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Jugendleiterkonferenz auf Tortola

Unter dem Thema »Das Reich Gottes bauen - Bringe dich mit ein!« findet vom 26. bis 31. Mai 2017 im Ressort »Icis Villas« auf Tortola die 3. Jugendleiterkonferenz der Provinz Westindien-Ost statt. Die Konferenz, die Jugendliche zwischen 26 und 40 Jahren aus allen Regionen der großen Provinz unter Leitung von Bildungsreferentin Eulencine Christopher vereinigt, dient der Zurüstung, dem Erfahrungsaustausch und der Feier der Gemeinschaft. Folgendes wird von den Jugendlichen verlangt: Du musst eine persönliche Beziehung zu Jesus haben. Du musst regelmäßig bei Gottesdiensten und anderen Aktivitäten deiner Gemeinde mitwirken. Du musst fleißig und ein Teamplayer sein. Du musst eine reife und zur Verantwortung bereite Person mit Führungsqualitäten sein. Du musst treu und dienstbereit sein und lehren können.

Kultursommer mit Missionsgeschichte

Unter dem Thema »Große Freude« startet in Kleinwelka bei Bautzen am 23. Juni 2017 der diesjährige Kultursommer. Mike Salomon, einst Tänzer, Choreograf und Kulturevent-Manager, macht als Ideengeber das kleine Festival in den Schwesternhäusern in Kleinwelka in zu einem Geheimtipp. Im Zentrum steht die temporäre kulturelle Nutzung des historisch wertvollen, derzeit noch unsanierten Gebäudekomplexes der Brüdergemeine durch Musik, Theater und Film. Aus Anlass des 100. Todestages der Missionarin Maria Heyde, die in Kleinwelka gelebt und später mit ihrem Mann fast 50 Jahre im Himalaya gearbeitet hat, wird im Rahmen des Kultursommers eine Ausstellung zum Leben dieser Frau gezeigt. Am 23. Juni 2017 um 20 Uhr würdigt der Ethnologe Frank Seeliger diese Frau mit einem Vortrag. Mehr zu den Veranstaltungen, auch zum Labrador-Missionar Johann August Miertsching, hier.

Wettstreit von 1.500 Chören in Tansania

Den Wettstreit von mehr als 1.500 Kirchenchören in Tansania hat der deutsche Dokumentarfilm »Sing it Loud - Luthers Erben in Tansania« (99 Minuten; Trailer hier) zum Gegenstand, der am 18. Mai 2017 Premiere hatte. Seit 60 Jahren findet in Tansania ein Chorwettbewerb statt, der von der lutherischen Kirche abgehalten wird. Um bei dem Wettbewerb mitmachen zu dürfen, mussten im Vorjahr der Lutherchoral »Ein feste Burg ist unser Gott« und eine Eigenkomposition vorgetragen werden. Die Regisseurin Julia Peters (Interwiev mit ihr hier) begleitete sechs Menschen, die in drei verschiedenen Chören mitwirken, in ihrem Alltag: die Kleinbauern Martha und Simon aus dem Dorf Monduli, die Autowerkstatt-Besitzer Maria und Evarest aus Arusha und die Jugendlichen Kelvin und Nuru vom Kanaani-Chor ebenfalls aus Arusha.

Zwei Siege beim Schachturnier

Bei einem Schachturnier für Schüler und Schülerinnen, die jünger als 14 Jahre alt sind, im nikaraguanischen Bluefields haben Cristiana Martínez Orozco und Yohar Brooks Berry vom »Colegio Moravo Secundaria« jeweils Platz 1 belegt. Die ersten fünf Jungen und Mädchen im Ranking werden die Region Bluefields demnächst bei einem nationalen Schachturnier in Managua vertreten. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!

Besuch aus den Niederlanden in Albanien

Vom 15. bis 22. Mai 2017 waren 29 Mitglieder und Freunde der Brüdergemeine Zeist (NL) zu Besuch in Albanien, um das Land und die dortige Arbeit der Brüdergemeine kennenzulernen. Zunächst ging es nach Pogradec. Im dreistöckigen Gemeindezentrum in der Innenstadt wurden die Gäste von singenden Kindergartenkindern begrüßt. Anschließend machten sie sich mit den Aktivitäten der Brüdergemeine und den Sehenswürdigkeiten der Stadt am großen Ohrid-See vertraut, zu denen das Anwesen gehört, in dem der kommunistische Diktator Enver Hoxha einst seinen Sommerurlaub verbrachte. Dann besichtigte die Gruppe den brüderischen Campingplatz am Seeufer, bevor Vjollca Mazi vom Vorstand der Brüdergemeine in Albanien eine informative Präsentation über die kirchliche und soziale Arbeit vorführte. Zum kompletten Reise-Blog geht es hier.

Synode in der tansanischen Westprovinz

Insgesamt 191 stimmberechtigte Personen aus der Westprovinz der Brüdergemeine in Tansania nahmen am 24./25. April 2017 an der Synode in Singida teil. Der bisherige Vorsitzende der Kirchenleitung, Ezekiel Yona, wurde für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt, ebenso Generalsekretär Richard Lwali. Auch fast alle anderen Mitglieder der Kirchenleitung wurden wiedergewählt, darunter der stellvertretende Vorsitzende, George Mang'ombe. Die Kirchenleitung präsentierte ihren Masterplan für die nächsten Jahre. Man möchte eine nachhaltige Kirche werden, vor allem in den Bereichen institutionelle Stärkung, Mission und Evangelisation, Verwaltung und Vernetzung. Weil Bischof Isaac Nicodemo bald in den Ruhestand treten möchte, wird demnächst eine Bischofswahl notwendig. Mehr hier.

Sporthalle für Grundschule in Bluefields

Schon seit mehreren Jahren plant die Brüdergemeine in Nikaragua den Bau einer Mehrzweckhalle für die Grundschule in der Hafenstadt Bluefields. Jetzt endlich konnte mit den Arbeiten am Fundament sowie mit der Errichtung der Außenmauern begonnen werden. In den Bauzeichnungen ist zu erkennen, dass drei große stählerne Bogenträger das Dach aufnehmen und die Halle mit Nebenräumen überspannen sollen. Die Leitung der Schule und die Kirchenleitung riefen ehemalige Schülerinnen und Schüler und deren Angehörige, private Unternehmen sowie die Öffentlichkeit dazu auf, etwas zur Finanzierung des Projektes beizutragen, für das gegenwärtig mehr als 13 Millionen Nikaraguanische Córdobas (400.000 Euro) veranschlagt sind. Die Grundschule ist Teil des bekannten und beliebten »Collegio Moravo«.

Workshop im »Moravian Institute«

Das »Moravian Institute« im nordindischen Rajpur (bei Dehradun) war kürzlich Gastgeber für einen Workshop für Lehrkräfte aus der eigenen Schule sowie aus sechs freundschaftlich verbundenen Schulen in Garhwal. Bei dem Workshop spielte der allgemeine Erfahrungsaustausch eine große Rolle, daneben gab es Vorträge zu folgenden Themen: Personal-Management, Umgang mit Lehrplänen und Fortentwicklung derselben sowie Gestaltung von Klassenräumen. In einem Kurzbericht heißt es: »Wir hoffen, dass wir mit dem eigentlichen Workshop, der eingeräumten Hospitations-Möglichkeit sowie dem diesbezüglichen Feedback etwas dazu beitragen konnten, die Kompetenzen von Lehrkräften zu überprüfen und ggf. noch zu erhöhen, womit vor allem unseren Schülerinnen und Schülern gedient wäre«.

Alte Freunde aus Südafrika

Während einer Reise in den Südwesten Deutschlands kam Emmanuel M. Temmers, Bischof der Brüder-Unität aus Genadendal (Südafrika) auch nach Bad Boll, wo er Anne und Henning Schlimm besuchte, die mit ihm in den 1960er und 1970er Jahren in Südafrika eng zusammengearbeitet hatten. Gemeinsam mit einer in der Südafrika-Partner-schaftsarbeit aktiven Ärztin aus Reutlingen und mit Christoph Reichel, Pfarrer der Brüdergemeine Bad Boll, besuchte Emmanuel M. Temmers das Unitätshaus, wo er von Heide-Rose Weber und Raimund Hertzsch, Mitglieder der Direktion der Evangelischen Brüder-Unität, begrüßt wurde. Neben aktuellen Herausforderungen in beiden Provinzen waren v. a. die vielen Kontakte zwischen Schwestern und Brüdern in Südafrika und Deutschland und der Austausch über die Arbeit der Bischöfe und Kirchenleitungen Themen des Gesprächs.

Ehepaar aus den NL arbeitet in Kilangala

Die »Zeister Zendingsgenootschap« (ZZg), die niederländische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, berichtet in einem Informations-Brief, dass in der Missionssiedlung Kilangala (Tansania, Rukwaprovinz) ein Ehepaar aus den Niederlanden zu einem einjährigen Einsatz eingetroffen ist. Flip van Haan (Foto), ein Landwirtschaftsexperte, wird mit seiner Kompetenz dazu beitragen, dass auf den Feldern der Mission effektiver produziert werden kann, so dass höhere Eigen-Einnahmen möglich sind. Seine Ehefrau Felice van Haan wird in der Missionsschule zum Einsatz kommen. In Kilangala kooperiert die ZZg mit anderen niederländischen Organisationen, die sich der Hilfe für Tansania verschrieben haben: der »Stichting Trijntje Beimers«, der Landwirtschafts-Stiftung SOLKO und der Freiwilligenagentur VSO.

Thangka mit Bildern aus dem Leben Jesu

Im Buddhismus traditionell sehr populär sind so genannte »Thangkas«, meist kleine, manchmal aber auch recht große Andachtstücher aus Baumwolle oder Seide, die bunte Applikationen oder Bilder tragen. Oft haben diese Applikationen die Form eines Rades, das aus kultischen Szenen bzw. Lebensstationen einer buddhistischen Gottheit besteht. Man spricht dann gern von einem »Rad des Lebens«. Mitglieder der Brüdergemeine Leh im Himalaja wagten es nun, ein »Rad des Lebens« zu gestalten, das ihren christlichen Glauben zum Ausdruck bringt. Sie taten dies in der Überzeugung, dass auf diese Weise ihren Landsleuten am besten nahegebracht werden könne, wie Jesus gelebt und was er verkündigt habe. Thangkas dienen der persönlichen Meditation, dem Unterricht und der Festausgestaltung.

Bischofseinführung in Bloemendal

Der im Herbst 2016 von der Provinzialsynode der Brüdergemeine in Südafrika neu gewählte Bischof Roger Ruiters wurde am Sonntag, dem 2. April 2017, in der Gemeinde Bloemendal in einem festlichen Gottesdienst in sein Amt eingeführt. Seine Funktion ist zwar »Bischof der Brüder-Unität«, im flächenmäßig großen Südafrika wird er aber vor allem im neu geschaffenen Verwaltungsdistrikt »Algoa-Tsitsikamma« (Ostkap-Region) aktiv sein. In Anwesenheit von Mitgliedern seiner Familie, allen voran seine Ehefrau Amanda, der gastgebenden Gemeinde sowie von Vertretern der Kirchenleitung wurden nach dem liturgischen Teil und dem Verkündigungsteil viele Grußworte ausgetauscht und Segenswünsche gesprochen.

Bericht 2016 des »Board of World Mission«

Einen breiten Querschnitt durch seine vielfältige Arbeit im In- und Ausland enthält der 20seitige Jahresbericht des »Board of World Mission« der Brüdergemeine in Nordamerika. Am Anfang stehen Grußworte von Thomas Baucom und Judy Ganz, dem Vorsitzenden und der Direktorin der Organisation. Am Ende finden sich wichtige wirtschaftliche Kennzahlen. Dazwischen werden die weltweiten kirchlichen Partner, eine Auswahl von Projekten, Programmen und Fundraising-Instrumenten sowie Einsatzmöglichkeiten für Jugendliche vorgestellt. Relativ ausführlich berichtet wird aus Honduras, aus der tansanischen Westprovinz (Foto: Tabora, Programm »Adopt a village«), aus Kuba, Sierra Leone und Alaska. Der ganze Bericht (Download hier) steht unter der Überschrift sowie unter dem Leitmotto: »We all are one in mission«.

Surinamer zu Besuch in Guyana

Nur selten gibt es Informationen über eine der kleinsten Unitätsprovinzen, die Provinz Guyana mit acht Gemeinden und nur 1.000 Mitgliedern. Vom 21. bis 24. April 2017 machten Mitglieder aus der Unitätsprovinz Surinam bei ihren Nachbarn. Die Reisegesellschaft um Bischof John Kent, die schon viel gemeinsam unternommen hat, unter anderem eine Reise nach Zeist, woher ihr Name »Zeisthertsje« rührt, wurde mit Freuden empfangen. Gemeinsam mit den Geschwistern in Georgetown, Linden und New Amsterdam gab es nicht nur Andachten und Gottesdienste, sondern auch Vorstellungs- und Diskussionsrunden, eine Surinamische Nacht, eine Tee-Party und eine Hut-Modenschau. Dokumentiert werden die fröhlichen Begegnungen in einem Internet-Fotoalbum mit 87 Bildern - siehe hier.

Mit Preisschild in den Ostergottesdienst

Einen lebendigen Bericht über ihre Arbeit in einem Gesundheitsprojekt der Brüdergemeine an beiden Ufern des Tanganyikasees sowie über die Karwoche und das Osterfest in Kipili (Tansania, Rukwaprovinz) haben Bert und Marjo Muizebelt - ten Kate verfasst. Sie erzählen, was in Ostafrika und Europa an diesen besonderen Tagen gleich ist, und was es nur in Ostafrika gibt, u. a. das Belassen der Preisschilder an den neu gekauften Kleidungsstücken. Sie beschreiben v. a. die bisherige Entwicklung des Projektes, in dem sie tätig sind, auf dem tansanischen wie dem kongolesischen Ufer des Tanganyikasees. Während in Tansania die Gesundheitsarbeit nach zehnjähriger Aufbauphase nunmehr überwiegend von Einheimischen getan wird, bedarf sie in der D. R. Kongo noch eine Weile der Unterstützung durch die dänische Mission. Der ganze Bericht hier.

Auf der Suche nach afrikanischen Lösungen

Lange hatte Claudia Zeising, die als Koordinatorin für die von »Mission 21« unterstützten Projekte der Brüdergemeine in Tansania arbeitet, nicht mehr berichtet. Jetzt schrieb sie einen langen, bebilderten Rundbrief, in dem vom afrikanischen Gang der Dinge die Rede ist, der sich von Gang der Dinge in Europa unterscheidet, der aber dennoch zu Erfolgen führt. Als Beispiele nennt Claudia Zeising den wirtschaftlichen Erfolg der Frauen-Nähgruppe in Rungwe, die im Jahre 2016 erstmals einen größeren Überschuss erzielte, und die expandierende HIV/Aids-Arbeit, die immer mehr Menschen zu Würde und einem besseren Leben verhilft. Kritische Bemerkungen finden sich zum Gesundheitswesen in Tansania sowie zu den kirchlichen Leitungsstrukturen. Download des Rundbriefes bald hier.

Nothilfe für Malawi ist angelaufen

Die ersten 3.000 Euro Nothilfe der Herrnhuter Missionshilfe für die Opfer der Überschwemmungen von Anfang April 2017 im Norden von Malawi sind angekommen. Es wurden Lebensmittel und Decken an diejenigen Personen verteilt, die ihr Obdach und ihre Ernte verloren haben und nun in 100 Familien-Zelten leben, die »Act Allianz Malawi«, kompetenter Kooperationspartner der Brüdergemeine in Malawi, in Wohnortnähe der Betroffenen aufgestellt hat. Jonah Sinyangwe, Verantwortlicher der Brüdergemeine in Malawi für Finanzen und Projekte, grüßt und bedankt sich für alle bisherige Hilfe mit einer E-Mail und einigen Bildern vom 26. April 2016. Mehr Bilder und Spendenkonto hier.

Glaubensstärkung zu Ostern 2017 in Tirana

»Habt Dank für eure fortdauernde Unterstützung, für eure Gedanken und Gebete. Möge der Geist von Ostern euch erfüllen - jetzt und alle Tage«, so endet eine E-Mail, mit der die Leitung der Brüdergemeine in Albanien über das jährliches Highlight der dortigen fünf Gruppen, einen Gemeindetag zu Oster in Tirana, berichtet. Es waren diesmal 155 überwiegend noch junge Menschen, die sich um 10 Uhr zu einem Gottesdienst trafen und anschließend bis zum Nachmittag beieinander blieben. Bei dem, was die Frauen, Jugendlichen und Kinder aus Bathore, Burrel, Elbansan, Pogradec und Tirana sich gegenseitig über die in den zurückliegenden Monaten gemachten Erfahrungen berichteten, wurde der Glaube gestärkt und die Kraft Gottes spürbar.

Orden für beste Missions-Sammler

Der »Moravian Messenger«, die Zeitschrift für Mitglieder der Brüdergemeine in Großbritannien, berichtete in seiner Ausgabe für April 2017 über einen Gottesdienst, der kürzlich in der »Lower Wyke Moravian Church« (Yorkshire) stattfand. Die in Großbritannien seit 1957 bestehende »Young People‘s Missionary Association« (YPMA) initiiert alljährlich einen Wettbewerb, der vor allem unter jungen Menschen das Fundraising für bestimmte Missionsaufgaben in der weltweiten Brüder-Unität fördern möchte. Die besten Fundraiserinnen und Fundraiser werden mit einer Urkunde und einem Orden geehrt, wobei an diesem Orden kleine, farbige Balken befestigt sind, die sichtbar machen, wie viel Geld gesammelt wurde. Die zuletzt Ausgezeichneten waren Lucy Horner und Grenville Greenwood.

UNO zeichnete Studierende in Mbeya aus

Kürzlich besuchten Alvaro Rodriguez und Hoyce Temu, zwei für Tansania zuständige Koordinatoren des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP), die »Teofilo-Kisanji-Universität« der Brüdergemeine in Mbeya. Bei ihrem Besuch ging es in internen Gesprächen, aber auch bei einem großen Forum in der TEKU-Hall um die 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) mit ihren 169 Unterzielen, die bis 2030 von allen UN-Mitgliedstaaten erreicht werden sollen. Breiten Raum nahmen die Themen Umweltschutz, Klimawandel und Entwicklung des ländlichen Raumes ein. Alvaro Rodriguez machte den jungen Leuten, die in Tansania mehr als 50% der Bevölkerung ausmachen, Mut, sich den Herausforderungen zu stellen. Er zeichnete etwa 30 Studierende mit einem Zertifikat als »Global Goals Champion« aus. Mehr Infos hier.

Rekordbetrag beim Spendenlauf in Herrnhut

Dieser Rekordbetrag kam am 23. März 2017 beim Spendenlauf für Bildung der »Evangelischen Zinzendorfschulen Herrnhut« und der Herrnhuter Missionshilfe zusammen. Ein Dankeschön allen Läuferinnen und Läufern, Sponsorinnen und Sponsoren. Das Geld kommt abzüglich der Organisationskosten je zur Hälfte der »African Rainbow Secondary School« der Brüdergemeine in Sumbawanga (Tansania) und dem Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) zugute. Mehr Infos und Bilder hier.

Ausstellung würdigt Herrnhuter Mission

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt das »Deutsche Historische Museum« im Berliner Gropius-Bau vom 12. April bis 5. November 2017 zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt »Der Luthereffekt« die Vielfalt und die Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt. Als Titelbild der Ausstellung fungiert ein Ausschnitt aus dem »Erstlingsbild«, das aus dem Unitätsarchiv in Herrnhut entliehen wurde. Auch weitere wichtige Exponate haben einen Bezug zur Herrnhuter Mission. Zur Ausstellungeröffnung brachte die »Welt« am 9. April 2017 einen Beitrag »Der Luthereffekt: Wie fromme Deutsche Jesus zu den Indianern brachten«, der die Arbeit Herrnhuter Missionare würdigt. Download hier.