Sternbergarbeit herzlich willkommen in Jenin

Am Mittwoch, den 25. Januar 2023 fand erstmalig eine Konferenz der Kommunalverwaltung Jenin statt. Jenin liegt im Norden Palästinas nahe der Grenze zu Israel. Seit Anfang 2021 arbeitet dort der »Rehabilitation Center Burqin« als eine Außenstation des Sternbergs, dem Rehabilitationszentrum der weltweiten Brüder-Unität bei Ramallah. In Burqin bzw. Jenin wird Ergotherapie, Physiotherapie und Sprachtherapie angeboten. Auf der Konferenz in Jenin wurden erstmals alle Akteure eingeladen, die sich für Menschen mit Behinderungen einsetzen. Vom Sternberg nahm die Programm-Verantwortliche Abeer Hamad und als Gast Niels Gärtner teil. Da die lokalen Einrichtungen in der Kommune Jenin noch sehr schwach aufgestellt sind, freuten sich viele Teilnehmende, dass der Sternberg mit seiner guten qualifizierten Arbeit mit behinderten Menschen in Jenin neuen Schwung geben wird. Viele Kontakte wurden ausgetauscht. Das Netzwerk ist gewachsen. Wie gut, dass es den Sternberg gibt. - Das haben sich auch Gemeinden aus dem Kirchenkreis Vlotho und die Westfälische Landeskirche gedacht. Sie haben es finanziell ermöglicht, dass das Projekt in Burqin/Jenin gestartet werden konnte.

Neuigkeiten von »Moravian Merchandise«

Der faire Handel der Herrnhuter Missionshilfe, Moravian Merchandise, hat in dieser Woche eine große Lieferung aus Palästina erhalten. Neben mehr als 60 kg der beliebten Gewürzmischung Za'tar sind auch über 2.000 Liter Olivenöl angekommen. Somit wird es keinen Engpass wie im vergangenen Jahr geben. Außerdem bietet der Onlineshop ab sofort und in limitierter Stückzahl zwei Bücher zum Verkauf an. Der Erlös geht in vollem Umfang an das Rehabilitationszentrum auf dem Sternberg: Das Buch »Disteln im Weinberg« von Sumaya Farhat-Naser beschreibt in Form eines Tagebuchs ihre Zeit im besetzten Palästina und ist für 5,00 Euro zu erhalten. Den Bildband »Bilder aus der Herrnhuter Mission - Fotografien des 19. Jahrhunderts aus den Sammlungen des Unitätsarchivs« wurde von Rüdiger Kröger herausgegeben und kann für 7,50 Euro erworben werden.

Labor der neuen Sekundarschule in Sansibar in Betrieb genommen

Im letzten Jahr erfolgte der Spatenstich für die neue Sekundarschule auf dem Gelände der »Herrnhuter Academy School« in Mwera, Sansibar. Der Bau dieser Schule ist ein großer Schritt für das Bildungsprojekt der Moravian Church Zanzibar. Mit dem bereits gestarteten Bau einer Berufsschule wird das Projekt zeitnah vervollständigt und gibt den Kindern dann die Möglichkeit, ihren kompletten Bildungsweg am gleichen Ort innerhalb derselben Einrichtung abschließen zu können. Jetzt wurde erstmals im neuen Labor der Sekundarschule unterrichtet. Die Mädchen und Jungen sind begeistert von den neuen Möglichkeiten und voller Motivation, die nächste Schulstufe erfolgreich zu absolvieren. Die Herrnhuter Missionshilfe wünscht dabei viel Erfolg und bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern, die dieses Projekt ermöglicht haben.

Immer noch Hilfe für die Mosquitia nötig

Das »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika hilft noch immer mit der Bereitstellung von Bohnen- und Gemüsesaatgut in der Mosquitia in Mittelamerika. Dort hatte es neun Monate lang extrem viel geregnet und jetzt steht für zehntausende Bäuerinnen und Bauern die Neupflanzung an. Da die letzten beiden Ernten in weiten Teilen von Honduras und Nikaragua infolge Überflutung der Felder ausgefallen sind, müssen viele Menschen seit langem mit einer Mahlzeit pro Tag und von kleinen Fischen leben, die sie an den nahen Flussufern fangen können. Dank großzügig eingegangener Spenden konnte die Brüdergemeine in Honduras 13.000 Pfund Bohnensamen bereitstellen, die an 650 Familien verteilt wurden. Die Samen werden Mitte Februar 2023 gesteckt, im April 2023 soll es dann schon die erste Ernte seit langer Zeit geben. Ein Bericht enthält ein Foto von Leitungspersonen der Brüdergemeine in Honduras (Missionsprovinz), die hinter Boxen mit Gemüsesamen stehen. Zu sehen ist auch eine Tafel mit Notizen aus einem Budget-Workshop.

»Wer ist wer?« - Unitätsfrauenbüro stellt Merita Meko vor

In einem Facebook-Post stellt das Unitätsfrauenbüro am 16. Januar 2023 Merita Meko aus Albanien vor, eine der Aktivistinnen der Organisation und im Jahre 1993 eine der drei Gründerinnen der Brüdergemeine in Albanien. Siehe hier. Seitdem hat Merita Meko, unterstützt von weiteren aktiven Schwestern, dutzenden albanischen Frauen den Weg zurück in ein sinnvolles Leben und den Weg zum Glauben gebahnt. Sie, eine studierte Pädagogin, hat an mehreren Orten in Albanien Kinder- und Frauengruppen, Kindergärten und weitere Sozial-Projekte aufgebaut. Die kleinen Gruppen, denen heute auch Jugendliche und ein paar Männer angehören, sind auf dem Weg, richtige Gemeinden zu werden. Diese Gruppen kreisen nicht nur um sich selbst, sondern sehen sich um, wo sie in der Gesellschaft helfen können. Merita Meko leitet schon seit 2009 das nationale Weltgebetstags-Komitee. Die Herrnhuter Missionshilfe hat seit 1995 viele Projekte der Brüdergemeine in Albanien in einer Gesamtsumme von mehreren hunderttausend Euro unterstützt.

Kunst-Workshops in Costa Rica

Dass religiöse Themen immer wieder Künstler und Künstlerinnen aus aller Welt inspirierten, großartige Werke zu schaffen, das steht fest. Deshalb ist Kunst auch ein gutes Medium für die Glaubensunterweisung. Wilfredo Cuthbert, ein Jugendpfarrer der Brüdergemeine aus Costa Rica, und David Sommers, ein Lehrer für Spanisch, Kunstgeschichte und Religionswissenschaften an der »Moravian Academy« in Bethlehem/PA, taten sich erneut zusammen, um in der »Iglesia Morava Fuente de Vida« (Lebensbrunnen-Kirche) sowie in der »Iglesia Morava El Refugio« (Zufluchtskirche) in Puerto Limón, Costa Rica, zwei Kunst-Workshop für insgesamt 105 Jugendliche und einige Erwachsene durchzuführen. Siehe hier. Online zugeschaltet waren noch mehrere Jugendliche aus Brasilien, Peru, Honduras und Kuba. Nach den Workshops wurde jeweils ein Gottesdienst gefeiert. In einem Brief mit vielen Bildern (unter der Meldung hier) bedankt sich Wilfredo Cuthbert für die finanzielle Unterstützung des Workshops.

Aktuelle Bilder und Kurzberichte von Joachim Kreusel aus Nordindien

Joachim Kreusel, Bischof der Brüder-Unität mit Wohnsitz in Ockbrook (GB), weilt derzeit in Nordindien, um die dortigen Brüdergemeinen mit ihren pädagogischen Einrichtungen und sozialen Projekten zu besuchen. Er nahm in Binnakandi an einer Hochzeit und an der Enthüllung eines Gedenksteins für Pfr. Kagauchung Gangmei – genannt Br. Kabui – teil. Dieser baute in den vergangenen 20 Jahren die Brüdergemeine im nordost-indischen Bundesstaat Assam auf und verstarb vor zwei Jahren. Außerdem besuchte er in Binnakandi eine noch recht junge Schule, die - wie ihre Mutter-Einrichtung im fernen Rajpur (Dehradun) - den Namen »Moravian Institute« trägt. Fotos schickte Joachim Kreusel auch von seinen Besuchen bei Gemeinden und Gruppen in Binnakandi (Schwesterntreffen), Haflong (rekonstruierte Kirche), Latingkhal (Hochzeit von Br. Dimchui und Schw. Dimjeng) und Ramgaijaeng (schadhafte Kirche).

Fünf Ordinationen in Nepal

Am Sonntag, dem 21. Januar 2023, wurden in Katmandu (Nepal) fünf Brüder durch Joachim Kreusel, Bischof der Brüder-Unität mit Sitz in Ockbrook/GB, ordiniert. In Katmandu findet derzeit die 2. Konferenz der Brüdergemeine in Südasien mit allen Gemeinhelfern statt. Die Brüder, die ordiniert wurden, waren zuvor schon als »Student Pastor« im Dienst verschiedener Brüdergemeinen in Indien. Es handelt sich um: Bir Bahadur Rana (Pfarrer in Rajpur/Dehradun), um Danish (Pfarrer in Shey/Ladakh bei Leh), um Jacob Gangmei (Pfarrer in Latinhkal und Haflong/Distrikt Binnakandi), um Nathaniel Gaisinrei Gengmei (Pfarrer in Latinkhal und Haflong/Distrikt Binnakandi) und um Levi Machunlung Ruangmei (Pfarrer in Neu Delhi). Die Ordinationen fanden in Nepal statt, weil unklar war, wie die indischen Behörden auf solche Gottesdienste, bei denen ausländische Pfarrer und Bischöfe mitwirken, reagieren würden. Der knapp zweistündige Gottesdienst kann nacherlebt werden: https://www.youtube.com/watch?v=TtKo9ncc7tk - Während der o. g. Konferenz wurde ein Antrag an die weltweite Brüder-Unität ausgearbeitet, der auf einen Statuswechsel der Arbeit der Brüdergemeine in Nordindien und Nepal abzielt. Statt im Status eines "Missionsgebietes" soll künftig - wegen des erfolgten Wachstums - im Status einer "Missionsprovinz" der weltweiten Brüder-Unität gearbeitet werden.

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