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Zwei »Antioch Servants« in Alaska

»Antioch Servants«, so werden in der Brüdergemeine in Nordamerika über 18jährige Freiwillige genannt, die einen Einsatz in einer kulturell anders geprägten Unitätsprovinz ableisten. Jenna Nodine und Hayley Geis waren im Sommer 2016 als »Antioch Servants« in der Unitätsprovinz Alaska, worüber sie im Missionsmagazin »Onward« für Oktober 2016 berichten. Beide arbeiteten im Theologischen Seminar sowie in der Buchhandlung der Provinz in Bethel/AK. Ihre Hauptaufgabe jedoch war die Durchführung von Sommer-Bibel-Freizeiten in ländlichen Gemeinden für Kinder. Bei diesen Freizeiten gingen ihnen andere junge Freiwillige zur Hand. In Kongiganak, Kipnuk und Bethel waren pro Tag jeweils 60 bis 100 Yup’ik im Alter zwischen vier und 21 Jahren anwesend.

Waisenhaus in Uvira erhält 2.700 Euro

Beim Missionsfest der Lindehøj-Gemeinde in Herlev (DK) am 18. September 2016 war auch die »Brødremenighedens Danske Mission«, die dänische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, dabei. Diese stellte ein Projekt der Brüdergemeine in der D. R. Kongo vor, und zwar ein Sozialprojekt in Uvira in der Nähe der Grenze zu Burundi. Dort befinden sich jetzt eine Schule für 350 Kinder, ein Gesundheitsposten und ein Waisenhaus für 60 Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Durch Verkäufe, bei einer Lotterie und bei einem Spenden-Radrennen kamen 40.000 Dänische Kronen zusammen (5.400 Euro), die zur Hälfte an das Waisenhaus gehen. In der Gegen um Uvira leben viele Opfer des Bürgerkrieges in Burundi.

Dokumente von der 43. Unitätssynode

Der Unitätsgeschäftsführer Jørgen Bøytler (Dänemark) hat zwei wichtige Dokumente von der 43. Unitätssynode im August 2016 in Jamaika veröffentlicht. Zum einen gibt es eine »Botschaft an die weltweite Brüder-Unität« (Download hier), zum anderen kann nunmehr mit den »Beschlüssen und Erklärungen der Unitätssynode« gearbeitet werden (Download hier). Beide Dokumente liegen nur in englischer Sprache vor.

Neue Gemeinderäume für Bathore

Die Brüdergemeine in Bathore (Albanien), einer durch Zuzug der Landbevöl-kerung »wild« gewachsenen Trabantenstadt von Tirana, besitzt jetzt ein schönes, neues Gemeindezentrum. Darüber informierte Elona Mandro, Vorstandsassistentin, am 23. September 2016. Der Bau und die Einrichtung des Gemeindezentrums waren möglich durch Zuschüsse des »Y's Man Clubs« in Ringkøbing und der »Brødremenighedens Danske Mission«, der dänischen Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe. In Bathore arbeitet seit fast 25 Jahren ehrenamtlich für die Brüdergemeine der inzwischen pensionierte Lehrer Haxi Murati. Die überwiegend muslimische Bevölkerung in Bathore gilt als besonders arm und unterprivilegiert. Mehr Bilder hier.

Super Prüfungsergebnisse in Belmont

In der nunmehr über 120 jährigen Geschichte der »Gloster Lodge Moravian School« in Belmont (Trinidad and Tobago, Provinz Westindien-Ost) gab es noch kaum je so gute Abschluss-Prüfungen wie im Sommer 2016. Sämtliche Schülerinnen und Schüler bekamen ihre Zeugnisse überreicht, mit denen sie sich für eine weiterführende Bildungseinrichtung bewarben. Als Schulleiterin Ann Alves die einzelnen Ergebnisse verkündete, brandeten wiederholt Jubel und Begeisterung auf. Zwei Mädchen fanden in diesem Jahr sogar Aufnahme in den renommierten »Sankt-Joseph’s-Convent«, eine römisch-katholische Eliteschule in Port-of-Spain. Die von den Missionarinnen und Missionaren begonnene Bildungsarbeit der Brüdergemeine genießt auf den Kleinen Antillen hohe Wertschätzung.

Bericht von zwei Schwesternordinationen

Am 27. August 2016 wurden in der Brüdergemeine auf Kuba die ersten beiden Schwestern von Bischof Samuel Gray (USA) zu einer Diákona der Brüder-Unität ordiniert. Alay Gonzalez Rosado und Tania Sanchez Fonseca hatten sich im Laiendienst in Havanna und in Jaguey Grande bewährt. Der Bischof meinte im Blick auf die neu Ordinierten, sie seine berufen "für eine Zeit wie diese". Sie besäßen diejenigen Gaben, die die Brüdergemeine auf Kuba brauche. Sie erhielten weiße Talare, die aus der amerikanischen Nordprovinz stammen, und Abendmahlsgeräte, die Schwestern aus der Südprovinz gestiftet hatten. Die Gäste besuchten das »Comenius-Center« in Havanna, das mit Hilfe der Zeister Missionsgesellschaft errichtet worden war, und lernten die »Armando Rusindo Stiftung« sowie andere Initiativen kennen, die benachteiligten Jugendlichen einen sicheren Hafen bieten und sie mit dem Evangelium vertraut machen wollen. Mehr hier.

Frauen stärken, HIV bekämpfen

»Medicus Mundi Schweiz« (MMS) würdigt in einem Bulletin die Frauenarbeit der Brüdergemeine in Tansania. Diese trage dazu bei, die Rechte von Frauen bekannt zu machen und durchzusetzen. Melania Mrema-Kyando, Pfarrerin der Brüdergemeine und langjährige, erfolgreiche Aktivistin im Kampf gegen HIV/Aids, meint: »Ich wünsche Frauen mehr Selbstvertrauen. Wer selbstbewusst ist, lässt sich nicht unterkriegen. Selbstbewusste Frauen kennen ihren Wert«. Der Fokus von MMS auf Frauen-Menschenrechte hat seine Berechtigung. Da die Menschenrechte einer patriarchalen Gesellschaft entstanmmen, reichen sie nicht aus, strukturelle Ungleichheiten zwischen Mann und Frau zu beseitigen. Um die Lage von Frauen im globalen Süden zu verbessern, setzt das MMS-Programm bei der Grassroots-Ebene an. Mehr hier.

Einladung zu einer Reise nach Surinam

Zu einer Studien- und Begegnungsreise für Frauen nach Surinam laden zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Herrnhuter Missionshilfe ein: Almut Clemens (Bad Boll) und Anneli Vollprecht (Basel), außerdem Lore Raudonat, Referentin der »Evangelischen Landeskirche in Württemberg«. Veranstalterin der Reise ist die »Württembergische Arbeitsgemeinschaft christlicher Frauen für den Weltgebetstag«. Die Reise dient vor allem der Vorbereitung des »Weltgebetstages 2018«, in dessen Mittelpunkt das kleine südamerikanische Land Surinam mit einer großen Brüdergemeine steht. Die Reise findet statt vom 9. bis 24 März 2017. Ein Vorbereitungstreffen ist für den 28. Januar 2017 geplant. Kosten: 2.600 Euro im DZ. Anmeldungen bis 30. September 2016 an: lore.raudonat(at)elk-wue.de; Telefon: 0711-299363225. Das genaue Reiseprogramm und viele Infos hier.

Bilder vom Besuch von 22 Flüchtlingen aus dem Asylbewerberheim in Löbau im Herrnhuter Gästehaus »Komenský« vom 29. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 können hier angeschaut werden. Die Flüchtlinge kamen aus Afghanistan, dem Irak, dem Kosovo, Somalia, Syrien und Pakistan.