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Unitätssynode 2016 beendet

Am Freitag, dem 19. August 2016, ist mit einem großen Abendmahlsgottesdienst die 43. Unitätssynode zu Ende gegangen, die vom 12. bis 19. August 2016 auf Jamaika getagt hatte. Die Synodalen hatten sich letztlich mit 82 Anträgen und etwa halb so vielen Berichten zu befassen. Unter anderem wurden drei Gremien neu geschaffen, die »Moravian Unity Cultural Heritage Foundation« für die Erhaltung und Restaurierung von historischen Gebäuden, ein »Desaster Relief Fund« (Katastrophenfonds) sowie ein und ein »Moravian Youth Desk« (Unitäts-Jugendbüro). Das »Unity Women‘s Desk« (Unitäts-Frauenbüro) darf künftig eine Vertreterin ohne Stimmrecht in der Unitätssynode entsenden. In der Delegation jeder Provinz zur Unitätssynode soll künftig mindestens eine Frau sein. Insgesamt wurde der Status von acht Missionsgebieten, drei Missionsprovinzen und sechs Unitätsprovinzen bestätigt, die teils schon vorab vom Unitätsvorstand beschlossen worden waren. »Unser Lamm hat gesiegt, lasst uns ihm folgen« ist jetzt auch offiziell das Motto der Brüder-Unität. Weitere Berichte folgen.

Botschafter gegen Missbrauch und Gewalt

Die »Moriah Moravian Church« auf Tobago (Trinidad and Tobago) hatte am 21. August 2016 hohen Besuch. John Estrada, der US-Botschafter in dem kleinen Inselstaat, weilte in der Gemeinde zu einem Workshop über geschlechterspezifische Gewalt und sexuellen Missbrauch. Er forderte die Anwesenden auf, diese Themen immer wieder unmissverständlich anzusprechen und bekannt gewordene Gewalt- und Missbrauchsfälle in Kirche und Gesellschaft endlich aus dem Tabu zu führen. Es sei an der Zeit, konsequent an die Seite der Opfer zu treten und nicht länger die Täter zu schützen, auch wenn diese Einfluss hätten. Er bekannte öffentlich: »Als ich ein kleiner Junge war, musste ich mit ansehen, wie meiner Mutter körperliche Gewalt angetan wurde. Und meine Schwester wurde als Kind durch einen engen Verwandten missbraucht«. Mehr hier.

Sommerkonzert auf dem Sternberg

Das weitläufige, von hohen Bäumen bestandene und deshalb schattige Gelände des Förderzentrums der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg ist gerade im Sommer außerordentlich attraktiv für Gäste. Immer wieder werden Gebäude und Geländeteile an palästinensische Gruppen und diverse NGO's vermietet, die den Sternberg zu kulturellen, pädagogischen und geselligen Aktivitäten nutzen (Freizeiten, Feste, berufliche Fortbildungen; Demokratie-Kurse; Medien-Seminare). Ein Höhepunkt war der Besuch des »Al Kamandjati Music Centers«, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, palästinensische Kinder an die Musik heranzuführen und das auch Konzerte innerhalb und außerhalb Palästinas gibt. Für die Sternberg-Mitarbeitenden war es in den Sommerferien ein Genuss, den Konzertklängen zu lauschen. Musikbeispiel hier.

»Herrnhuter Lehrertage« in Surinam

Bereits zum achten Male organisiert die »Schulstiftung der Brüdergemeine in Surinam« in diesem Jahr so genannte »Herrnhuter Lehrertage«. Diese Tage stehen im Zeichen des intensiven Austausches und der fachlichen Fortbildung. Die nächsten Lehrertage finden am 22./23. September 2016 in der surinamischen Hauptstadt Paramaribo statt. In der Werbung für diese Tage heißt es: »So gut eine Lehrperson auch ist, sie ist nie vollkommen, hat nie ausgelernt. Bei den Lehrertagen können Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten vermehren, um im kommenden Schuljahr in Ihren Klassen erfolgreich zu sein«. Das Thema der Lehrertage 2016 lautet: »Erfolgreich kommunizieren bringt uns an die Spitze«. Bei den Lehrertagen lösen Andachten, Vorträge, Workshops und Informationsrunden einander ab. Mehr hier und hier.

Sechs junge Freiwillige helfen in Tansania

Sechs junge Freiwillige aus Dänemark, alles junge Frauen, haben kürzlich ihren halbjährigen Freiwilligendienst bei der Brüdergemeine in Tansania (Rukwa-Provinz) angetreten. Sie kommen zum Einsatz im »Peters House«, einem Waisenhaus am Rande von Sumbawanga, im Kindergarten »Cheke Chea« in Kipili am Lake Tanganjika sowie in einem ebenfalls in Kipili angesiedelten Projekt der Basis-Gesundheitsversorgung für 35 abgelegene Dörfer am Lake Tanganjika. Nach einem Einführungskurs im dänischen Christiansfeld, wo die »Brødremenighedens Danske Mission«, die dänische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, ihren Sitz hat, traten die sechs Jugendlichen mit 31 Gepäckstücken und einer Mischung aus Erwartungen und Sorgen die weite Reise in das Innere Ostafrikas an.

»Tittulautet Nunatsiavuttini« wächst

In der Brüdergemeine in Labrador lebt seit einigen Jahren die traditionelle Herrnhuter Bläserchorarbeit wieder auf. Aus den Gemeinden Hopedale, Nain, Makkovik und Happy Valley kommen etwa 20 überwiegend indigene Bläserinnen und Bläser, die sich zur »Tittulautet Nunatsiavuttini« zusammengeschlossen haben. Diese Inuktitut-Bezeichnung bedeutet »Bläserchorarbeit in Labrador«. Weil ein Bläserchor in den kargen Weiten Nordost-Kanadas etwas ganz Besonderes ist und weil die künstlerische Qualität des Chores ständig steigt, erfreut dieser sich großer Beliebtheit. Seine Musik ist auch oft im kanadischen Rundfunk zu hören. Schon seit geraumer Zeit verfügt der Bläserchor über eine eigene Facebook-Seite (Download hier), auf der Termine und Berichte zu lesen sowie mehrere Klangbeispiele zu hören sind (Download hier).

Herrnhuter Missionsfotos in Leipzig

Am 3. Juli 2016 wurde in der Peterskirche in Leipzig eine Ausstellung des »Instituts für Afrikanistik der Universität Leipzig« eröffnet. Sie trägt den Titel »Ein 'langes Gespräch - Missionsfotografie der Herrnhuter Brüdergemeine aus Ost- und Südafrika 1860-1940«. Die Ausstellung ist noch bis zum 30. September 2016 zu sehen. Das Leipziger Institut für Afrikanistik hat seit 2003 fast 3.000 Afrikafotos, die im Unitätsarchiv in Herrnhut lagern, im Rahmen des »International Mission Photography Archive« zugänglich gemacht. Studierende wählten aus den digitalisierten Beständen zahlreiche Fotos aus den vier afrikanischen Missionsgebieten (Südafrika West, Südafrika Ost, Nyasa, Unyamwesi) und zu bestimmten Themen aus. Meist beziehen die Fotos sich auf den Anfang des 20. Jahrhunderts, einige gehen auch in die 1860er Jahre zurück. Pressemeldung hier. Plakat hier. Herzliche Einladung!  

Einladung zu einer Reise nach Surinam

Zu einer Studien- und Begegnungsreise für Frauen nach Surinam laden zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Herrnhuter Missionshilfe ein: Almut Clemens (Bad Boll) und Anneli Vollprecht (Basel), außerdem Lore Raudonat, Referentin der »Evangelischen Landeskirche in Württemberg«. Veranstalterin der Reise ist die »Württembergische Arbeitsgemeinschaft christlicher Frauen für den Weltgebetstag«. Die Reise dient vor allem der Vorbereitung des »Weltgebetstages 2018«, in dessen Mittelpunkt das kleine südamerikanische Land Surinam mit einer großen Brüdergemeine steht. Die Reise findet statt vom 9. bis 24 März 2017. Ein Vorbereitungstreffen ist für den 28. Januar 2017 geplant. Kosten: 2.600 Euro im DZ. Anmeldungen bis 30. September 2016 an: lore.raudonat(at)elk-wue.de; Telefon: 0711-299363225. Das genaue Reiseprogramm und viele Infos hier.

Bilder vom Besuch von 22 Flüchtlingen aus dem Asylbewerberheim in Löbau im Herrnhuter Gästehaus »Komenský« vom 29. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 können hier angeschaut werden. Die Flüchtlinge kamen aus Afghanistan, dem Irak, dem Kosovo, Somalia, Syrien und Pakistan.