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Auf der Suche nach afrikanischen Lösungen

Lange hatte Claudia Zeising, die als Koordinatorin für die von »Mission 21« unterstützten Projekte der Brüdergemeine in Tansania arbeitet, nicht mehr berichtet. Jetzt schrieb sie einen langen, bebilderten Rundbrief, in dem vom afrikanischen Gang der Dinge die Rede ist, der sich von Gang der Dinge in Europa unterscheidet, der aber dennoch zu Erfolgen führt. Als Beispiele nennt Claudia Zeising den wirtschaftlichen Erfolg der Frauen-Nähgruppe in Rungwe, die im Jahre 2016 erstmals einen größeren Überschuss erzielte, und die expandierende HIV/Aids-Arbeit, die immer mehr Menschen zu Würde und einem besseren Leben verhilft. Kritische Bemerkungen finden sich zum Gesundheitswesen in Tansania sowie zu den kirchlichen Leitungsstrukturen. Download des Rundbriefes hier

Von guten und schlechten »Elternhäusern«

Wie groß das Einzugsgebiet ist, aus dem die Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen kommen, die im »Elim Home« der Brüdergemeine in Südafrika betreut werden, erlebte kürzlich der junge Freiwillige Paul Nuding. Nur selten sind es die Eltern, zu denen die Kinder und Jugendlichen in den Ferien mit einem Kleinbus gebracht werden, meist agieren an deren Stelle Verwandte, Nachbarn oder Pflegeeltern. Elf Stunden war Paul Nuding unterwegs, um fünf Kinder »nach Hause« zu bringen. Er schreibt: »Im Auto war die Nervosität der Kinder zu spüren. Bei allen fünf Kindern sind wir in arme Wohnverhältnisse gefahren. Einige Angehörige haben sich gefreut, ihr Kind zu empfangen, in anderen Fällen hat man gespürt, dass diese es als Last empfinden, einen Monat lang für das Kind sorgen zu müssen«. Die Reflexionen von Paul Nuding hier.

Beziehungen zu den Kindern werden enger

Sechs Wochen nach ihrem Dienst-beginn im »Peters House«, einem Waisenhaus der Brüdergemeine in Sumbawanga (Rukwaprovinz), berichten die jungen Freiwilligen Hannah Rasmussen und Karoline Hansen davon, dass die Beziehungen zu den Kindern und Jugendlichen enger werden. In die alltäglichen Arbeitsabläufe in Haus und Gelände sei inzwischen eine gewisse Routine eingekehrt. Auch in einem Straßenkinderprojekt arbeiten die beiden Däninnen, deren Swahili von Tag zu Tag besser wird, seit kurzem mit. Karoline schreibt: »Die Tage hier sind sehr gefüllt. Jeden Abend, wenn die Kinder eingeschlafen sind, denke ich, mein Aufwachen liege 100 Jahre zurück«. Zur Entspannung reisten die Freiwilligen in einem größeren Team in den Katawi-Nationalpark und auf die Insel Sansibar. Zu den Blogs der Freiwilligen hier. Das »Peters House« bei Facebook hier.

»Brass for Peace« auf dem Sternberg

»Brass for Peace« ist 2005 aus dem Wunsch heraus entstanden, sich auf originelle Weise aktiv für den Frieden im Heiligen Land einzubringen. Seit 2009 existiert ein gleichnamiger Verein. Weil Bläsermusik im Heiligen Land fast unbekannt ist, konnten Bläserinnen und Bläser aus Palästina und Deutschland in einer krisen- und konfliktreichen Weltregion schon an sehr unterschiedlichen Stellen für einige Momente Entspannung, Ablenkung, Freude bringen. Am 21. März 2017 weilte zum ersten Mal ein aus 30 Personen bestehender Chor von »Brass for Peace« im Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg und sorgte für Staunen und Begeisterung bei den Mitarbeitenden wie bei den Kindern und Jugendlichen mit Behinderung. Ein kurzes Video von dem Ständchen gibt es hier.

Anna Sprecher begann Dienst in Tansania

Die Brüdergemeine im Süden und im Südwesten von Tansania unterhält mit Unterstützung aus Europa vier Waisenprojekte in Nsalaga, Rungwe, Matema und Isoko. Neben psychosozialer Beratung erhalten die Kinder und Jugendlichen Zugang zu medizinischer Versorgung sowie zu einer weiterführenden Schul- oder Berufsausbildung. Seit Ende Februar 2017 ist Anna Sprecher für ein Jahr in den Projekten tätig. Sie unterstützt die Projektleitung, gestaltet Freizeitnachmittage und gibt Nachhilfeunterricht. Als Sekundarschullehrerin bringt sie ideale Voraussetzungen für diese Aufgaben mit. Entsandt wurde sie von »Mission 21«, der Partnerorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in der Schweiz. Mehr hier.

Mayangnas profitieren vom Luther-Kaffee

Zum Reformationsjubiläum 2017 hat die »dwp eG Fairhandelsgenossen-schaft« einen speziellen Luther-Kaffee herausgebracht. Dieser Kaffee stammt von Kleinbauern in Nikaragua und Äthiopien, die durch den Fairen Handel höhere Erlöse erzielen als im konventionellen Handel. Neben fairen Preisen bietet die dwp langfristige Handelskontakte, Zuschläge für den Bio-Anbau, einen Aufpreis für lokale Sozialprojekte sowie die Vorfinanzierung von mindestens 50 Prozent des Auftragswertes bei Bestellung. Der Luther-Kaffee ist ein Kooperationsprodukt von dwp und Evangelischer Landeskirche Baden. Pro Kilo verkauftem Luther Kaffee überweist die dwp einen Euro an die Kirche. Diese entschied, dass 7.125 Euro an die Mayangna-Apotheke der Brüdergemeine im Regenwald von Nikaragua gehen sollen. Foto: Scheckübergabe an Ulrich Epperlein. Mehr hier.

Die Bibel im umgangssprachlichen Ladakhi

In Ladakh im heutigen Nordindien, auch Klein- oder West-Tibet genannt, leben auf 3.000 bis 4.000 Metern Höhe etwa 150.000 Menschen, die ein umgangssprachliches Ladakhi sprechen, das lange nicht verschriftet war. Verschriftet war nur das hochsprachliche Ladahki, das aber kaum jemand beherrschte. Damit die Bibel auch von einfachen Leuten zu lesen wäre, unternahm es zunächst Eliyah Phunthsog, Pfarrer der Brüdergemeine, das umgangssprachliche Ladakhi zu verschriften. Seine Bemühungen stießen auf Widerstand; man warf ihm eine Verpöbelung der alten Kultursprache vor. Aufbauend auf seinem Werk ist jetzt ein Team namens »Ladakhi Colloquial Bible Translation Ministry« am Werke, dem auch Joseph Kundan und Zhidey Kundan von der Brüdergemeine in Leh angehören. Von den Mühen ihrer Arbeit hier.

Modernisierungsarbeiten abgeschlossen

Schon länger entsprachen die Förderschule und der Verwaltungstrakt des Förderzentrums der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina) nicht mehr den heutigen Anforderungen. Jetzt endlich sind die monatelangen Bauarbeiten zum Abschluss gekommen. Am 16. März 2017 erfolgte unter großer öffentlicher Anteilnehme die feierliche Inbetriebnahme der neuen Räumlichkeiten. Dazu hatte sich auch zwei prominente Besucher angesagt: Dr. Laila Ghannam, die Gouverneurin des Distriktes Ramallah & Al-Bireh, und Peter Beerwerth, der Ständige Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in Palästina. In das Bauvorhaben sind unter anderem deutsche Entwicklungshilfemittel geflossen. Die Einweihung im Film hier. Ein kurzer Bericht von Niels Gärtner, der das Haus segnete, hier.

Surinam - Weltgebetstagsland 2018

Reisegruppen aus Deutschland machen sich in diesen Wochen nach Surinam auf, um das Land kennenzulernen, das im Mittelpunkt des Weltgebetstages 2018 steht. Natürlich gibt es bei diesen Reisen auch vielfältige Begegnungen mit der Brüdergemeine, die in Surinam den Charakter einer Volkskirche trägt. Vom 9. bis 24. März 2017 weilt eine Gruppe der »Württembergische Arbeitsgemeinschaft christlicher Frauen für den Weltgebetstag« in Surinam, an deren Vorbereitung u. a. Almut Clemens, Heide-Rose Weber, Lore Raudonat und Anneli Vollprecht beteiligt waren. Erstere und letztere haben mehrere Jahre in Surinam gelebt und gearbeitet. Von einem Besuch der Brüdergemeinen Klaaskreek, Nieuw Lombé und Marshallkreek gibt es viele Bilder - siehe hier.

Brüdergemeine auf Kuba wächst weiter

Im Februar 2017 war Justin Rabbach, der Verantwortliche für Missions-einsätze des »Board of World Mission«, der Missionsorganisation der Brüdergemeine in Nordamerika, mit einigen Mitarbeitenden in Kuba, um die dortige Brüdergemeine zu besuchen und um der lokalen Kirchenleitung zu begegnen. Die Brüdergemeine auf Kuba ist nach wie vor im Wachsen begriffen. Auch 2016 entstanden wieder neue Gemeinden auf der 1.250 km langen Insel. Zu den Höhepunkten der Reise zählte die Teilnahme an einem Jugendevent mit 75 Teilnehmenden in Holguin, bei dem es um die Arche Noah ging. In einem Gottesdienst in Camaguey wurden drei Babys getauft. Die Landwirtschaft der Brüdergemeine in Camaguey mit Bienen, Kühen und Ziegen gedeiht prächtig. Ihre Erlöse trugen zu den Kosten der Kirchenrenovierung bei.

Großes Gospelkonzert in Paramaribo

Die US-amerikanische Jazz- und Gospelsängerin Mahalia Jackson (1911-1972) ist auch in Surinam unvergessen. In Erinnerung an diese außergewöhnliche Künstlerin, »The Queen of Gospel«, findet am 17. März 2017 in der Großen Stadtkirche von Paramaribo ein Gospelkonzert mit Dennise Jannah statt. Dennise Jannah ist die Tochter eines Pfarrers der Brüdergemeine. Sie studierte in Utrecht und Hilversum Gesang und wurde für ihre Kunst mehrfach preisgekrönt. Zwar lebt sie seit langem in den Niederlanden, genießt in ihrer surinamischen Heimat aber riesige Popularität. Die Große Stadtkirche in Paramaribo, auch »Mama Kerki« (Mutterkirche) genannt, ist komplett aus Holz gebaut und die größte Kirche der Brüdergemeine in Surinam.

Nitike Kalonga bewährt sich als Lehrerin

Eine ganz besondere Geschichte findet sich in den »ZZg-nieuws« (Download hier), der Zeitschrift der Zeister Zendingsgenootschap, der niederlän-dischen Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe. Dort ist die Rede von Nitike Kalonga (29), Lehrerin in Tansania, Südprovinz, die zusammen mit ihrem Ehemann gerade ihr erstes Kind erwartet. Eine solche Laufbahn hatte sich für Nitika nicht abgezeichnet. Weil ihre Mutter früh gestorben war, wuchs sie bei der Großmutter auf. Durch Vermittlung von Pfarrerin Nikwisa Mwakamele wurde das Kind in ein Waisenprogramm der Brüdergemeine aufgenommen, was ihr den Besuch der Sekundarschule und anschließend eines Lehrerseminars ermöglichte, das sie als Jahrgangsbeste abschloss. Jetzt unterstützt sie nicht nur ihren alten Vater, sondern auch Menschen aus ihrem Dorf.

Dokumente von der 43. Unitätssynode

Der Unitätsgeschäftsführer Jørgen Bøytler (Dänemark) hat zwei wichtige Dokumente von der 43. Unitätssynode im August 2016 in Jamaika veröffentlicht. Zum einen gibt es eine »Botschaft an die weltweite Brüder-Unität« (Download hier), zum anderen kann nunmehr mit den »Beschlüssen und Erklärungen der Unitätssynode« gearbeitet werden (Download hier). Beide Dokumente liegen nur in englischer Sprache vor.