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Christine Grötzinger besuchte »Elim Home«

Christine Grötzinger, Leiterin des Fachbereichs Projektförderung der »Evangelischen Mission in Solidarität«, besuchte kürzlich das »Elim Home« der Brüdergemeine in Südafrika, eine der wenigen Einrichtungen für behinderte Menschen im ländlichen Südafrika. In einem Bericht zitiert sie Lesinda Cunningham, die Leiterin des »Elim Home«: »Die größte Herausforderung sind nicht die Kinder. Das Problem sind die Kinder, die wir vor 20 Jahren aufgenommen haben, als wir anfingen. Die meisten von ihnen leben noch immer hier, weil ihre Familien sie nicht wiederhaben wollen. Sie waren die erste Generation von Kindern, die nicht mehr von ihren Familien versteckt und vernachlässigt wurden«. Lesinda Cunningham möchte die »alten Kinder« nicht zwangsweise zurückschicken. Doch eine Dauerlösung ist das nicht. Mehr hier.

Dorothea Rohde berichtet aus Surinam

Dorothea Rohde, Dozentin am Theologischen Seminar der Brüdergemeine in Paramaribo (Surinam), berichtet: »Donnerstags gebe ich einen Kurs mit dem Titel "Rituale und Gebräuche der Brüdergemeine". Die fünf Studenten sind meist Mitarbeiter in ihren Gemeinden. Sie wollen etwas besser qualifiziert sein für das, was sie dort tun, und sind sehr interessiert. Es macht Spaß, sie zu unterrichten. In der Regel reden wir holländisch und ich werde von ihnen verbessert. Wenn das nicht geht, weichen wir ins Englische aus. Montags treffe ich mich mit den beiden Dozenten-Brüdern aus Tansania und mit einer mennonitischen Pfarrerin in einer Kommission, die mit Fragen des Lehrplanes und der Weiterbildung außerhalb des Seminars befasst ist. Derzeit planen wir einen Fortbildungskurs für Mitarbeiter im Binnenland, der im März 2017 beginnen soll.

Laborgebäude in Sumbawanga fast fertig

Die Zukunft der »African Rainbow Secondary School« der Brüdergemeine in Sumbawanga (Tansania, Rukwa-Provinz) war aufgrund neuer staatlicher Vorschriften davon abhängig, dass mehrere Fachkabinette (Chemie, Biologie, Physik) errichtet werden. Ein Laborgebäude ist jetzt am Rande des weitläufigen Campus so gut wie fertig. Nur noch die Möblierung sowie die technische Ausstattung stehen aus. Für dieses Projekt hatten sich im Vorjahr die »Evangelischen Zinzendorfschulen Herrnhut« besonders engagiert. Im Anschluss an deren »Spendenlauf für Bildung in Afrika« im April 2016 waren die Hälfte der erlaufenen 8.848 EUR nach Sumbawanga geflossen. Einen Film über die Arbeit an der Schule gibt es hier. Hauptsponsoren der Schule sind Tanja und Klaus-Hasso Heller aus Hameln.

Der Sternberg im arabischen Fernsehen

Im Morgenprogramm des arabisch-sprachigen christlichen Senders »Noursat TV« wurde am Sonntag, dem 19. Februar 2017, ein kurzer Dokumentarfilm über die Arbeit des Förderzentrums der Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) gezeigt. Der Sender, dessen Name mit »Licht-Fernsehen« übersetzt werden kann, wurde 1991 in ökumenischer Zusammenarbeit gegründet. Er fühlt sich den Prinzipien von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung verpflichtet und ist von großer Bedeutung für Christinnen und Christen im Nahen und Mittleren Osten. Der Dreieinhalb-Minuten-Film stellt die einzelnen Arbeitszweige vor und lässt die leitenden Mitarbeiterinnen zu Wort kommen. Download des Filmes hier.

Gruppen-Geburtstagsfeier auf dem Sternberg

Nachdem das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) Ende Januar 2017 wegen des winterlichen Wetters mit Eis und Schnee zwei Tage geschlossen bleiben und nachdem an den folgenden Tagen der Schul- und Arbeitsbeginn um eine Stunde nach hinten verlegt werden musste, gab es am 9. Februar 2017 ein Fest für alle diejenigen Kinder und Jugendlichen mit Behinderung, die im Dezember 2016 und Januar 2017 Geburtstag hatten. Die Eltern ließen es sich nicht nehmen, mit Kuchen, Süßigkeiten und Getränken zum Fest beizutragen. Die Mitarbeitenden sorgten für die Bedienung und ein Unterhaltungsprogramm. Für Veranstaltungen dieser Art erweist sich der große Mehrzwecksaal im neuen Beruflichen Förderzentrum immer wieder als sehr geeignet.

Preschool-Rohbau fast fertig

Am 9. Januar 2017 wurde nach monatelangen Planungen und vorbereitenden Arbeiten der Rohbau einer Vorschule der Brüdergemeine in Malawi begonnen, die am Rande des »Dzaleka Camps« entsteht, eines 1994 eingerichteten UN-Flüchtlingslagers für etwa 17.000 Flüchtlinge aus Äthiopien, Burundi, Eritrea, dem Kongo, Ruanda, Sambia und Somalia. Die Herrnhuter Missionshilfe hatte um Spenden für dieses Projekt gebeten, um das sich Jonah Sinyangwe, der Projektmanager der Provinz Malawi; kümmert. In seinem Bericht vom 3. Februar 2017 schreibt er: »Der Rohbau ist zu 75 Prozent fertig. Wir haben schon 85.000 Ziegel verbaut. Die Regierung, die uns das Bauland zur Verfügung stellte, ist sehr zufrieden mit uns. In regelmäßigen Abständen besuchen Delegierte die Baustelle«. Weitere Spenden für dieses Projekt werden gebraucht.

Einsegnung von Bischof Roger Ruiters

Am Sonntag, dem 5. Februar 2017, wurde in einem Festgottesdienst in Mamre in der Unitätsprovinz Südafrika der von der Synode im Oktober 2016 zu einem Bischof der Brüder-Unität gewählte Roger Ruiters in sein Amt eingesegnet. Von Seiten der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität wirkte an dieser Einsegnung Bischof Theodor Clemens (Bad Boll) mit. Mamre, etwa 50 km nördlich von Kapstadt gelegen, ist eine der früheren Missionsstationen der Brüdergemeine, die noch weitgehend den Charakter einer »Ortsgemeine« haben. Mit der Einsegnung der jüngst gewählten neuen Bischöfe gibt es jetzt insgesamt acht Bischöfe in Südafrika, darunter keine Bischöfin. Vier Bischöfe haben schon das Ruhestandsalter erreicht. In der Brüder-Unität ist das Bischofsamt nicht an ein kirchenleitendes Amt gekoppelt.

Dozenten aus Tansania lehren in Surinam

Vor neun Jahren lehrte der Theologe Hesdie Zamuël aus Surinam an der »Teofilo Kisanji University« der Brüdergemeine in Mbeya (Tansania). Jetzt findet dieser Süd-Süd-Austausch eine Fortsetzung. Schon seit dem Frühsommer 2016 halten George Luvula und Wilson Nkumba aus Tansania Vorlesungen am Theologischen Seminar der Brüdergemeine in Paramaribo (Surinam). Sie haben Ehefrau und Kind bzw. drei Kinder bei sich. Weil die Lehrer aus Tansania das Niederländische nur unvollkommen beherrschen, werden die Vorlesungen und Seminare überwiegend in Englisch gehalten, was wiederum für die Surinamer ein Problem darstellt. Außerdem unterrichten am Seminar noch die mennonitische Pfarrerin Jolan Banai-Gaaikema und Dorothea Rohde (D).

Taufe der Delawaren-Erstlinge

Am 11. Februar 2017 jährt es sich zum 275. Male, dass in Oley am Schuylkill (60 km südwestlich von Bethlehem/PA), in Anwesenheit des Grafen N. L. v. Zinzendorf die drei »Erstlinge« aus dem Volk der Delawaren getauft wurden. Man gab denen, die zuvor Schabasch, Seim und Kiop geheißen hatten, neue christliche Namen: Abraham, Isaak und Jakob. Wenig später, am 16. April 1742, wurde in Schekomeko auch ihr Häuptling Tschoop (= Chingachgook) auf den Namen Johannes getauft, der wegen eines echten oder vermeintlichen Beinleidens den ersten Taufen noch ferngeblieben war. Die näheren Umstände dieser Taufen sind Teil einer spannenden Geschichte. Siehe hier. Der Tod von Tschoop war Anlass für die Entstehung des so genannten »Erstlingsbildes« (Foto), auf dem Tschoop sich an Jesu Arm lehnt.  

Dokumente von der 43. Unitätssynode

Der Unitätsgeschäftsführer Jørgen Bøytler (Dänemark) hat zwei wichtige Dokumente von der 43. Unitätssynode im August 2016 in Jamaika veröffentlicht. Zum einen gibt es eine »Botschaft an die weltweite Brüder-Unität« (Download hier), zum anderen kann nunmehr mit den »Beschlüssen und Erklärungen der Unitätssynode« gearbeitet werden (Download hier). Beide Dokumente liegen nur in englischer Sprache vor.