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Jahresbericht und Magazin »weltweit verbunden« der Herrnhuter Missionshilfe erschienen

Der aktuelle Jahresbericht 2020/2021 der Herrnhuter Missionshilfe e.V. ist erschienen und kann ab sofort auch online gelesen werden. Download hier. Neben dem Jahresbericht ist auch die aktuelle Ausgabe des Magazins »weltweit verbunden« erschienen. Die neue Ausgabe trägt den Titel »ich höre was, was du nicht sagst! – interkulturelle Kommunikation«. Zu diesem Thema kommen Menschen zu Wort, die in verschiedenen Kulturkreisen gelebt haben: Menschen aus Europa in Afrika, Menschen aus Afrika oder der Karibik in Europa. Auch Jugendliche, die ein Jahr im Ausland verbracht haben, kommen hier mit ihren Erfahrungen zu Wort. Das Magazin steht hier oder hier zur Ansicht bzw. zum Download bereit.

Ranya Karam berichtet online über die Arbeit des Sternberg

Nicht nur Deutschland, sondern auch Palästina ist schwer vom Covid-19-Virus betroffen. Während hier ein strenger kontrollierter Lockdown und eine anlaufende Impfkampagne dem Virus Einhalt gebieten konnten, fehlten solche Maßnahmen in Palästina weitgehend. Was bedeutete diese Situation für die Arbeit des Rehabilitationszentrums Sternberg nördlich von Ramallah? Die Leiterin der Einrichtung, Ranya Karam, wird in einer Videokonferenz über die vergangene und aktuelle Situation berichten. Die Videokonferenz findet am 16.6.2021 um 19.00 bis 20.00 Uhr statt. Sie ist Teil einer Serie von Videokonferenzen über das Leben in Jerusalem und Umgebung, die vom Amt für Moewe (Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung) der Westfälischen Landeskirche veranstaltet wird. Anmelden kann man sich dafür bei Frau Wiesemann (Andrea.Wiesemann@moewe-westfalen.de). Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, Fragen oder Wortbeiträge können aber auch in deutscher Sprache eingebracht werden.

Neue Gewächshäuser auf dem Sternberg

Auf dem Gelände des Sternbergs in Palästina sind seit Anfang des Jahres mehrere Gewächshäuser im Einsatz. Es ist ein landwirtschaftliches Projekt, das mit weiteren Spenden noch ausgeweitet werden soll, zusätzliche Freiflächen stehen dafür zur Verfügung. Dort wächst Obst und Gemüse, das zum einen selbst genutzt, zum anderen aber auch auf den lokalen Märkten weiterverkauft wird. Ein neues Spendenprojekt ist in Planung, es soll ein kleiner Shop an der stark frequentierten Hauptstraße gebaut werden, wo die frischen Waren angeboten werden. Die Schülerinnen und Schüler sind sehr dankbar für dieses Projekt und erfreuen sich täglich an den gesunden und frischen Lebensmitteln. Auf einer Gesamtfläche von 3.000 Quadratmetern können die Menschen mit Behinderungen praktische Erfahrungen im Bereich Landwirtschaft erlernen und zusätzlich Einkommen generieren, was gerade in der aktuell schwierigen politischen Lage sehr wichtig ist. Die Direktorin der Sternbergs, Ranya Karam, hat uns mitgeteilt, dass alle Schülerinnen und Schüler und Mitarbeitenden wohlauf sind und sich die Lage beruhigt hat.

Weitere Erfolgsmeldungen nach den Hurrikans in Nikaragua

Dank der vielen und großzügigen Spenden für den Notfonds der Herrnhuter Missionshilfe zum Wiederaufbau der von den Hurrikans »Eta« und »Jota« betroffenen Gebiete in Nikaragua konnten nun erste Bepflanzungs-Projekte erfolgreich durchgeführt werden. Das von den Spenden gekaufte Saatgut wurde von der Kirchenleitung beschafft (hauptsächlich Reis) und an die Bauern mit geeignetem Grundstück übergeben. Außerdem wurden bereits die Hälfte aller zerstörten Häuser wiederaufgebaut und konnten neu bezogen werden. Rogelio Juan Zacarias, Pfarrer der Iglesia Morava in Nikaragua schreibt: »All das - die Wiederaufbaumaßnahmen, die Bestellung der Felder und somit auch die Aufrechterhaltung der Nahrungskette - ist uns nur gelungen, weil so viele Menschen Anteil an unserer Situation genommen haben. Wir bedanken uns von Herzen bei allen Spenderinnen und Spendern die den Notfonds der Herrnhuter Missionshilfe unterstützt haben.«

Online-Trauergottesdienst für die Corona-Toten

Im »Moravian Messenger«, der monatlichen Zeitschrift der Brüdergemeine in Großbritannien (Juni 2021) ist ein Brief der Brüdergemeine in Nordindien abgedruckt. Darin heißt es: Immer noch sind viele unserer Gemeinden und Schulen in Indien und Nepal vom jüngsten, dramatischen Anstieg der Corona-Virus-Fallzahlen betroffen. Wir unterstützen unsere Geschwister so gut wir können. Gegen die Schließung der Gemeinden und Schulen war freilich kaum etwas zu tun. So trauerten wir mit unseren Mitgliedern und mit anderen Familien, die in den letzten Wochen in beträchtlicher Zahl ihr Leben verloren. Am Sonntag, dem 16. Mai 2021, hielten wir online einen gemeinsamen Gottesdienst unter Beteiligung von Geschwistern aus Großbritannien, Deutschland, Indien, Nepal und Myanmar. Die Predigt hielt Bruder Bir Bahadur Rana, Theologiestudent und nebenamtlicher Pfarrer der Brüdergemeine in Rajpur.

Einladung zur Jahrestagung von erlassjahr.de am 11./12.6.2021

Die Herrnhuter Missionshilfe e.V. ist Mitglied bei Erlassjahr.de. Die Jahrestagung von Erlassjahr.de findet dieses Jahr wiederum digital statt. Unter dem Motto »Gemeinsam aktiv für faire Entschuldung!« findet der zweite Teil der Jahrestagung am 11. und 12. Juni 2021 statt. Nähere Informationen zum Programm hier. Last-Minute-Anmeldungen bis Donnerstag, 10.06.2021, sind noch möglich. Bitte ausschließlich per E-Mail an buero@erlassjahr.de. Herzlich willkommen.

Alphabetisierungsquote von 100 Prozent

Im wöchentlichen Newsletter der »Ockbrook and Leicester Moravian Church« (GB) vom 6. Juni 2021 befand sich eine interessante Notiz von Elijah Gergan aus der Brüdergemeine in Nord-indien. Darin schreibt er im Blick auf die Herrnhuter Schwestern in Nordindien: »Mit einer Alphabetisierungsquote von 100 Prozent waren die christlichen Frauen im Ladakh (bei einer Gesamtzahl von nur 200 Christinnen und Christen in dieser Region) Pionierinnen auf Feldern der Bildung und der Medizin in den vergangenen 90 Jahren. Im Laufe von vier Generation, in denen diese 100 Frauen lebten, hat fast jede christliche Frau eine weiterbildende Schule oder gar eine Hochschule besucht und zur Entwicklung des Landes in herausragender Weise beigetragen«. Anschließend listet Elijah Gergan die Namen von 19 plus 2 Frauen auf, die auf ihrem Wissenschaftsgebiet die jeweils Ersten waren oder auch als erste Frau eine besondere Auszeichnung erhielten. Mehr hier.

Ankündigung einer Konferenz in Bad Boll

»In all things clarity? – Interreligiöse Verständigung angesichts europäischer Konfliktlagen«, das ist der Titel einer gemeinsamen Tagung der »Evangelischen Akademie Bad Boll« und der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität. Die Tagung soll am 9. und 10. Oktober 2021 in Bad Boll stattfinden. Beteiligt sind u. a. Livingstone Thompson aus Belfast, Pfarrer der Brüdergemeine mit Herkunft aus Jamaika, der über den Beitrag der Geschichte und Theologie der Brüdergemeine zur interreligiösen Verständigung referieren wird, und Pfarrer Frieder Vollprecht aus Basel, der die Arbeit der Herrnhuter im 2014 eröffneten »Haus der Religionen« in Bern vorstellen wird. In diesem interreligiösen Haus gibt es auch einen Saal der Herrnhuter Brüdergemeine, den diese sich mit der »Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo Kirche« teilt. Nähere Informationen zu dieser Hybrid-Tagung hier.

Kurzmeldungen
  1. Die »Herrnhuter Sozietät Basel« hat im Mai 2021 für die zahlreichen Berufsausbildungszentren der Brüdergemeine in Tansania und Sambia insgesamt 454 Euro gespendet. Herzlichen Dank!
Impressum
Herrnhuter Missionshilfe
Badwasen 6 · 73087 Bad Boll · Deutschland
+49 (0)7164 9421-0 · info@herrnhuter-missionshilfe.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 18 Abs. 2 MStV ist Niels Gärtner.
Responsible person according to § 18 Abs. 2 MStV is Niels Gärtner.


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