitung der karibischen Pfarrerin Winelle Kirton-Roberts feierte im Dezember 2022 ihren dritten Gründungstag. Siehe hier. Die Fellowship hatte acht Monate lang ökumenische Studierende aus Indien, Thailand, Deutschland, Trinidad, Myanmar, Indonesien, Nigeria, der Türkei, Liberia, Simbabwe, Lesotho und China zu Gast. Diese nahmen an den Veranstaltungen der Fellowship teil und brachten sich ein. Winelle Kirton-Roberts schreibt: »Das Herz der Moravians ist die Ökumene. Der Glaube, dass die Liebe Jesu über sämtliche Grenzen hinausreicht, ist seit Jahrhunderten unsere Botschaft und auch unsere gelebte Erfahrung. Bei der Abschlussfeier am ›Ökumenischen Institut Bossey‹ in Genf wurde die ›Geneva Moravian Fellowship‹ als eine von drei Kirchen gewürdigt, die bei den Studierenden zu wichtigen ökumenischen Erfahrungen beigetragen haben. Wir fühlen uns geehrt«.

Nachrichten von der Ärztlichen Mission in Suriname

»Medical Zending« (Ärztliche Mission) oder abgekürzt »MZ« ist der populäre Name für die »Medical Zending Foundation Primary Health Care Sur«, eine von der Brüdergemeine in Suriname gegründete Organisation. Diese hat am 1. Februar 2023 im »Koordinationszentrum Dr. Jan van Mazijk« in Paramaribo einen neuen Krankenwagen in Betrieb genommen. Ein Video von der Übergabe hier. Der Krankenwagen wurde finanziert vom Gesundheitsministerium. Außerdem wurde bekanntgegeben, dass die MZ und das Regional-Krankenhaus Atjoni (RKHA) mit einer Kooperation beginnen wollen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von MZ-Direktor Herman Jintie und dem amtierenden Direktor des RKHA Edwin Noordzee unterzeichnet. Die Presse berichtete. Siehe hier. Die Kooperation betrifft die Bereiche Versorgung, Ausbildung und Einsatz von Personal, Labor, Apotheke und Einsatz von Ambulanzfahrzeugen.

Ausstellung in Zeist zur Sklaverei-Vergangenheit der Brüdergemeine

Eine Ausstellung zum Thema »Kirche und Sklaverei – die Aufarbeitung der Sklaverei-Vergangenheit ist heilsam", ist seit dem 20. Januar 2023 in Zeist/NL im Museum »Het Herrnhutter Huis« zu sehen. Die Eröffnung fand nebenan im Kirchensaal der Brüdergemeine statt. Bilder hier. In einem Kurzbericht heißt es: »Die Geschichte der Sklaverei ist eine schmerzende Wunde in der niederländischen Geschichte. Die Brüdergemeine ist in dreifacher Hinsicht ein Teil dieser Geschichte: als europäische Kirche, als Missionskirche, die unter den versklavten Menschen gearbeitet hat, und als Kirche, in der heute Nachkommen versklavter Menschen leben. Seit 2013 gibt es in Amsterdam eine Arbeitsgruppe, die sich aus Vertretungspersonen mehrerer Kirchen zusammensetzt und die sich mit dem Thema »Heilsame Aufarbeitung der Sklaverei-Vergangenheit« beschäftigt. Die Arbeitsgruppe hat die o. g. Ausstellung zusammengestellt und lädt nun zum Gespräch über das Ausstellungsthema ein. Die Öffnungszeiten und mehr hier.

Südafrika: Von der Sklaven-Besitzurkunde zum Lehrer-Zertifikat

Anlässlich des von der UNESCO ausgerufenen »International Day of Education« am 24. Januar 2023 veröffentlichte die Brüdergemeine in Südafrika einen kleinen Beitrag zur Herrnhuter Bildungsgeschichte im Lande. In dem Beitrag geht es um die Umstände der Gründung sowie um die spätere Bedeutung des »Moravian Teachers‘ Training Colleges« in Genadendal, Westkap-Region. Zum Beitrag in Deutsch hier. Die Gründung des Lehrerseminars für ehemalige Sklaven - des ersten derartigen Seminars im gesamten südlichen Afrika - geht auf den weitsichtigen Herrnhuter Missionar Hans Peter Hallbeck (1784-1840) zurück, der aus Schweden stammte. Mit dem Seminar wollte Hans Peter Hallbeck einheimische Fachkräfte qualifizieren statt auf immer mehr Missionarinnen und Missionare aus Europa zu setzen. Die Gründung des »Moravian Teachers‘ Training Colleges« im Jahre 1834 bedeutete einen großen Aufschwung für die Missionsstation in Genadendal.

Sächsische Zeitung zur Geschichte von Gegenständen im »Völkerkundemuseum Herrnhut«

Die »Sächsische Zeitung« veröffentlichte am 31. Januar 2023 ein Interview, das Anja Beutler mit Frank Usbeck, Kurator für die Völkerkundemuseen Dresden, Leipzig und Herrnhut, sowie mit der Leiterin des »Völkerkundemuseums Herrnhut«, Silke Piwko, über sensible Ausstellungsstücke führte, die sich möglicherweise noch in den Beständen des Herrnhuter Museums befinden. Siehe hier. Die sogenannte Provenienzforschung wird auch am Standort Herrnhut seit einigen Jahren intensiv betrieben, ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Silke Piwko weist in den Interview darauf hin, dass die Sammlung von völkerkundlich relevanten Gegenständen in Herrnhut anders verlief als andernorts. Während in anderen Museen die Objekte meist in größeren Mengen von bis zu 1.000 Stück von einem einzigen Sammler kamen, erhielt Herrnhut die Stücke von sehr vielen verschiedenen Sammlern, meist nur 10 bis 20 Objekte, was die Provinzienzforschung erschwert. Allerdings wurden sehr viele Alltagsgegenstände nach Herrnhut geschickt und nur wenige Kultgegenstände oder Human Remains.

Vorgestellt: Rachel Lwali aus Tansania

In einem Facebook-Post vom 24. Januar 2023 stellt das »Unity Women's Desk« UWD Rachel Lwali aus Tansania vor: »Rachel ist seit vielen Jahren eine tragende Säule des UWD und auch der »Moravian Church in Tansania«. Sie nahm an den jüngsten beiden Schwestern-Konsultationen der weltweiten Brüder-Unität in Südafrika und Suriname teil. Sie war eine der ersten UWD-Sub-Desk-Koordinatorinnen (jetzt Programmkoordinatorinnen) in Tansania und ist nun in ihrer zweiten Amtszeit UWD-Beirats-Mitglied für Gesamt-Afrika. Rachel drängt es, jungen Frauen zu helfen, ihr Leben durch Bildung zu verbessern. Sie war selbst eine sehr gute Schülerin. Sie besuchte eine staatliche Sekundarschule zu einer Zeit, als sich nur sehr wenige Mädchen für diese Bildungsstufe qualifizierten. Ihr tiefes Vertrauen, ihr unerschütterliches Engagement und ihre Finanz- und Planungserfahrung machen sie zu einer unschätzbaren Führungspersönlichkeit in der Brüdergemeine in Afrika. Danke, Rachel!« Mehr hier.

Yasmir Palmiston aus Nikaragua: Aus einem jungen Mann wird eine junge Frau

Am 1. Februar 2023 berichtete das nikaraguanische Nachrichten-Portal »Noticias Bluefields« über ein Thema, das in Nikaragua und auch in der dortigen Brüdergemeine nur selten öffentlich angesprochen wird: über die Probleme von Menschen, die ihr Geschlecht wechseln. Der spanischsprachige Artikel ist überschrieben: »Der Weg in die Freiheit führt für indigene und afrostämmige Transgender-Menschen in das Selbstexil«. Erzählt wird die Geschichte von Yasmir Palmiston, Mitglied der Brüdergemeine aus Karawala an der Mündung des Rio Grande, einer jungen Frau, die als Junge zur Welt kam und erzogen wurde, jedoch schon als Kind wie ein Mädchen fühlte. Sie meint: »Sexuelle Vielfalt wird bei uns Indigenen als Sünde empfunden, als göttliche Bestrafung, als Fluch, der beweist, dass in der Familie etwas schiefgelaufen ist. Ich hatte deshalb Angst, als Frau auf die Straße zu gehen«. Zu Hause und in der Gemeinde fand sie kaum Verständnis und Unterstützung. Um seine Familie zu schützen, verbannte Yasmir sich nach ihrem Outing selbst ins ferne Bluefields.

PDF und weitere Meldungen

Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.


Alle durch die Nutzung des Newsletters anfallenden personenbezogenen Daten werden mit Hilfe unseres Service-Dienstleisters ausschließlich für den Versand des Newsletters genutzt. Eine Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf von E-Mail-Adressen findet nicht statt.
All submitted personal data will be used exclusively for sending the newsletter. There will be no disclosure to third parties or selling of e-mail addresses.
Sollte Ihr E-Mail-Programm ihn nicht korrekt darstellen, können Sie diesen Newsletter in Ihrem Browser anzeigen.
If your e-mail program does not display it correctly, you can view this newsletter in your browser..


Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich beim Newsletter-Service auf unserer Website www.herrnhuter-missionshilfe.de mit %PERS_EMAIL% am %PERS_DATE% %PERS_TIME% angemeldet haben bzw. eine Anmeldung mit Wirkung zu diesem Zeitpunkt auf einem anderen Wege veranlasst haben.
You are receiving this newsletter because you have registered with the Newsletter-Service on our website www.herrnhuter-missionshilfe.de using %PERS_EMAIL% on %PERS_DATE% %PERS_TIME%.


Wenn Sie den "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Newsletter abbestellen.
If you wish to unsubscribe from the "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter click the following link: Unsubscribe newsletter.