Download der PDF Version des Newsletters hier.

Neues aus den Krankenhäusern in Tansania

Der aktuelle Newsletter des deutschen Chirurgen Dr. Jens-Marcus Albrecht, der im Auftrag der Herrnhuter Missionshilfe im Krankenhaus in Mbozi, Tansania arbeitet, ist erschienen. Darin geht es um ein zweiwöchiges Praktikum einer Gruppe junger Studentinnen und Studenten, die Unterstützung bei den Arbeiten zur Wasserversorgung an der Berufsschule in Kakozi und um ganz praktische Erlebnisse aus dem Alltag eines Chirurgen. Zum kompletten Newsletter hier. Am Krankenhaus in Isoko arbeitet Dr. Luzia Illiger als Gynäkologin. Sie berichtet in einem der aktuellen Beiträge auf ihrem Blog »Eindrücke aus Isoko« von einem kleinen aber wichtigen Schritt im Kampf gegen die Coronapandemie. Zusammen mit 3 weiteren Krankenhausmitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhielt Dr. Luzia Illiger nun endlich ihre langersehnte Impfung. Zum kompletten Bericht hier.

Seminar zu Covid-19 und HIV/Aids in Berlin

Für Donnerstag, den 18. November 2021, ab 10 Uhr laden die Arbeitskreise »Pharma« und »Lobbyismus« des »Aktionsbündnisses gegen AIDS«, in dem auch die Herrnhuter Missionshilfe mitwirkt, zu einem Seminar zum Thema: »Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Prävention und Behandlung von HIV- und Hepatitis-Infektionen« nach Berlin ein. Auf dem Seminar wird u. a. gefragt: Warum forscht man auf eine Impfung gegen HIV nunmehr erfolglos 30 Jahre, während man bei Covid-19 binnen kürzester Zeit gleich mehrere Impfstoffe zur Verfügung hatte? Wie funktioniert der mRNA-Ansatz? Warum klappt der mRNA-Ansatz bei HIV nicht? Was wissen wir über den Ursprung und den Vermehrungszyklus von SARS-CoV-2? Sind Menschen mit HIV und SARS-CoV-2 Ko-infektion besonders gefährdet? Welche Auswirkungen der Pandemie auf Versorgungsstruktur, Schlüsselgruppen etc. gibt es? Können Erfahrungen mit HIV die auf COVID-19 übertragen werden? Mehr Infos zur Tagung und Anmeldung hier.

Missionars-Statue in Nuuk darf stehenbleiben

Für den langjährigen, umstrittenen dänisch-lutherischen Missionar Hans Poulsen Egede (1686-1758), der kurz vor den Herrnhuter Missionaren 1721 die Mission in Grönland begann, wurde 1922 - vor knapp 100 Jahren - ein Denkmal in Nuuk (früher Godthåb mit dem Stadtteil Neu-Herrnhut) errichtet. Nachdem am 21. Juni 2020 – im Zusammenhang mit der Ermordung des schwarzen US-Amerikaners George Floyd – unbekannte Einheimische die Statue des Missionars mit roter Farbe besprüht und mit der Aufschrift »Decolonize!« (Entkolonisierung!) versehen hatten, ordnete die Bürgermeisterin von Nuuk, Charlotte Ludvigsen, ein Referendum über die Entfernung der Statue an. Die Bürgerinnen und Bürger von Nuuk sollten selbst entscheiden, ob Hans Poulsen Egede eher für den dänischen Kolonialismus stehe oder eher für die moderne Entwicklung Grünlands und die gelungene Christianisierung der Inuit. Prinzipiell gibt es die gleiche Diskussion über das Wirken der Herrnhuter Brüder und Schwestern, die 1733 bis 1900 auf Grönland gearbeitet haben. Die Abstimmung ergab mit 921 zu 600 Stimmen, dass die Statue stehenbleiben soll. Siehe hier.

Brüdergemeine in Haiti vom Erdbeben betroffen

Am 14. August 2021 erschütterte ein schweres Erdbeben (Stärke 7,2) den Südwesten von Haiti. Derzeit müssen etwa 2.000 Tote und 9.000 Verletzte beklagt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass der Tropensturm »Grace« drei Tage später über dasselbe Gebiet hinwegzog und weitere Verwüstungen anrichtete. Haiti ist ein Missionsgebiet der weltweiten Brüder-Unität mit einem Dutzend Gemeinden, das gemeinsam von den Unitätsprovinzen Westindien-Ost und Jamaika betreut wird. Der Pfarrer der Brüdergemeine Vilès Dorsainvil gab am 18. August 2021 folgenden Bericht: »Zwei unserer Kirchen sind vom Erdbeben betroffen. Eine befindet sich in Jacmel und die andere in Anse de Nau im Departement Grand Anse. Diese Kirchen mit Pfarrwohnungen sind schwer beschädigt. Die dort wohnenden Brüder und Schwestern sitzen jetzt auf der Straße und suchen eine Unterkunft«. Das »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika bittet um Nothilfe-Spenden. Siehe hier.

Neu in Nordamerika: »Moravian Mission Coffee«

Das »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika wirbt für ein neues Fair-Trade-Produkt: »Moravian Mission Coffee«. Siehe hier. Auf der entsprechenden Webseite heißt es: »Der neue Kaffee wird es Ihnen ermöglichen, Mitglieder der Brüdergemeine weltweit zu unterstützen. Trinken Sie morgens einfach eine Tasse Kaffee! Packungen mit ›Moravian Mission Coffee‹ können ab dem 21. August 2021 über einen Link auf unserer Webseite vorbestellt werden, wobei unsere erste Röstung eine mittlere Röstung aus Uganda ist. Wir werden eine größere Auswahl an Röstungen anbieten. Dabei arbeiten wir mit der Firma ›Farmers Market Coffee‹ der Lutheran World Relief zusammen. Lutheran World Relief bezieht seinen Kaffee direkt von den Kaffeebauern. Diese verpflichten sich, ihren Bauern einen existenzsichernden Lohn zu zahlen, damit sie sich aus der Armut befreien, autark werden und ihre Familien ernähren können«.

Zeitungsartikel zu Guyana

In den Wochenzeitungen »Der Sonntag« und »Die Kirche« erschien am 12. August 2021 ein Artikel über das kleine südamerikanische Land Guyana (früher: Britisch Guyana), in dem es etwa 900 Mitglieder der Brüdergemeine gibt. Der Artikel trägt die Überschrift »Gott und Götter in Guyana« und geht auch auf die Geschichte der Brüdergemeine im Land ein. Download hier. Parallel zum Beginn der Herrnhuter Mission in Surinam im Jahre 1735 begann auch die Missionsarbeit in Guyana, und zwar unter äußerst schwierigen klimatischen und politischen Umständen. Die Arbeit blühte kurzzeitig auf, als es 1740 gelang, die Brüdergemeine Pilgerhut zu gründen. Weil die indigenen Völker, denen die Brüdergemeine sich ursprünglich zuwenden wollte, alsbald von den Europäern ausgerottet bzw. immer tiefer in den Urwald zurückgedrängt wurden, kam die Arbeit in Guyana schon im 18. Jahrhundert bis auf kleine Reste zum Erliegen.

Kurzmeldungen
  1. Auf den Webseiten der weltweiten Brüder-Unität hat Jørgen Bøytler, der Geschäftsführer des Unitätsvorstandes, das Buch »Our Moravian Treasures - A Manual of Topics for Theological Education in the Unitas Fratrum« online gestellt. Download hier. In kurzer Weise wird in dem Buch dargestellt, was die Brüdergemeine an theologischen, liturgischen, ekklesiologischen und historischen Besonderheiten aufweist. Jetzt gibt es das Buch auch in Kiswahili, der Landessprache von Tansania, wo 75% der Mitglieder der weltweiten Brüder-Unität leben. Download hier.
  2. Dem Unitätsfrauenbüro wurde kürzlich mitgeteilt, dass die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule der Brüdergemeine in Ngiehun Luawa (Sierra Leone) die Arbeit der neuen Organisation »MUFASA« (Men United to Fight Against Sexual Assault) unterstützen. Gewalt gegen Frauen ist auch in Sierra Leone ein großes Problem, das es von Jugend an zu bekämpfen gilt.
Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.


Alle durch die Nutzung des Newsletters anfallenden personenbezogenen Daten werden mit Hilfe unseres Service-Dienstleisters ausschließlich für den Versand des Newsletters genutzt. Eine Weitergabe an Dritte oder ein Verkauf von E-Mail-Adressen findet nicht statt.
All submitted personal data will be used exclusively for sending the newsletter. There will be no disclosure to third parties or selling of e-mail addresses.
Sollte Ihr E-Mail-Programm ihn nicht korrekt darstellen, können Sie diesen Newsletter in Ihrem Browser anzeigen.
If your e-mail program does not display it correctly, you can view this newsletter in your browser..


Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich beim Newsletter-Service auf unserer Website www.herrnhuter-missionshilfe.de mit %PERS_EMAIL% am %PERS_DATE% %PERS_TIME% angemeldet haben bzw. eine Anmeldung mit Wirkung zu diesem Zeitpunkt auf einem anderen Wege veranlasst haben.
You are receiving this newsletter because you have registered with the Newsletter-Service on our website www.herrnhuter-missionshilfe.de using %PERS_EMAIL% on %PERS_DATE% %PERS_TIME%.


Wenn Sie den "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter nicht mehr erhalten möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: Newsletter abbestellen.
If you wish to unsubscribe from the "Herrnhuter Mission aktuell"-Newsletter click the following link: Unsubscribe newsletter.