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Gäste- und Schulungszentrum eingeweiht

Am 26. Juni 2016 wurde in Groningen im Bezirk Saramacca ein neues Gäste- und Schulungszentrum der Brüdergemeine in Surinam eingeweiht. Mit diesem festlichen Ereignis verbunden war ein Infotag des Theologischen Seminars der Brüdergemeine, das in der Hauptstadt Paramaribo angesiedelt ist, das mit seinen Bildungsangeboten aber auch in die Regionen hinein wirken sowie Gläubige außerhalb der Brüdergemeine ansprechen möchte. Mitglieder mehrerer Gemeinden im Land nahmen an der Einweihungszeremonie teil und nutzten die Gelegenheit, die neue Einrichtung in Augenschein zu nehmen. Neben Vertretern der Kirchenleitung waren auch der Landrat Laksmienarain Doebay und weitere Prominente zugegen. Ein Musik- und Sportprogramm für die Jugend rundete den Festtag ab. Sehr viele Bilder hier und hier.

Arbeitseinsätze in Sumbawanga

In Sumbawanga (Tansania, Rukwaprovinz) haben mehrere Arbeitseinsätze von Mitgliedern der Brüdergemeine stattgefunden. Etwa 15 Männer und Frauen begaben sich jeweils nach Mponda an den Stadtrand, wo vor zwei Jahren mit Mitteln der Herrnhuter Missionshilfe ein großes Wiederaufforstungsprojekt der Brüdergemeine in Tansania gestartet worden war. 67.500 Avocado-, Pinien- und Orangenbäume befinden sich bereits im Boden, weitere sollen folgen. Bei den Einsätzen ging es zunächst darum, die Setzlinge vom hohen Graswuchs zu befreien sowie die Erde um die Setzlinge aufzulockern. Dann legte man einen Feuerschutzstreifen an und vollendete die Einzäunung des Geländes mit Stacheldraht. Diese ist erforderlich, um das Eindringen bzw. den Fraß von umherziehendem Vieh zu verhindern. Mehr Bilder hier.

Die ersten »Frauentaxis« in Paramaribo

In Paramaribo, der Hauptstadt von Surinam, sind die ersten fünf »Frauentaxis« unterwegs. Die gelben Taxis, die das Logo der Nationalen Frauenbewegung tragen, werden von speziell geschulten Frauen gesteuert und sind für den Transport speziell von Frauen bestimmt. Die ersten Reaktionen der Kundinnen ergaben, dass diese sich besonders gut fühlten, weil sie von Geschlechtsgenossinnen chauffiert wurden. Das »Frauentaxi« ist aber auch ein Beitrag zur Erhöhung des Beschäftigungsanteils von Frauen. Die »Zeister Missionsgesellschaft«, niederländische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, ruft dazu auf, einen Gesamtbetrag in Höhe von 8.400 Euro zu spenden, damit ein weiteres »Frauentaxi« seinen Betrieb aufnehmen kann.

Kissa steht wieder auf eigenen Beinen

»Kissa hat es geschafft. Nach mehr als 18 Monaten verfügt sie endlich über Prothesen, steht auf eigenen Beinen und lernt zum zweiten Mal das Laufen. Es ist wundervoll, das miterleben zu dürfen. Dank allen, die dafür gespendet haben«. So beginnt eine E-Mail von Claudia Zeising, Koordinatorin der Arbeit von »Mission 21«, dem schweizerischen Partneror der Herrnhuter Missionshilfe, in der Süd- und Südwestprovinz der Brüdergemeine in Tansania. Ihrer E-Mail beigefügt ist ein Bildbericht über das Schicksal der jungen Kissa Mbeyela (29) aus Katumba bei Tukuyu, die nach einer Infektion 2014 beide Beine bis unter das Knie verlor und von ihrem Mann verlassen wurde. Wie es ihr ohne Beine erging, wie kompliziert es war, Hilfe für sie zu organisieren, und wie sie nun beginnt, das Leben neu zu meistern, davon ist in dem Bericht die Rede. Siehe hier.

Kinder mit Aufforstungsprojekt befasst

Im Herrnhuter Kindergottesdienst wird 2016 für ein Aufforstungsprojekt der Brüdergemeine in Sumbawanga (Tansania, Rukwaprovinz) gesammelt. Damit Kinder in einer waldreichen Gegend eine Vorstellung davon bekommen, wie wertvoll ein Baum ist, wurde unter Führung von Förster Matthias Clemens eine Exkursion in den Unitätsforst unternommen. Nachdem eine 150 Jahre alte Lärche gefunden worden war, die 1,7 Festmeter Holz im Wert von 120 Euro ergibt, wurde diese zunächst vermessen, dann gefällt und begutachtet und zuletzt abtransportiert. Da der Förster den Erlös für das Lärchenholz dem Kinderprojekt zu spenden versprach, können in Sumbawanga nunmehr 63 weitere Bäume (vor allem Pinien und Avocado) gepflanzt werden.

Sternberg beschäftigte HMH-Vorstand

Am Freitag, dem 17. Juni 2016, ging es in der Sitzung des Vorstandes der Herrnhuter Missionshilfe in Bad Boll um das Förderzentrum der Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina). Bei der Sitzung zugegen sein waren die Sternberg-Direktorin Ghada Naser und ihr Verwaltungsleiter Farah Odeh. Auch Jørgen Bøytler aus Dänemark, der Unitätsgeschäftsführer, hatte sich nach Bad Boll aufgemacht. Die Gespräche befassten sich mit der künftigen Ausrichtung und Finanzierung der Arbeit auf dem Sternberg. Aus letzterer möchte sich die weltweite Brüder-Unität, wie eine Vorlage für die Unitätssynode 2016 auf Jamaika vorsieht, mehr und mehr zurückziehen. Im Anschluss an die Vorstandssitzung finden die routinemäßigen Arbeitsgespräche zwischen dem Sternberg-Leitungsteam und der Herrnhuter Missionshilfe statt.

Drei Kurznachrichten aus Surinam

Für das »Huize Albertine«, das Alten- und Pflegeheim der Brüdergemeine in Paramaribo, bleiben derzeit die Gelder vom Staat aus. Wil Codrington, die Direktorin des Heimes, spricht von »schwerem Wetter«, in dem die Einrichtung - ungeachtet ihrer hohen Wertschätzung - sich momentan befindet. + + Aus Surinam stammt der Brauch, alljährlich einen Seniorentag, den »Bigi Sma Dei«, zu begehen. Der »Bigi Sma Dei 2016« fand am 14. Mai dezentral an vier Orten statt und vereinte tausende fröhliche Alte zu Unterhaltung und gemeinsamem Essen. + + Am 16. April 2016 hatte die Kirchenleitung die Ältestenräte der Gemeinden zu einer Konferenz nach Paramaribo eingeladen, bei der es um die finanzielle Lage der Provinz Surinam ging. Es wird erwogen, eine neue Körperschaft ins Leben zu rufen, die sich um die ökonomischen Belange der Kirche kümmern soll.

Neue Kinder, neuer Stall, neues Geld

Die »Christian-David-Schule« in der Nähe von Madona (Lettland) war 1991 die erste christliche Privatschule nach Ausrufung der zweiten lettischen Republik. Die Brüdergemeine hat manche Spuren in dieser Schule hinterlassen, u. a. einen Bläserchor, um den sich vor allem der Niederländer Ben van den Bosch verdient gemacht hat. Er organisierte nicht nur Instrumente, sondern auch den erforderlichen Unterricht - und er erteilte diesen Unterricht bisweilen selber. Von Zeit zu Zeit reist er noch heute nach Lettland, um nach dem Ergehen der Schule zu schauen. Von seiner jüngsten Reise im Mai 2016 hat er ein paar Informationen mitgebracht, die er in einem Bericht verbreitet - siehe hier. Immer wieder neu bemüht sich die Schule um Angebote für bedürftige Kinder und Jugendliche.

Gemüseanbau und Kaninchenzucht

Partner der Herrnhuter Missionshilfe bei der Unterstützung von Frauen in der tansanischen Südprovinz ist der »Verein zur Förderung der Entwicklung ländlicher Räume im südlichen Afrika«. Dieser hat schon mehrere Maßnahmen zur Stärkung von Frauen und Familien initiiert, z. B. die Zucht von Kaninchen und die Anlage von Mini-Küchengärten. Aus Abfallholz können Frauen sich neben ihren Häusern rechteckige Kästen (1 m x 1,25 m) bauen, in denen Gemüse gedeiht. Dank drei bis vier Ernten pro Jahr lässt sich mit drei Kästen die Ernährung einer Familie entscheidend verbessern. Die Kaninchenzucht gewinnt an Bedeutung, da Kaninchen leicht zu halten sind und mehr Fleisch geben als Hühner. Bei vier bis fünf Würfen pro Jahr zieht eine Häsin 25 bis 40 Jungtiere auf, so dass jede zweite Woche ein Tier geschlachtet werden kann.

Frauen aus Rungwe waren auf Sansibar

Zusammen mit Melania Mrema-Kyando und Claudia Zeising haben acht Frauen aus der Nähgruppe des »Numwagile-Zentrums« der Brüdergemeine in Rungwe (Tansania, Südprovinz) eine Studienreise nach Sansibar unternommen. Für fast alle Frauen war es der erste richtige Ausflug in ihrem Leben, weshalb die Aufregung riesig war. Doch die Angst vor der Überfahrt zur Insel mit einer Fähre, dem Aufenthalt auf einer zu 98% muslimischen Insel sowie dem Flugzeug, das die Gruppe wieder auf‘s Festland brachte, wurde überlagert von vielen, wunderbaren Begegnungen und Eindrücken. Um nicht aufzufallen, hatten die Frauen beschlossen, alle eine Kitenge aus demselben Stoff zu tragen, was freilich das Gegenteil bewirkte. Sie möchten die empfangenen Anregungen nun beim Nähen umsetzen. Ein ausführlicher Reisebericht mit Bildern hier.

Bilder vom Besuch von 22 Flüchtlingen aus dem Asylbewerberheim in Löbau im Herrnhuter Gästehaus »Komenský« vom 29. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 können hier angeschaut werden. Die Flüchtlinge kamen aus Afghanistan, dem Irak, dem Kosovo, Somalia, Syrien und Pakistan.