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Jugendgottesdienst zu »Keti Koti«

Die Jugendlichen der Brüdergemeine »Helena Christina« in Surinam versammelten sich am Sonntag, dem 24. Juli 2016, zu einem Jugend-Gottesdienst, der an »Keti Koti«, den alljährlichen Gedenktag der Sklavenbefreiung, anknüpfte, die geschehene Befreiung dann aber geistlich umdeutete. Sandra Panka-Bijlhout predigte über die von Christus geschenkte Befreiung. Dessery und Norally Stedenburg sowie Ashanty Nahar von der Gemeinde »Maranatha Curaca« brachten Lieder zu Gehör. Ein Anspiel über die Vergebung hatten Yvano Kortstam, Mejarah Kent, Negesty Bruce, Sabrina Ravenberg, Gerainice Olensky sowie Dion und Sergio Bruce vorbereitet. Für einen eindrücklichen Tanz »Nie mehr Sklave!« zeichneten Ashley Vliet, Constancia Crisis, Sharon Bruce sowie Brigitta Wielingen verantwortlich. Viele Bilder hier

Drei Taufen bei Sommercamp in Pogradec

Zu den Topp-drei-Events der Brüdergemeine in Albanien zählt alljährlich die Bibel-freizeit auf dem kircheneigenen Campingplatz in Pogradec. Heuer fand die Frei-zeit vom 11. bis 14. Juli statt. Sie vereinte 115 Teilnehmende, darunter zehn Gäste und Mitarbeitende aus Schweden, unter dem Thema »Du bist nie allein«. Klas Lindberg und Mike Boije zeichneten für die Bibelarbeiten für Erwachsene, Emma Boije für die Bibelarbeiten für Kinder verantwortlich. Zu den Themeneinheiten und den Gebetszeiten wurden vier Gruppen gebildet: Kinder, Teenies, Jugendliche und Erwachsene. Zu den Abendandachten und Gottesdiensten sowie zum Spielen und Essen waren alle zusammen. Im Lager war erstmals ein Gebetszelt aufgebaut. Am Ende der Freizeit baten drei Jugendliche um ihre Taufe: Marjana aus Bathore, Edmir aus Burrel und Renald aus Pogradec. Der ganze Bildbericht hier.

Sternberg-Azubi angeschossen

Um von ihren jeweiligen Wohnorten zum Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) zu kommen, müssen die Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen mitunter weite Wege zurücklegen, ebenso einige der Mitarbeitenden. Am 14. Juli 2016 wurde ein Jugendlicher, der das berufliche Förderzentrum besucht, auf dem Schulweg von israelischen Soldaten angeschossen. Diese waren in die palästinensische Ortschaft Al-Mazraa-Al-Gharbiya eingedrungen, die nordwestlich von Ramallah liegt. Das Geschoss, das in das linke Bein eindrang, verursachte einen Knochenbruch und nachfolgend eine Infektion. Das Bein erhielt zunächst einen Gipsverband. Später soll entschieden werden, ob das Geschoss entfernt wird oder nicht. Die Herrnhuter Missionshilfe wünscht dem Patienten gute Besserung.

Jan-Hus-Gedenken in Musawas

In den Gemeinden der Unitätsprovinz Nikaragua spielt der »6. Juli«, einer der zehn Unitätsgedenktage, eine wichtige Rolle. Am 6. Juli 1415 starb der tschechische Reformator Jan Hus als Märtyrer auf dem Scheiterhaufen in Konstanz. Im Vorjahr wurde dieser Gedenktag anlässlich seiner 600. Wiederkehr auch in der Europäisch-Festländischen Unitätsprovinz begangen. Das Foto zeigt die Kirche der Brüdergemeine in Musawas, eine Gemeinde des Mayangna-Volkes, in der es im Gedenken an den 6. Juli 1415 eine Abendmahlsfeier und anschließend ein Liebesmahl gab. Zuvor wurden gemeinsam Brötchen für dieses Liebesmahl gebacken. - Derzeit absolvieren vier Mayangnas in Bilwi eine Ausbildung zum Rundfunktechniker, damit sie das »Herrnhuter Radio in Musawas« (derzeit noch im Probebetrieb) professionell begleiten können.

Unterstützung für die Arbeit von ADSIM

»Asociación Desarrollo Social de la Iglesia Morava en Nicaragua« (ADSIM) ist der Name des Sozialwerks der Brüdergemeine in Nikaragua, das von Medlan Manuel López geleitet wird. Zu ADSIM gehören landwirtschaftliche Projekte an der »Costa Atlantica«, ein großes, ambulantes Trinkwasserversorgungs-Projekt sowie mehrere Polikliniken im ländlichen Bereich samt einer Klinik in Managua. Eine wichtige Poliklinik zur Versorgung von 3.000 indigenen Miskitos befindet sich in Siksayari am Rio Coco, ein Zentraldorf an der Grenze zu Honduras, das nur mit kleinen Booten zu erreichen ist. Die Herrnhuter Missionshilfe hat beschlossen, die medizinische Arbeit von ADSIM (Medizin-Einkauf, Zuschuss zu den Arztkosten) in den kommenden drei Jahren mit jeweils 4.000 US-Dollar zu unterstützen.

Jubiläumsfeiern auf Barbados

Die »Clifton Hill Moravian Church« auf der Insel Barbados, Unitätsprovinz Westindien-Ost, feierte am Sonntag, dem 26. Juli 2016, ein Jubiläum. 175 Jahre war es her, dass diese Gemeinde als vierte Gemeinde auf Barbados auf einem geschenktem Landstück 1741 gegründet wurde. Schon zwei Jahre vorher waren eine Schule und eine kleine Kapelle entstanden. Das Jubiläumsmotto lautete: »Dem Lamm nachfolgen - Menschen und Gesellschaften verändern sich«. Zu den Höhepunkten des Jubiläums zählten ein großer Festgottesdienst und ein Liebesmahl unter Leitung von Pastorin Vera Waithe, die auch Superintendentin der Brüdergemeine auf Barbados ist. Programmbeiträge kamen vom erweiterten Kirchenchor, von den Sonntagsschulkindern, der Männer- und der Frauengruppe sowie von Kathleen Bruce, einem der ältesten Gemeindeglieder.

Herrnhuter Missionsfotos in Leipzig

Am 3. Juli 2016 wurde in der Peterskirche in Leipzig eine Ausstellung des »Instituts für Afrikanistik der Universität Leipzig« eröffnet. Sie trägt den Titel »Ein 'langes Gespräch - Missionsfotografie der Herrnhuter Brüdergemeine aus Ost- und Südafrika 1860-1940«. Die Ausstellung ist noch bis zum 30. September 2016 zu sehen. Das Leipziger Institut für Afrikanistik hat seit 2003 fast 3.000 Afrikafotos, die im Unitätsarchiv in Herrnhut lagern, im Rahmen des »International Mission Photography Archive« zugänglich gemacht. Studierende wählten aus den digitalisierten Beständen zahlreiche Fotos aus den vier afrikanischen Missionsgebieten (Südafrika West, Südafrika Ost, Nyasa, Unyamwesi) und zu bestimmten Themen aus. Meist beziehen die Fotos sich auf den Anfang des 20. Jahrhunderts, einige gehen auch in die 1860er Jahre zurück. Pressemeldung hier. Plakat hier. Herzliche Einladung!  

Einladung zu einer Reise nach Surinam

Zu einer Studien- und Begegnungsreise für Frauen nach Surinam laden zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Herrnhuter Missionshilfe ein: Almut Clemens (Bad Boll) und Anneli Vollprecht (Basel), außerdem Lore Raudonat, Referentin der »Evangelischen Landeskirche in Württemberg«. Veranstalterin der Reise ist die »Württembergische Arbeitsgemeinschaft christlicher Frauen für den Weltgebetstag«. Die Reise dient vor allem der Vorbereitung des »Weltgebetstages 2018«, in dessen Mittelpunkt das kleine südamerikanische Land Surinam mit einer großen Brüdergemeine steht. Die Reise findet statt vom 9. bis 24 März 2017. Ein Vorbereitungstreffen ist für den 28. Januar 2017 geplant. Kosten: 2.600 Euro im DZ. Anmeldungen bis 30. September 2016 an: lore.raudonat(at)elk-wue.de; Telefon: 0711-299363225. Das genaue Reiseprogramm und viele Infos hier.

Die ersten »Frauentaxis« in Paramaribo

In Paramaribo, der Hauptstadt von Surinam, sind die ersten fünf »Frauentaxis« unterwegs. Die gelben Taxis, die das Logo der Nationalen Frauenbewegung tragen, werden von speziell geschulten Frauen gesteuert und sind für den Transport speziell von Frauen bestimmt. Die ersten Reaktionen der Kundinnen ergaben, dass diese sich besonders gut fühlten, weil sie von Geschlechtsgenossinnen chauffiert wurden. Das »Frauentaxi« ist aber auch ein Beitrag zur Erhöhung des Beschäftigungsanteils von Frauen. Die »Zeister Missionsgesellschaft«, niederländische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, ruft dazu auf, einen Gesamtbetrag in Höhe von 8.400 Euro zu spenden, damit ein weiteres »Frauentaxi« seinen Betrieb aufnehmen kann.

Bilder vom Besuch von 22 Flüchtlingen aus dem Asylbewerberheim in Löbau im Herrnhuter Gästehaus »Komenský« vom 29. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 können hier angeschaut werden. Die Flüchtlinge kamen aus Afghanistan, dem Irak, dem Kosovo, Somalia, Syrien und Pakistan.