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Konzerte mit »Bellmor Brass« aus Südafrika

Aus Südafrika haben sich dieser Tage 14 Einzelpersonen und vier Paare nach Mitteleuropa aufgemacht, um am »Deutschen Evangelischen Posaunentag« vom 3. bis 5. Juni 2016 in Dresden teilzunehmen. Die Jugendlichen und Erwachsenen gehören dem kleinen, aber feinen Ensemble »Bellmor Brass« (Bellville Moravian Brass Band) aus einer Brüdergemeine in Kapstadt an. Das Ensemble wird von Brian Engel geleitet; mit von der Partie ist auch der »Bläsermissionar« Tyron Hitzeroth aus Port Elisabeth. Vor und nach dem Posaunentag wird das Ensemble noch Konzerte in der Tschechischen Republik (29. Mai in Chrastava; 30. Mai in Liberec-Růžodole; 31. Mai in Hrádek nad Nisou) sowie am 2. Juni in Großenhain, am 6. Juni in Herrnhut sowie am 7. Juni in Niesky, jeweils um 19.30 Uhr, geben. Siehe auch hier und hier.

Berühmte Tänzerin besucht Collegio Moravo

Eine der berühmtesten Tänzerinnen Mittelamerikas hat sich als frühere Schülerin des »Collegio Moravo«, der Sekundarschule der Brüdergemeine in Bluefields (Nikaragua), geoutet und der Schule einen Besuch abgestattet - Video siehe hier (ab 4:45). Vicenta Ivy Elizabeth Forbes Brooks, bekannt unter ihrem Künstlernamen Miss Lizzi, wurde 1922 geboren und hat auch als 93-Jährige nichts von ihrer Frische verloren. Mit ihrem Tanz sowie den von ihr angeführten Tanzgruppen war sie eine weltweit willkommene Kulturbotschafterin der Karibikküste. Sie tat viel für die Bewahrung traditioneller afrokaribischer Bräuche. Als Tanzpädagogin gab sie ihre Kunst an die Jugend weiter. Die Schülerschaft des »Collegio Moravo« war glücklich über den Besuch der mitreißenden alten Dame.

Herrnhuter Radio im Mayangna-Gebiet

In Musawas (Nikaragua) gibt es jetzt einen Herrnhuter Rundfunksender. Er hat seinen provisorischen Sitz im Pfarrhaus der Brüdergemeine und strahlt Sendungen für das Territorium ab, in dem meist Mayangnas leben. Der Sender verfolgt mehrere Ziele: a) Verbesserung der kommunalen Kommunikation zwischen den 18 Dörfern; b) Weitergabe der Frohen Botschaft; c) Förderung der Kultur der Mayangnas; d) Erhaltung der Sprache der Mayangnas; e) Produktion pädagogischer Sendungen; f) Mitwirkung bei der Erhaltung des Ökosystems. Das Projekt, das bis Ende 2016 weiter aufgebaut werden soll, versteht sich als kirchliches Projekt, ist sich aber seiner politischen Nebenwirkungen bewusst. So klingt der Chor der Brüdergemeine Musawas - Download hier.

Bischofsbesuch in Peru

Bischof Samuel Gray aus der nordamerikanischen Südprovinz hat vor kurzem der noch jungen Brüdergemeine in Peru einen Besuch abgestattet und darüber im Magazin »Onward« (Ausgabe Juni 2016) berichtet. Die Brüdergemeine in Peru entwickelt sich gerade von einer kaum strukturierten Hauskirche zu einer verfassten Kirche. Einige Gemeinden, u. a. die Gemeinde »Somos Uno« (Wir sind eins) in Lima, verfügen schon über eigene Versammlungsräume (Foto rechts). Bei einem gut besuchten Gottesdienst führten die Sonntagsschulkinder einen Rap zum Bibelvers »Lasst die Kinder zu mir kommen« auf. Im Rahmen eines Liebesmahles - mit Reis und Hühnchen, Kaffee und Kuchen - zeigte Samuel Gray Bilder aus der weltweiten Brüder-Unität.

»Farmacia de fraternidad« ist in Betrieb

Endlich konnte die »Farmacia de fraternidad«, die Apotheke der Brüdergemeine in Musawas (Nikaragua), ihren Betrieb aufnehmen. Ihr Aufbau wurde vorangetrieben von Ulrich Epperlein, der erst kürzlich mit seiner Frau Olga von Deutschland nach Nikaragua übergesiedelt war. Die Apotheke ist in einem Holzhäuschen untergebracht und wird von Fabio Lopez betrieben, der etwas Erfahrung auf dem Gebiet der Pharmazie besitzt, aber noch eine Fortbildung bekommen soll. Im gesamten indigenen Territorium von Sauni As (Mayangna-Gebiet) ist es schwer, an Medikamente zu kommen. Oft müssen Menschen für deren Erwerb weit reisen. Der Einkauf der Medikamente sowie laufende Personal- und Sachkosten werden zunächst über Spenden einer Partnerschaftsgruppe subventioniert.

Berichte der Missionsgesellschaften

Berichte der vier Missionsgesellschaften der Brüdergemeine in Europa zur Vorlage und Diskussion bei der Synodaltagung der Europäisch-Festländischen Unitätsprovinz vom 21. bis 28. Mai 2016 in Bad Boll hier.

Zulauf zu Kampagnen größer als erwartet

Immer wieder erleben die Verantwortlichen für die HIV/Aids-Arbeit der Brüdergemeine in der tansanischen Südwest-Provinz, dass diejenigen in lauten Jubel ausbrechen, bei denen der Test negativ verlief. Immer wieder erleben sie auch, dass der Zulauf zu ihren Kampagnen, die gemeinsam mit staatlichen Behörden durchgeführt werden, größer ist als erwartet, so zuletzt in Tunduma und Kabwe in der Momba- bzw. Mbeya-Region. Statt der erwarteten 400 ließen sich 668 Menschen auf HIV/Aids testen. Zwölf Männer und 15 Frauen mussten als HIV-positiv eingestuft werden (Infektionsrate 8%). Ihnen wurden Beratungs- und Hilfsangebote unterbreitet. Zu einem Bericht von Isabela Kaonga hier. Die Brüdergemeine möchte ihre erfolgreiche HIV/Aids-Arbeit mit externer Hilfe noch ausweiten.

Gottesdienst mit Besuch aus Norwegen

Die »Christian-David-Schule« in der Nähe von Madona in Lettland, benannt nach dem Gründer Herrnhuts, ist mit Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen und Denominationen im In- und Ausland sehr gut vernetzt. Schon seit Jahren hält eine Gemeindegruppe aus dem norwegischen Vårtun der Schule die Treue. Von dieser Gruppe kommen Hilfsgüter für die vom Staat nicht geförderte Schule ebenso wie spirituelle Güter. Nach einem kürzlichen Besuch der Gruppe, bei dem auch ein Gottesdienst gefeiert wurde, hieß es in einem Kurzbericht von Schulleiter Valdis Strazdiņš: »Die lieben Gäste überschütteten uns mit ihrer Freundlichkeit und Großzügigkeit. Die Kinder strahlten vor Glück ob der vielen Geschenke. Und wir haben versucht, uns zu revanchieren«.

Bilder vom Besuch von 22 Flüchtlingen aus dem Asylbewerberheim in Löbau im Herrnhuter Gästehaus »Komenský« vom 29. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 können hier angeschaut werden. Die Flüchtlinge kamen aus Afghanistan, dem Irak, dem Kosovo, Somalia, Syrien und Pakistan.