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Aufgaben des Leprahospitals in Sikonge

Eine Beschreibung der Geschichte und gegenwärtigen Aufgaben des Leprahospitals der Brüdergemeine in Sikonge (Tansania, Westprovinz) gibt es vom dänischen Arzt Steen Møllgaard Andersen im »Moravian Messenger« der britischen Unitätsprovinz. Das 1955 gegründete Hospital ist nach wie vor unverzichtbar, obwohl Lepra seit langem gut behandelbar ist. Zahlreiche Patientinnen und Patienten kommen zu spät ins Hospital, weil andernorts eine falsche Diagnose gestellt wurde. Amputationen von Gliedmaßen, die größer sind als eine Zehe oder ein Finger, kommen nur selten vor. Anders als in anderen Hospitälern ist die Behandlung für die Patientinnen und Patienten kostenlos. Das Hospital verabreicht außerdem kostenlose Mahlzeiten. Leider wissen noch immer nur wenige Menschen in Tansania um die Ursachen von Lepra.

Pfarrerin aus Jamaika hilft in Tansania

Einen Einsatz der besonderen Art leistete unlängst Pfarrerin Cicely Athill-Horsford aus der Brüdergemeine »Mount Tabor« auf Barbadors. Sie verließ ihre Gemeinde für eine lange Zeit, um von Mitte August 2016 bis kurz vor Weihnachten in der tansanischen Westprovinz zu dienen. Nachdem sie sich mit Ezekiel Jona, dem Vorsitzenden, und Richard Lwali, dem Gegeralsekretär der Provinz, sowie mit Bischof Isaac Nicodemo getroffen hatte, lernte sie zunächst die in Tabora angesiedelte Außenstelle der »Teofilo-Kisanji-Universität« der Brüdergemeine kennen und traf deren Leiter, Ronald J. Mbao. Neben ihrer Tätigkeit als Gastdozentin an der Universität übernahm sie noch andere Dienste in der Provinz: Andachten, Predigten, Bibel- und Evangelisationsstunden. Sie besuchte eine Synode und wirkte bei diversen Kasualien mit. Mehr hier (auf Seite 8).

Botschafterin überreichte Büchergutscheine

Die Schülerinnen und Schüler des »Collegio Moravo Secundaria« in Bluefields im Südosten von Nikaragua hatten im vergangenen Herbst an einer karibischen »Messe der Meister von morgen« teilgenommen, mit der v. a. technische, künstlerische und kommerzielle Talente gesichtet und gefördert werden sollen. Am 3. Januar 2017 waren die Preisträger und Preisträgerinnen, darunter auch einige aus dem »Collegio Moravo«, der ältesten weiterführenden Schule an der Costa Atlantica, zusammen mit ihren Angehörigen in nach Managua eingeladen worden. In der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Nikaragua überreichte ihnen die Botschafterin Uta König jeweils ein Zertifikat sowie einen Gutschein zum Kauf neuer Bücher.

Bericht von einer Dienstreise nach Tansania

Im Dezember 2016 reiste die Referentin der Herrnhuter Missionshilfe für Projekte und Finanzen, Bettina Nasgowitz, gemeinsam mit Dr. Marcus Wörwag und seinen Freunden Udo Kümmerle, Wolfgang Oehl und ihrem Ehemann Michael Nasgowitz nach Tansania. Die Familie Wörwag und die »Wörwag Pharma GmbH & Co. KG« in Böblingen unterstützen seit 20 Jahren Projekte der Herrnhuter Missionshilfe. 2015/2016 entstanden in der Brüdergemeine in Tansania zwei Berufsschulen, die komplett von Familie Wörwag finanziert wurden. Ein besonderes Erlebnis während der Reise war die Einweihung der Berufsschule in Kakozi. Hunderte Mitglieder der Brüdergemeine, die Kirchenleitung in Mbeya, Einwohnerinnen und Einwohner aus den umliegenden Dörfern, der Bürgermeister und viele Chöre haben gemeinsam mit den Gästen aus Deutschland gefeiert. Der ganze Bericht hier.

Losungen 2017 für die weltweite Arbeit

Von der Direktion der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität wurden am 9. Dezember 2016 die Losungen für die Provinzen, Missionsprovinzen und andere Aufgaben der weltweiten Brüder-Unität für 2017 gezogen. Download der Liste hier. Für die mit der Herrnhuter Missionshilfe besonders verbundenen Provinzen und Arbeitsgebiete wurden folgende Losungen gezogen: Sternberg = Losung vom 23. März 2017; Tansania-Süd = Losung vom 7. Dezember 2017; Tansania-Südwest = Losung vom 25. Januar 2017; Tansania-Rukwa = Losung vom 22. September 2017; Tansania-Ost = Losung vom 5. Oktober 2017; Malawi = Losung vom 7. November 2017; Sambia = Losung vom 24. September 2017; Surinam = Losung vom 9. Juni 2017; Südafrika = Losung vom 27. September 2017; Nikaragua = Losung vom 5. Juni 2017; Nordindien und Nepal = Losung vom 1. April 2017.

Der Sternberg zu Weihnachten 2016

Alle Kinder und Jugendlichen und alle Mitarbeitenden vom Sternberg waren daran beteiligt, die Zimmer und Flure des Förderzentrums der weltweiten Brüder-Unität weihnachtlich zu schmücken, Plätzchen zu backen, Geschenke einzupacken und Darbietungen einzuüben. Bei der eigentlichen Weihnachtsfeier am 19. Dezember 2016 wurde nicht nur gesungen, gegessen und erzählt, es erschien sogar der Weihnachtsmann.  Die Grundschule des Lateinischen Patriarchats in Ramallah hatte die Feier gesponsert. Schon zur Tradition geworden ist die Beteiligung des Förderzentrums an den Adventsmärkten der Evangelischen Erlösergemeinde in Jerusalem sowie der Lutherischen Kirche in Ramallah. Für die Mitarbeitenden gab es ein weihnachtliches Festessen mit Geschenk-Übergabe in einem Restaurant in Ramallah. Viele Bilder hier.

Die Mädchen-Mütter von Kantembo

Im Kinderhaus von Kantembo (Tansania, Rukwaprovinz) leben derzeit sechs Teenager, die jeweils ein Kind großziehen. Die meisten Kinder sind in einem Alter zwischen sechs Monaten und zwei Jahren. Sie stammen aus der Verwandtschaft der Teenager. Ihre eigentlichen Mütter, meist die Schwestern oder die Tanten der Teenager, sind aus unterschiedlichen Gründen schon gestorben. Für die Teenager ist diese Mutterrolle kein Glück; sie schlüpfen in diese Rolle, weil die tansanische Gesellschaft es von ihnen so erwartet. Glück haben die Teenager insofern, dass sie die Kinder nicht in ihrem prekären häuslichen Umfeld großziehen müssen, sondern ihnen dafür Einzelzimmern in Kantembo zur Verfügung stehen. Die Teenager stützen einander, bekommen Anleitung und in geringem Umfang auch eine Ausbildung. Mehr hier.

Schwestern ermöglichen Schlafsaal-Neubau

Die »Moravian Womens' Association« (Schwestern-Vereinigung der Brüder-gemeine) in Großbritannien hat mit einer 4.700-Euro-Spende den Neubau eines Mädchen-Schlafsaales für die »Bishop Kisanji Girls Secondary School« in Tabora (Tansania, Westprovinz) ermöglicht. Die Bilder, die Richard Lawali, Mitglied der Kirchenleitung, geschickt hat, zeigen ein schlichtes Gebäude mit einem einzigen großen Raum, in dem alle Mädchen in Doppelstockbetten untergebracht sind. Er schreibt kurz nach der Inbetriebnahme des Schlafsaales: »Die Mädchen freuen sich über den neuen Lebensraum, der ihnen jetzt zur Verfügung steht. Die Schlafbedingungen sind für die meisten Mädchen erheblich besser als diejenigen, die sie zu Hause zur Verfügung hatten. Nicht wenige Mädchen nennen den neuen Schlafsaal sogar luxuriös«.

Einsatz im »Isoko Hospital« beendet

Christiane Paul-Klingner, Hebamme aus Königsfeld im Schw., hat ihren Freiwilligeneinsatz im Hospital der Brüdergemeine in Isoko (Tansania, Südprovinz) beendet. Es war ein kurzer, aber intensiver Einsatz, an dessen Ende es noch zahlreiche Geburten gab, manche schwierig, aber alle mit einem guten Ende. Die Freiwillige staunte, wie präzise einheimische Hebammen auch ohne technische Diagnostik die Lage der ungeborenen Kinder und mögliche Schwierigkeiten bei deren Entbindung vorhersagen konnten. Der kürzlich eingerichtete Heilpflanzengarten tut gute Dienste. Beim letzten Seminar, das die Freiwillige anbot, ging es um schwangerschaftsbedingte Bluthochdruck-Erkrankungen. Ebenfalls gut läuft das Waisenprojekt von Enea Kajange. Eine kleine Schneiderwerkstatt in einem Keller ist entstanden. Der ganze Blog mit vielen Bildern und Geschichten hier.

Waisenhaus in Uvira hat jetzt 40 Plätze

Jens Peter Rejkjær, Leiter der Missionsorganisation der Brüdergemeine in Dänemark, war dabei, als im September 2016 in Uvira in der D. R. Kongo das vierte Gebäude des Waisenhauses für Kinder mit körperlichen Behinderungen eingeweiht wurde. Damit haben sich für nunmehr 40 Kinder die Lebens- und Lernbedingungen entscheidend verbessert. Die Kinder stammen aus Uvira und Umgebung, wachsen in einem familienähnlichen Umfeld auf und genießen die Begleitung einer Ersatzmutter. In geordneten häuslichen Verhältnissen sind ihre Chancen, die siebenjährige Grundschule erfolgreich abzuschließen, wesentlich größer. Ohne die Brüdergemeine gäbe es in Uvira keine Fördermöglichkeit für Waisenkinder mit Behinderung. Mehr Bilder hier.

Download des Schaubildes als PDF-Datei hier. Detail-Statistik 2016 hier.

Dokumente von der 43. Unitätssynode

Der Unitätsgeschäftsführer Jørgen Bøytler (Dänemark) hat zwei wichtige Dokumente von der 43. Unitätssynode im August 2016 in Jamaika veröffentlicht. Zum einen gibt es eine »Botschaft an die weltweite Brüder-Unität« (Download hier), zum anderen kann nunmehr mit den »Beschlüssen und Erklärungen der Unitätssynode« gearbeitet werden (Download hier). Beide Dokumente liegen nur in englischer Sprache vor.

Bilder vom Besuch von 22 Flüchtlingen aus dem Asylbewerberheim in Löbau im Herrnhuter Gästehaus »Komenský« vom 29. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 können hier angeschaut werden. Die Flüchtlinge kamen aus Afghanistan, dem Irak, dem Kosovo, Somalia, Syrien und Pakistan.