»knodel foundation« unterstützt Sternberg-Förderzentrum

Die »knodel foundation« mit Sitz in Stuttgart ist eine Organisation, die das Ziel verfolgt, zur Lösung globaler Probleme beizutragen. Die Herrnhuter Missionshilfe freut sich sehr darüber, dass die Stiftung vor kurzem das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) in ihr Portfolio aufgenommen hat. Auf den Webseiten der Stiftung wird die Arbeit des Förderzentrums wie folgt beschrieben: »Inklusive Bildung für Kinder mit geistigen Behinderungen und öffentliche Bewusstseinsbildung in Ramallah, Palästina«. Die Stiftung würdigt mit ihrer Förder-Entscheidung die »ganzheitliche sonderpädagogische, physio- und ergotherapeutische Betreuung von Menschen mit Behinderungen aller Altersgruppen« und die Tatsache, dass die Kinder und Jugendlichen überwiegend aus ärmeren Familien kommen, die sich keine Pflege und keine Therapien leisten können. Mehr hier.

Großzügige Unterstützung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Bedingt vor allem durch die anhaltende Corona-Pandemie, kam es in den vergangenen Wochen vielerorts zu Zahlungsschwierigkeiten welche u.a. auch die Moravian Church der Süd-Provinz in Tansania betroffen haben. Von Pfarrer Yonah Mwambeta, Vorsitzender der Süd-Provinz, ging ein Hilferuf aus, der nun erhört wurde: »Ehrlich gesagt befinden wir uns jetzt in einer schlimmen Situation, und finanzielle Hilfe wird dringend benötigt und sehr geschätzt«. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zeigte ihr Mitgefühl mit den benachteiligten Ländern dieser Welt und stellte Mittel aus ihrem Ökumenehaushalt zur Verfügung. So kam eine überaus großzügige Summe in Höhe von 20.000 Euro zusammen. Dank diesem Einsatz und dem Mitgefühl kann die Süd-Provinz in Tansania die entstandenen Schulden nun begleichen und erst einmal durchatmen. Wir bedanken uns im Namen der Menschen in der betroffenen Region bei der EKHN ganz herzlich.

EMW-Stab in Hamburg ist wieder komplett

Das »Evangelische Missionswerk in Deutschland« (EMW) hat einen neuen Referenten berufen, der die Referenten-Konferenz im Hause vervollständigt: Dr. Eckhard Zemmrich wird im Team Theologische Grundsatzarbeit und im Team Geschäftsführung mitarbeiten. Der 52-jährige hat nach einer Ausbildung zum Feuerungs- und Industrieofenbauer sein Theologie-Studium in Berlin und Cambridge (GB) absolviert. Nach seiner Ordination in der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens arbeitete er als Gemeindepfarrer in Meerane (Sachsen). Drei Jahre war er ökumenischer Mitarbeiter im Indonesischen Kirchenbund in Jakarta (Indonesien), bevor er 2010 als Theologischer Grundsatzreferent im Konsistorium der Evangelischen Kirche Berlin-Bran-denburg-schlesische Oberlausitz die Arbeit aufnahm. 2017 wurde Zemmrich dann wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin. Mehr hier.

»Keti Koti«-Gedenken in Surinam und in den Niederlanden

Auch zu Corona-Zeiten wurde in Surinam und in den Niederlanden an die Sklavenbefreiung in der damals niederländischen Kolonie Surinam am 1. Juli 1863 erinnert, ein Ereignis, das die Nachfahren der ehemaligen Sklavinnen und Sklaven alljährlich unter dem Namen »Keti Koti« (Zerbrochene Ketten) mit Stolz und in großer Emotionalität feiern. In der Brüdergemeine fand der diesbezügliche Hauptgottesdienst in Amsterdam statt. Er war zugleich der erste Live-Gottesdienst nach zehn Wochen Online-Gottesdiensten. In diesem Jahr stand das Gedenken an die Befreiung unter einem besonderen Aspekt. Mehr noch als in den vergangenen Jahren wurde der Trauer und der Wut darüber Ausdruck verliehen, dass das Erbe des Kolonialismus und der Sklaverei immer noch besteht und sich in Rassismus, weißen Privilegien und struktureller Benachteiligung von Menschen mit nichtweißer Hautfarbe niederschlägt.

Beeindruckendes Portrait einer gebürtigen Nikaraguanerin

Die »Moravian Ministries Foundation« veröffentlichte kürzlich auf Ihren Webseiten das beeindruckende Portrait von Mélida Hodgson, einer in Bluefields im Südosten von Nikaragua gebürtigen Frau, die im Alter von zehn Jahren mit ihren Eltern als Flüchtling nach Brooklyn/New York kam. Ihre Mutter hatte als Chorleiterin der »Central Moravian Church« sowie als Lehrerin an der Schule der Brüdergemeine in Bluefields, der besten Schule der Stadt, gearbeitet. Die Moraven beschreibt Mélida Hodgson wie folgt: »Sie gehen irgendwo hin, sie bauen eine Kirche, eine Schule oder eine Klinik, alles Dinge, die der Gemeinschaft dienen. Das ist für mich der beste Weg, Christ zu sein, denn das spiegelt wider, was Jesus von uns will«. Mélida Hodgson ist heute Rechtsanwältin und Partnerin der u. a. in New York tätigen multinationalen Anwaltskanzlei »Jenner and Block«. Der Geist der Versöhnung, den sie in ihrer Kindheit und Jugend bei den Herrnhutern kennenlernte, prägt ihre tägliche Arbeit als Schlichterin in internationalen Schiedsverfahren, mit denen aufwändige Gerichtsverfahren vermieden werden sollen. Zum Artikel der »Moravian Ministries Foundation« in Englisch hier.

Jan-Hus-Gedenken in Surinam

Auf den Facebook-Seiten der Brüdergemeine in Surinam wurde am 6. Juli 2020 an den Märtyrertod des tschechischen Reformators Jan Hus (1369-1415) erinnert: »Es ist heute 605 Jahre her, dass Jan Hus wegen seines Glaubens und seiner theologischen Überzeugungen in Konstanz am Bodensee auf dem Scheiterhaufen als vermeintlicher Ketzer verbrannt wurde. Er lehrte u. a., dass beim Heiligen Abendmahl der Kelch auch den Laien gereicht werden sollte und nicht nur das Brot. Darüber hinaus forderte er die Verkündigung des Wortes Gottes in der Sprache des Volkes, der tschechischen Landessprache, und nicht nur in Latein. Er betonte die persönliche Frömmigkeit und eine saubere Lebensführung insbesondere von Geistlichen. Aus der Gruppe der Anhänger des Jan Hus entstand 1457 die Brüder-Unität. Auch wir in der Brüdergemeine in Suriname können uns zu den spirituellen Nachfahren des Jan Hus zählen«.

»Es fehlte nicht an Lachen und Vergnügen«

Endlich sind auf Kuba die Corona bedingten Einschränkungen etwas gelockert worden. Yolndac Brito Alvarez aus der Brüdergemeine in Jaguey Grande berichtet am 29. Juni 2020: »Nachdem wir uns 15 Sonntage nicht versammeln durften, war es jetzt endlich möglich, die Häuser für ein Planungstreffen zu verlassen, um unsere Arbeit zu koordinieren, um zu beten und um zu bewerten, was diesen 100 Tage der Gefangenschaft mit uns gemacht haben. Am wichtigsten: Wir konnten miteinander kommunizieren über Grundstücksgrenzen hinweg und Menschen in Not helfen. Die Wahrheit ist: Wir hatten eine tolle Zeit, es fehlte nicht an Lachen und Vergnügen und gutem Essen. Und noch besser: Wir erlebten mit Dankbarkeit, wie unsere Schwestern und Brüder auf der ganzen Welt während der Pandemie an uns dachten und uns halfen, wie sie ihren Gemeinden von dem Herrn Jesus an uns dachten und für uns beteten.

Von der neuen Arbeit der Brüdergemeine in Genf

Der Newsletter der »Unitätsprovinz Westindien-Ost« für Juli 2020 enthält drei Artikel, die auch überregional auf Interesse stoßen könnten. In einem Artikel geht es um die Seelsorge angesichts der COVID-19-Pandemie. Ein anderer Artikel enthält Hinweise zur optimalen häuslichen Vorbereitung auf die jetzt erwartete Hurrikan-Saison 2020. Ein dritter Artikel stammt von der einheimischen Pfarrerin Dr. Winelle Kirton Roberts, die derzeit in Genf arbeitet und für eine neue Arbeit der Brüdergemeine zugunsten von Mitgliedern anderer Kirchen Verantwortung trägt. Sie schildert Ziele und Grundzüge dieser 2019 begonnenen Arbeit und deren Form während der Pandemie. Außerdem berichtet sie von dem beglückenden Gefühl, per Internet den Gottesdiensten in ihrer Heimat folgen zu können. Sie mahnt: »Meine Bitte an die Christinnen und Christen ist, immer leidenschaftlich und treu zu bleiben«. Zum Newsletter in Englisch hier.

Der Newsletter und weitere Meldungen der weltweiten Unität als PDF-Datei

Wenn Sie noch weitere Meldungen zur weltweiten Unität lesen möchten, finden Sie diese in der Textversion dieses Newsletters in der beiliegenden PDF-Datei. Download hier.

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