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Waisenhaus in Uvira erhält 2.700 Euro

Beim Missionsfest der Lindehøj-Gemeinde in Herlev (DK) am 18. September 2016 war auch die »Brødremenighedens Danske Mission«, die dänische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, dabei. Diese stellte ein Projekt der Brüdergemeine in der D. R. Kongo vor, und zwar ein Sozialprojekt in Uvira in der Nähe der Grenze zu Burundi. Dort befinden sich jetzt eine Schule für 350 Kinder, ein Gesundheitsposten und ein Waisenhaus für 60 Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Durch Verkäufe, bei einer Lotterie und bei einem Spenden-Radrennen kamen 40.000 Dänische Kronen zusammen (5.400 Euro), die zur Hälfte an das Waisenhaus gehen. In der Gegen um Uvira leben viele Opfer des Bürgerkrieges in Burundi.

Dokumente von der 43. Unitätssynode

Der Unitätsgeschäftsführer Jørgen Bøytler (Dänemark) hat zwei wichtige Dokumente von der 43. Unitätssynode im August 2016 in Jamaika veröffentlicht. Zum einen gibt es eine »Botschaft an die weltweite Brüder-Unität« (Download hier), zum anderen kann nunmehr mit den »Beschlüssen und Erklärungen der Unitätssynode« gearbeitet werden (Download hier). Beide Dokumente liegen nur in englischer Sprache vor.

Neue Gemeinderäume für Bathore

Die Brüdergemeine in Bathore (Albanien), einer durch Zuzug der Landbevöl-kerung »wild« gewachsenen Trabantenstadt von Tirana, besitzt jetzt ein schönes, neues Gemeindezentrum. Darüber informierte Elona Mandro, Vorstandsassistentin, am 23. September 2016. Der Bau und die Einrichtung des Gemeindezentrums waren möglich durch Zuschüsse des »Y's Man Clubs« in Ringkøbing und der »Brødremenighedens Danske Mission«, der dänischen Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe. In Bathore arbeitet seit fast 25 Jahren ehrenamtlich für die Brüdergemeine der inzwischen pensionierte Lehrer Haxi Murati. Die überwiegend muslimische Bevölkerung in Bathore gilt als besonders arm und unterprivilegiert. Mehr Bilder hier.

Super Prüfungsergebnisse in Belmont

In der nunmehr über 120 jährigen Geschichte der »Gloster Lodge Moravian School« in Belmont (Trinidad and Tobago, Provinz Westindien-Ost) gab es noch kaum je so gute Abschluss-Prüfungen wie im Sommer 2016. Sämtliche Schülerinnen und Schüler bekamen ihre Zeugnisse überreicht, mit denen sie sich für eine weiterführende Bildungseinrichtung bewarben. Als Schulleiterin Ann Alves die einzelnen Ergebnisse verkündete, brandeten wiederholt Jubel und Begeisterung auf. Zwei Mädchen fanden in diesem Jahr sogar Aufnahme in den renommierten »Sankt-Joseph’s-Convent«, eine römisch-katholische Eliteschule in Port-of-Spain. Die von den Missionarinnen und Missionaren begonnene Bildungsarbeit der Brüdergemeine genießt auf den Kleinen Antillen hohe Wertschätzung.

Bericht von zwei Schwesternordinationen

Am 27. August 2016 wurden in der Brüdergemeine auf Kuba die ersten beiden Schwestern von Bischof Samuel Gray (USA) zu einer Diákona der Brüder-Unität ordiniert. Alay Gonzalez Rosado und Tania Sanchez Fonseca hatten sich im Laiendienst in Havanna und in Jaguey Grande bewährt. Der Bischof meinte im Blick auf die neu Ordinierten, sie seine berufen "für eine Zeit wie diese". Sie besäßen diejenigen Gaben, die die Brüdergemeine auf Kuba brauche. Sie erhielten weiße Talare, die aus der amerikanischen Nordprovinz stammen, und Abendmahlsgeräte, die Schwestern aus der Südprovinz gestiftet hatten. Die Gäste besuchten das »Comenius-Center« in Havanna, das mit Hilfe der Zeister Missionsgesellschaft errichtet worden war, und lernten die »Armando Rusindo Stiftung« sowie andere Initiativen kennen, die benachteiligten Jugendlichen einen sicheren Hafen bieten und sie mit dem Evangelium vertraut machen wollen. Mehr hier.

Frauen stärken, HIV bekämpfen

»Medicus Mundi Schweiz« (MMS) würdigt in einem Bulletin die Frauenarbeit der Brüdergemeine in Tansania. Diese trage dazu bei, die Rechte von Frauen bekannt zu machen und durchzusetzen. Melania Mrema-Kyando, Pfarrerin der Brüdergemeine und langjährige, erfolgreiche Aktivistin im Kampf gegen HIV/Aids, meint: »Ich wünsche Frauen mehr Selbstvertrauen. Wer selbstbewusst ist, lässt sich nicht unterkriegen. Selbstbewusste Frauen kennen ihren Wert«. Der Fokus von MMS auf Frauen-Menschenrechte hat seine Berechtigung. Da die Menschenrechte einer patriarchalen Gesellschaft entstanmmen, reichen sie nicht aus, strukturelle Ungleichheiten zwischen Mann und Frau zu beseitigen. Um die Lage von Frauen im globalen Süden zu verbessern, setzt das MMS-Programm bei der Grassroots-Ebene an. Mehr hier.

Erkundungsbesuch in der D. R. Kongo

Bert und Marjo Muizebelt-ten Kate, die - nunmehr im Ruhestand - zum wiederholten Male im Auftrag der »Brødremenighedens Danske Mission«, der dänischen Schwester-organisation der Herrnhuter Missionshilfe, einen Einsatz in der Brüdergemeine in Tansania absolvieren, berichten in ihrem dritten Rundbrief (Download hier) von einem zehntägigen Erkundungsbesuch in der D. R. Kongo. Das Gesundheitsprojekt, in dem die Eheleute arbeiten, erstreckt sich über viele kleine und große Dörfer am tansanischen wie am kongolesischen Ufer des Lake Tanganyika. Die Eheleute waren etwa 600 km mit dem Boot unterwegs, weil viele Dörfer nur über den See erreichbar sind. Überall wurden sie herzlichen empfangen. Sie konnten sich mit den lokalen Gegebenheiten, mit ihren Mitarbeitenden und mit staatlichen Behörden vertraut machen.

Drei weitere Kinderhäuser geplant

Die »Brødremenighedens Danske Mission«, die dänische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, hat der Unitätsprovinz in der D.R. Kongo dabei geholfen, in Uvira ein Waisenhaus für Kinder mit Behinderungen aufzubauen. Eine Ersatz-Mutter und ein Hausmeister/ Wächter betreuen derzeit in zwei »Familienhäusern« je 10 bis 12 Kinder. Nun sollen drei weitere »Familienhäuser« gebaut werden, da der Bedarf an Heimplätzen für Kinder mit Behinderungen noch längst nicht gedeckt ist. Die meisten Kinder, die aus einem großen Einzugsgebiet stammen, sind Opfer des Bürgerkrieges, waren an Polio erkrankt oder wurden Waisen infolge von HIV/Aids. In der Geborgenheit des Heimes erholen die Kinder sich von ihren Traumata meist schnell. Mit einem Benefiz-Radrennen in Herlev (DK) wird das Projekt demnächst unterstützt. Siehe auch hier.

Religionsführer besuchten Kirche in Leh

In Leh (Ladakh) fand Ende August und Anfang September 2016 in Kooperation mit »UNICEF India« ein Gipfeltreffen mehrerer indischer Religionsführer statt, die in der »Global Interfaith WASH Alliance« zusammengeschlossen sind. Bei dem Gipfeltreffen wurde in der Nähe der zentralen Meditationshalle der erste Spatenstich für eine öffentliche Sanitär- und Toilettenanlage vollzogen. Damit wollten die Beteiligten den unauflöslichen Zusammenhang zwischen Meditation und Sanitation zum Ausdruck bringen. Es herrschte die Ansicht vor: »Wir dürfen uns nicht länger nur um schöne Gottesdienste und korrekte Gebete kümmern. Es ist an der Zeit, dass wir uns die Straßen begeben und uns um die Nöte der Menschen kümmern«. Die Gipfelteilnehmer besuchten u. a. auch die 2014 neu errichtete Kirche der Brüdergemeine Leh. Mehr hier.

Anteile für Unitätsprovinz Surinam

Auf Beschluss der Unitätssynode 2016 auf Jamaika soll die Brüdergemeine in Surinam einen 24-Prozent-Anteil an der Firma »Kersten«, einer ehemaligen Missionsfirma, gegründet bereits im Jahre 1768, bekommen. Ursprünglich sollte diese Übereignung schon vor 35 Jahren erfolgen, als die Unitätsprovinz Surinam aus der Taufe gehoben wurde. Bis jetzt befinden sich alle Firmenanteile im Besitz der »Moravian Church Foundation«, die allen Unitätsprovinzen gemeinsam gehört. »Kersten« ist ein landesweit agierender Mischkonzern mit folgenden Geschäftsfeldern: Motors & Heavy Equipment, Building & Construction, Hospitality, Health Care, Real Estate & Properties, Communication Services, Holding Services und Community Development. Siehe auch hier.

Partnerschaftsbesuch aus Südtansania

Eine sechsköpfige Delegation aus der tansanischen Südprovinz ist am 1. September 2016 im südlichen Hessen eingetroffen. Zwischen dieser Provinz und dem »Evangelischen Dekanat Bergstraße« bestehen seit mehr als 20 Jahren partnerschaftliche Kontakte. Nach langem Flug führte die Gäste der erste Weg ins Heppenheimer Haus der Kirche. Dort wurden sie von Dekan Arno Kreh, dem für die Partnerschaft zuständigen Pfarrer Tilman Pape sowie Dekanats-Mitarbeitenden begrüßt. In den nächsten 15 Tagen werden sie ein dichtes Besuchsprogramm absolvieren. Folgende neun Direktpartnerschaften bestehen: Lorsch + Ushirika, Gadernheim + Kyela, Heppenheim + Dar-Uhuru, Jugenheim + Isoko, Ober-Beerbach + Busale, Seeheim + Itumba, Schwanheim + Morogoro, Bensheim + Songea, Hammelbach + Sansibar. Mehr hier.

Einladung zu einer Reise nach Surinam

Zu einer Studien- und Begegnungsreise für Frauen nach Surinam laden zwei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Herrnhuter Missionshilfe ein: Almut Clemens (Bad Boll) und Anneli Vollprecht (Basel), außerdem Lore Raudonat, Referentin der »Evangelischen Landeskirche in Württemberg«. Veranstalterin der Reise ist die »Württembergische Arbeitsgemeinschaft christlicher Frauen für den Weltgebetstag«. Die Reise dient vor allem der Vorbereitung des »Weltgebetstages 2018«, in dessen Mittelpunkt das kleine südamerikanische Land Surinam mit einer großen Brüdergemeine steht. Die Reise findet statt vom 9. bis 24 März 2017. Ein Vorbereitungstreffen ist für den 28. Januar 2017 geplant. Kosten: 2.600 Euro im DZ. Anmeldungen bis 30. September 2016 an: lore.raudonat(at)elk-wue.de; Telefon: 0711-299363225. Das genaue Reiseprogramm und viele Infos hier.

Bilder vom Besuch von 22 Flüchtlingen aus dem Asylbewerberheim in Löbau im Herrnhuter Gästehaus »Komenský« vom 29. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 können hier angeschaut werden. Die Flüchtlinge kamen aus Afghanistan, dem Irak, dem Kosovo, Somalia, Syrien und Pakistan.