Wie üblich finden Sie weitere Meldungen und Nachrichten in der PDF-Datei am Ende des Newsletters.

Die Herrnhuter Mission feiert Geburtstag

Am 21. August 1732 verließen die ersten Herrnhuter Missionare Leonhard Dober und David Nitschmann ihre Heimat, um das Evangelium unter Sklavinnen und Sklaven auf der Insel St. Thomas zu verkünden. Winelle Kirton-Roberts, Pfarrerin der Brüdergemeine aus der Karibik, die viele Jahre auf St. Thomas arbeitete, schreibt dazu: »Lange dachte ich, dass die Missionare am 21. August 1732 ein Schiff bestiegen, um ihre Reise in die Karibik anzutreten. Aber ich erfuhr, dass sie einen Monat brauchten, um nach Kopenhagen zu gelangen, einen Monat, ehe sie Kopenhagen verließen, und zwei Monate, bevor sie St. Thomas erreichten. Der 21. August erinnert mich an die Hingabe von Dober und Nitschmann gegenüber dem Ruf Gottes, an ihre Bereitschaft, selbst wie versklavte Afrikaner zu leben, und an ihren Glauben, Gott werde für sie sorgen. So wie ich begeistert wurde, ermutige ich Jugendliche, heute die Gute Nachricht zu überbringen«.

Schulbus für den Sternberg

Die Schülerinnen und Schüler des Rehabilitationszentrums auf dem Sternberg in Palästina konnten, dank der großzügigen Spenden der Ehmann Stiftung, Mission21 und der Herrnhuter Missionshilfe, Mitte August voller Freude eine erste Fahrt mit dem neuen Bus genießen. Der alte Bus war in einem desolaten Zustand und daher konnte kein sicherer Transport der Kinder und Jugendlichen mehr gewährleistet werden. Ranya Karam, die Leiterin des Zentrums, bedankt sich ganz herzlich im Namen aller Schülerinnen und Schülern bei den Geldgebern und freut sich zusammen mit ihnen auf die bevorstehenden, deutlich komfortableren Busfahrten.

Berta-Tag 2020 in Bad Boll

Aufgrund der Corona-Pandemie kann auch der alljährliche Berta-Tag in Bad Boll am 03. Oktober nicht wie gewohnt stattfinden. Daher wurde vom Gewerbeverein Bad Boll ein alternatives Konzept zur Durchführung eines „etwas anderen Berta-Tags“ entwickelt. Der Berta-Tag wird in diesem Jahr zur Berta-Woche. Über eine attraktive Internetseite mit Videoclips, Bildern und Podcasts werden die Betriebe präsentiert. Zusätzlich hatten die Betriebe die Möglichkeit, mit Sonderaktionen und kreativen Ideen sich selbst noch mehr in den Fokus der Region zu bringen. Auch die Herrnhuter Missionshilfe wird dieser Jahr wieder vertreten sein. Es sind spannende Sonderaktionen und Veranstaltung unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen geplant. Am Montag, den 05.10.2020 wird es viele attraktive Kennenlern-Angebote im Laden in Bad Boll geben. Am Dienstag, den 06.10. und Freitag, den 09.10. gibt es Workshops zum Aufbau der Original Herrnhuter Sterne und am Mittwoch, den 07.10. und Donnerstag, den 08.10. steht die Familie beim Vorlese-Nachmittag im Mittelpunkt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Intensivstation mit fünf Betten ist komplett fertig

In seinem Newsletter Nr. 5 vom 5. August 2020 berichten der Unfallchirurg Jens Marcus Albrecht und seine Ehefrau Katharina von der Inbetriebnahme der heiß ersehnten, neuen »Intensiv Care Unit« am Krankenhaus der Brüdergemeine in Mbozi (Tansania, Südwest-Provinz) die Dank der Spendenmittel des Evangelischen Oberkirchenrats, Mission21, der HMH und vielen Einzelspendern finanziert werden konnte. Der Arzt, der seit einem Jahr in Ostafrika tätig ist und gerade einen ersten Heimaturlaub beendete, schreibt wörtlich: "In der ICU haben wir seit Ende Juni 2020 die Möglichkeit, fünf Patienten mit Sauerstoffsättigung, EKG, Puls und Blutdruck und eben einer besonderen Basisüberwachung zuzuführen. Dazu befindet sich in dem Raum nun ein medizinischer Arbeitsplatz mit Waschbecken und eine abgeschlossene Nasszelle für Patienten mit Dusche, WC und Handwaschbecken. Nun sind wir dabei, dass geeignete Personal dafür zu suchen bzw. auszubilden". Zum kompletten Rundbrief hier.

Große Maisspende für das »Peter’s House« in Sumbawanga

Im August 2020 wurden dem Waisenhaus der Brüdergemeine in Sumbawanga namens »Peter‘s House« (Tansania, Rukwaprovinz) 40 große Säcke mit Mais gespendet. Das entspricht einem Verbrauch von fast einem halben Jahr, meinte Missionar Mads Refshauge Jakobsen. Der Mais wurde den Kindern vom Vorsitzenden der Kirchenleitung, Erord Simae, übergeben. Er erzählte, die Spende stamme von einem Bekannten, der selbst als Waise aufgewachsen sei und mit kirchlicher Unterstützung sogar einen Universitätsabschluss erreicht habe. Jetzt wolle er die empfangene Hilfe an andere bedürftige Kinder weitergeben. Dank der großen Spende kann es im »Peter‘s House« nun oft Ugali geben. Der Maisbrei Ugali ist die häufigste Speise (mit vielen Kohlenhydraten) in Ostafrika, vergleichbar der Kartoffel. »Es geschieht sehr selten, dass wir von einem Einheimischen ein so großes Geschenk erhalten«, sagte Mads Refshauge Jakobsen.

Gender-Workshop an der TEKU in Mbeya

Mary Kategile, Dozentin der Theologischen Fakultät an der »Teofilo-Kisanji-Universität« (TEKU) der Brüdergemeine in Mbeya, Tansania, schreibt am 3. September 2020 auf ihrer Facebook-Seite: »Wir hatten hier an der TEKU einen ökumenischen und interreligiösen Workshop zur Gleichstellung der Geschlechter. Dabei waren anwesend: Vertreterinnen und Vertreter der Herrnhuter Brüdergemeine, der anglikanischen Kirche, der Siebten-Tags-Adventisten, der römisch-katholischen Kirche, der Pfingstkirchen sowie afrikanischer Traditionsreligion. Alle Anwesenden präsentierten ihre Perspektiven zur Gleichstellung der Geschlechter. Den Vorträgen folgte Diskussionsrunden über die Möglichkeit der Zusammenarbeit in Gender-Fragen und über die Gleichstellung der Geschlechter an der Basis. Danke für das Sponsoring des Workshops durch die Organisation „Mission 21“. Lob sei Gott, dem Allmächtigen«.

Interview mit Godfrey Cunningham zur Corona-Zeit

»Mission 21«, die schweizerische Partnerorganisation der Herrnhuter Mission, publizierte am 14. August 2020 einen Bericht von Godfrey Cunningham, seit 2016 Präsident der Brüdergemeine in Südafrika. Darin thematisiert dieser die gegenwärtig schwierige Lage in seiner Heimat sowie die zunehmende Armut und Gewalt. Er erzählt aber auch davon, wie er trotz allem immer wieder Hoffnung schöpft. »Südafrika steckt im Chaos, anders kann ich es nicht nennen«, schreibt er und erläutert, dass 55 Prozent der Menschen in bitterer Armut leben und sehr unterprivilegiert sind. »Es bleibt unklar, wie die Regierung die Infektionszahlen niedrig und zugleich die Wirtschaft am Laufen halten kann. Groß angelegte landesweite Tests offenbaren die wahre Infektionsrate. Die winterliche Grippesaison erhöht die Gefahr neuer Infektionen, die im Frühjahr (Oktober) ihren Höhepunkt erreichen werden. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 nimmt zu - und auch die geschlechtsspezifische Gewalt«. Zum kompletten Interview in Deutsch und Englisch hier.

Gregson Erasmus mit Familie nach drei Jahren verabschiedet

Drei Jahre lang war Gergson Erasmus aus der Brüdergemeine in Südafrika als Ökumenischer Mitarbeiter in Deutschland, an seiner Seite ein Großteil seiner Familie. Angestellt war er beim »Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung« (DiMOE) in Stuttgart. Am 28. Juli 2020 wurde er aus dem Dienst der Württembergischen Landeskirche entlassen, um demnächst eine Pfarrstelle bei der Brüdergemeine in Kapstadt anzutreten. Durch den Abschiedsgottesdienst führte Pfarrerin Heike Bosien, Geschäftsführerin des DiMOE. »Euer Wirken hier in Südwestdeutschland war ein Segen für alle«, sagte Riley Edwards-Raudonat, ehemaliger Afrika-Referent der »Evangelischen Mission in Solidarität« (EMS), der die Predigt hielt. Schwerpunkte der Arbeit von Gregson Erasmus beim DiMOE waren unter anderem die Themen Globalisierung, Afrika, Missionsgeschichte und Kirchliche Nord-Süd- und Süd-Süd-Partnerschaften.

Covid 19 führt im »Moravian Institute« zu Entwicklungsschub

Das »Moravian Institute« in Rajpur bei Dehradun (Nordindien) schrieb kürzlich auf Facebook: »Covid-19 hat in unserer Schule den Reflektionsprozess über unsere künftige Ausrichtung als Bildungseinrichtung deutlich beschleunigt. Wir haben unsere grundlegenden Prinzipien zur Bildung junger Menschen genauer denn je kritisch überprüft. Darüber hinaus versuchen wir jetzt, mit Hilfe neuer Technologien, neuer Bildungsplattformen und eines neuen Lernmanagements zu arbeiten. Wir freuen uns über die Ergebnisse der externen ICSE-10 und ISC-12 Abschlussprüfungen für 2020. Wieder bestanden 100 Prozent unserer Schülerinnen und Schüler diese Prüfungen. Daneben tragen wir zu den Bemühungen unseres Landes zur Bekämpfung von Covid-19 und dessen Folgen bei. Wir verteilten Hunderte selbst hergestellter Mund-Nase-Maske und übergaben 100.000 Rupien (ca. 1.130 EUR) an den »Prime Minister’s Citizen Assistance and Relief in Emergency Situations Fund«. 93.630 Rupien wendeten wir für den Kauf von lebenswichtiger Nahrung sowie von Hilfsgütern auf. Mehr hier.

Der Newsletter und weitere Meldungen der weltweiten Unität als PDF-Datei

Wenn Sie noch weitere Meldungen zur weltweiten Unität lesen möchten, finden Sie diese in der Textversion dieses Newsletters in der beiliegenden PDF-Datei. Download hier.

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