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»Haus der Religionen« ist Ehrendoktor

Hartmut Haas, Pfarrer i. R. der Herrnhuter Brüdergemeine, ist Dr. h. c. Dem 67-Jährigen wurde von der Theologischen Fakultät der Universität Bern am 3. Dezember 2016 beim »Dies academicus« die Ehren-Doktorwürde (honoris causa) verliehen. Es ist die höchste Auszeichnung, welche die Universität vergibt. Geehrt wurde Hartmus Haas, »weil er die Idee, in Bern ein Haus der Religionen zu schaffen, über viele Jahre beharrlich verfolgt hat«, wie es in der Laudatio heißt. Auch habe er zur Umsetzung der Idee massgeblich beigetragen. Mit grossem Engagement leiste er in Zeiten weitverbrei­teter Intoleranz einen Beitrag zum religiösen Frieden. »Der Doktorhut gehört nicht mir allein, ich bin nur ein Teil der Truppe, die für das Haus gekämpft hat«, meinte der Geehrte (4. von links). Zeitungsberichte hier und hier. Bilder hier und hier.

Adventszeit auf dem Sternberg eingeläutet

Auch im Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg in Palästina ist die Adventszeit eine ganz besondere Zeit. Das gilt für die Kinder und Jugendlichen mit Behinderung und das gilt für die Mitarbeitenden. Das gilt für Menschen christlichen Glaubens und das gilt für Menschen moslemischen Glaubens. In Anwesenheit von Pfarrer Imad Haddad aus Ramallah gingen alle am 28. November 2016 während einer kleinen Feier hinüber in den diesjährigen Advent. Es wurde gesungen, erzählt und getanzt. Es wurden Kerzen angezündet, Advents-Puzzle-Teilchen zusammengesetzt und diverse Süßigkeiten verteilt. Die Leitung bedankte sich bei den Mitarbeitenden mit einem Teller Harissa, einer scharfen Gewürzpaste aus frischen Chilis, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Knoblauch, Salz und Olivenöl.

Gebetsanliegen aus dem Unitätsfrauenbüro

Das Unitätsfrauenbüro in Winston-Salem/NC (USA) bittet darum, folgende Anliegen in die Fürbitte einzubeziehen: Durchführung des ersten landesweiten Treffens der »Assembly of Moravian Women in Honduras« Mitte Dezember 2016. Erfolgreicher Abschluss der Renovierungsarbeiten in den Gemeinderäumen in Bathore (Albanien). Erstmalige Verteilung von Losungen in den vier noch jungen Brüdergemeinen in Peru. Suche nach einer Nachfolgerin bzw. einem Nachfolger für Tuli Kassimoto, die in den vergangenen zehn Jahren die »Teofilo Kisanji University« der Brüdergemeine in Mbeya (Tansania) geleitet hatte. Suche nach Nachfolge-Personen für William Hoffmann und Peggy Kraybill, die sich seit 16 Jahren um das Fundraising für das Waisenprogramm der tansanischen Westprovinz kümmern (»Adopt-A-Village«; 3.000 Kinder; Foto).

Download des Schaubildes als PDF-Datei hier. Detail-Statistik 2016 hier.

Kleingruppenförderung ist angelaufen

Im Grußbrief 4/2016 der »Losungsspende« wird über den Fortgang eines neuen Projektes der Brüdergemeine in Albanien berichtet. In Kleingruppen fördert die 42jährige Psychologin Irena Xhaferi seit einigen Monaten mehrere Kinder, die wegen einer Erkrankung oder einer geistigen Behinderung schulisch benachteiligt sind. Sie tut dies in der früheren mittelalbanischen Industriemetropole Elbasan, die schwere ökologische Schäden aufweist, in privaten Räumen einmal pro Woche. Eigentlich wäre eine Förderung mindestens dreimal pro Woche nötig. Und eigentlich müsste zusätzlich noch eine Erzieherin angestellt werden. Doch dazu fehlt bis jetzt das das Geld. Im o. g. Grußbrief heißt es: »Mit 80 Euro fördern Sie die psychologische Betreuung eines Kindes in Elbasan für einen Monat«. 

Große Dankbarkeit in der »Ahuas Clinic«

Die Internetseiten der »Ahuas Clinic« der Brüdergemeine an der honduranischen Costa Atlantica berichten über dankbare Patientinnen und Patienten, für die das Krankenhaus einzig mögliche Anlaufstation oder sogar überlebenswichtig war. Merehilda (30) stammt aus Rio Platano, acht Bootstunden vom Krankenhaus entfernt. Sie erzählte, in der 46. Woche schwanger zu sein, ohne dass bisher die Wehen eingesetzt hätten. Schließlich wurde sie von einem gesunden, fünf Kilogramm schweren Jungen entbunden. Dem Mädchen Yanexi (3) aus Wampusirpi, sechs Bootstunden vom Krankenhaus entfernt, wäre ein schon geraume Zeit zurückliegender Blinddarmdurchbruch beinahe zum Verhängnis geworden. Zwei Wochen kämpfte das Klinikpersonal mit unzureichenden Mitteln und viel Gebet um das Leben des Kindes. Mehr hier.

Gertrud Klätte heimgegangen

Im Altenheim in Herrnhut ist nach einer langen Zeit der Schwäche am 24. November 2016 Gertrud Klätte heimgegangen. Sie wurde 84 Jahre alt. Einen Hauptteil ihres Lebens war sie - eine Malche-Schwester und Presbyterin der Brüder-Unität - mit Engagement und Kreativität im Herrnhuter Vogtshof und in dutzenden Gemeinden der DDR für die Öffentlichkeitsarbeit der Herrnhuter Mission tätig. Ihr Begräbnis wird am 28. November 2016 in Herrnhut stattfinden.

Geld für Kirchendächer in Ibungu

Im Rahmen ihres Freiwilligeneinsatzes für das Hospital der Brüdergemeine in Isoko (Tansania, Südprovinz) hatte die Hebamme Christiane Klingner aus Königsfeld im Schwarzwald die Gelegenheit, nach Ibungu zu reisen. In Ibungu, der Partnergemeinde der Brüdergemeine Rhein-Main, übergab sie einen Umschlag mit Geld, das in Deutschland für die Reparatur der Dächer von Kirche und Pfarrhaus gesammelt worden war. Der erste Gottesdienst in Isoko war für die Freiwillige ein schwungvoller Tauf- und Konfirmationsgottesdienst unter dem Herrnhuter Stern. Besonders beeindruckt war sie von dem freien, lauten Gebet an einer Stelle in der Liturgie. Sie hatte Gelegenheit, von der Brüdergemeine in Deutschland zu grüßen. Internet-Blog von Christiane Klingner hier. Kurzes Klangbeispiel aus dem Festgottesdienst hier.

Jetzt fehlt nur noch die Sendelizenz

Er befindet sich zwar schon seit einigen Wochen im gelegentlichen Probebetrieb, jetzt aber soll er seinen Betrieb auch offiziell aufnehmen. Die Rede ist vom Rundfunksender der Brüdergemeine im Gebiet der Mayangnas im Nordosten von Nikaragua. Die erforderliche Technik wurde im Pfarrhaus installiert. Ein kompetenter Fachmann, der Rundfunktechniker Jens-Peter Staebe aus Hamburg, war dazu eigens dazu in den tropischen Regenwald gereist. Die Einwohner von Sauni As und Umgebung warten schon sehnsüchtig darauf, »ihren« Sender zu empfangen. Initiator und Förderer des Projektes sowie maßgeblicher Helfer beim Fundraising war Ulrich Epperlein, der jetzt mit seiner Ehefrau Olga in Nikaragua im tätigen Ruhestand lebt. Die Mayangnas danken allen, die sich für das Projekt eingesetzt haben.

Livingstone Thompson gefragter Referent

Weil interkulturelle Kompetenz im Zeitalter der Globalisierung ein hohes Gut ist, wird interkulturelles Training immer wichtiger. Ein in ganz Europa begehrter diesbezüglicher Trainer ist Livingstone Thompson, gebürtig in Jamaika, früher Vorsitzender der Brüdergemeine in Jamaika, seit mehr als zehn Jahren in Nordirland lebend und Teilzeit-Pfarrer der Brüdergemeinen University Road und Kilwarlin in Belfast. Die in Jamaika publizierte Zeitung »The Gleaner« stellte kürzlich den ökumenischen Theologen und Weltbürger vor - Download hier. Führungspersönlichkeiten von weltweit agierenden Unternehmen sowie staatliche und nichtstaatlichen Organisationen bedienen sich gern der Dienste seiner Firma »Living Cultural Solutions - Cultural Competence for Managers«.

Besuch und Herbsttrubel auf dem Sternberg

Mit Raimund Hertzsch, Katharina Goodwin und Bettina Nasgowitz weilten drei Vorstandsmitglieder der Herrnhuter Missionshilfe kürzlich zu Arbeitsgesprächen im Sternberg-Förderzentrum in Palästina. Ihnen hatte sich Dorothea Weller angeschlossen, um ein für 2017 geplantes Fundraising-Seminar vorzubereiten. Mit dem lokalen Management-Team wurden Finanz-, Kooperations- und Personalfragen besprochen, Besuche bei Partnereinrichtungen gemacht und eine Reihe von Baumaßnahmen weiter vorangetrieben. Derzeit wird das Administrations-Gebäude mit Mitteln des UN-Entwicklungsprogramms umgebaut. Anschließend ist ein Neubau des Kindergartens geplant. Und dann soll das alte Elektrosystem erneuert und um eine große Solaranlage ergänzt werden. Ein Bildbericht von Raimunt Hertzsch hier.

Eistee in Luawa-Yiehun (Sierra Leone)

In Luawa-Yiehun, einem Missionsdorf der Herrnhuter Brüdergemeine, geht es in vielerlei Hinsicht voran. Davon berichten Mohamed und Safie Braima, das Pfarrerehepaar, am 17. November 2016 in ihrem Jahresrückblick. Ein afrikanisches Unternehmen hat kürzlich einen hohen Sendemast errichtet, so dass die Dorfbewohner jetzt problemlos mobil telefonieren können. Es gibt jetzt auch fließendes Wasser und Elektrizität im Dorf. Letztere stammt von einer aus den USA kommenden, neu in Betrieb genommenen Solaranlage, die neben der Schule noch einige andere Gebäude mit Strom versorgt. Damit geht ein Traum von Safie Braima in Erfüllung, die sich gewünscht hatte, eines Tages zu Hause einen Eistee trinken zu können. Bald soll auch das Internet bis nach Luawa-Yiehun reichen. Mehr Informationen hier.

Kindertag 2016 in Dar es Salaam

Im Waisenprogramm der Brüdergemeine in Dar es Salaam wurde am 12. Novemver 2016 Kindertag gefeiert. Der »Children´s Day« ist in Tansanisa so etwas wie ein Geburtstagsfest für alle. Die Kinder versammelten sich mit ihren Vormündern in einer Kirche. Alle Mitarbeitenden gaben ihr Bestes, damit die Kinder den Tag so richtig genießen konnten. Zum einen bekamen sie diverse Materialien (z. B. Moskitonetze, Bettwäsche und Hygieneartikel). Zum zweiten wurden die Daten der Kinder aktualisiert. Zum dritten war für das leibliche Wohl gesorgt; es gab warmes, leckeres Essen und eine Torte. Zum vierten konnte die akrobatische Gruppe des »Kigamboni Community Centers« begrüßt werden. Und zum fünften geb es ein Schmik-Angerbot, das nicht nur bei den Kleinsten gut ankam. Einen Bildbericht der Freiwilligen Lisandra Ilisei gibt es hier.

Christiane Paul-Klingner im Isoko Hospital

Am 17. November 2016 hat sich Christiane Paul-Klingner, Hebamme aus Königsfeld i. Schw., zum dritten Male binnen zwei Jahren nach Tansania aufgemacht. Sie möchte nochmals für vier Wochen als Freiwillige im abgelegenen »Isoko Hospital« der Südprovinz der Brüdergemeine dienen. In dem Hospital herrscht schon seit geraumer Zeit großer Ärztemangel. Christiane Paul-Klingner schreibt in ihrem Internet-Blog: »Ich habe mir wieder einiges vorgenommen: Am wichtigsten scheint mir die erneute Schulung der Neugeborenen-Reanimation zu sein. Gute Modell-Puppen, an denen man üben kann, sind (hoffentlich noch) vorhanden. In meinem Koffer befinden sich außerdem etliche Päckchen mit gespendetem Nahtmaterial, ein Schärfgerät für Messer und Scheren, ein Sauerstoffmessgerät für Neugeborene und anderes mehr«. Mehr hier.

Einweihung der Berufsschule in Kakozi

Einer der langjährigen Großspender der Herrnhuter Missionshilfe, der Pharma-Unternehmer Dr. Fritz Wörwag aus Böblingen, wird Anfang Dezember 2016 die dritte von ihm und seinen Mitarbeitenden, Freundinnen und Freunden finanzierte Berufsschule der Brüdergemeine in Tansania einweihen, die Berufsschule in Kakozi. Zuvor hatte er schon entsprechende Schulen in Songea (siehe Foto) und in Namtumbo finanziert. Damit verfügen die Süd- und die Südwestprovinzen der Brüdergemeine in Tansania jetzt über insgesamt zehn Berufsschulen, die ab den 1960iger Jahren entstanden: in Chunya, Ileje, Ilindi, Isongole, Kakozi, Kyeal, Mbeya, Namtumbo, Rungwe und Songea. Noch immer ist es in Tansania bei weitem nicht die Regel, dass Jugendliche, vor allem Frauen, über eine reguläre Berufsausbildung verfügen. Mehr hier

Dokumente von der 43. Unitätssynode

Der Unitätsgeschäftsführer Jørgen Bøytler (Dänemark) hat zwei wichtige Dokumente von der 43. Unitätssynode im August 2016 in Jamaika veröffentlicht. Zum einen gibt es eine »Botschaft an die weltweite Brüder-Unität« (Download hier), zum anderen kann nunmehr mit den »Beschlüssen und Erklärungen der Unitätssynode« gearbeitet werden (Download hier). Beide Dokumente liegen nur in englischer Sprache vor.

Bilder vom Besuch von 22 Flüchtlingen aus dem Asylbewerberheim in Löbau im Herrnhuter Gästehaus »Komenský« vom 29. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 können hier angeschaut werden. Die Flüchtlinge kamen aus Afghanistan, dem Irak, dem Kosovo, Somalia, Syrien und Pakistan.