Erneuerbare Energien für Ibaba - es geht los!

Eines der größten Einzelprojekte, das die Herrnhuter Missionshilfe je in Angriff genommen hat, wird jetzt zusammen mit dem »afrisolar e.V.« realisiert: das Projekt »Erneuerbare Energien für Ibaba« (Tansania). Das Projekt hat in seiner ersten Phase einen Umfang von etwa 150.000 Euro. Mehr als die Hälfte der Kosten wird durch Sachspenden der beteiligten Firmen getragen. Zunächst geht es um die Ausstattung zahlreicher Einwohner von Ibaba mit Solarenergie. Das Dorf in der Südprovinz mit etwa 1.600 Einwohnern ist extrem abgelegen. Im Umkreis von vielen Kilometern gibt es keinen Strom. Nach vielen Wochen der Vorbereitung konnte im August 2014 der Transport-Container von Tobias Klaus (Projektleitung) gepackt werden. Er traf am 6. Oktober 2014 wohlbehalten beim Zoll im Hafen von Dar es Salaam ein. Er enthält 18 Packstücke, davon 14 Europaletten (siehe unten). Tobias Klaus macht sich mit Dr. Bastian Zinßer (Elektroingenieur) und Jürgen Weber (Bauingenieur) jetzt auf den Weg nach Tansania, um sich um die Abfertigung des Containers, den Weitertransport nach Ibaba und den Aufbau der Anlagen zu kümmern. Mehr Infos zum Projekt hier. Zur Online-Spende hier.

Der Inhalt des Containers

Ibaba wartet auf Elektrizität

Auspacken eines Solarpaneels

Das Auspacken eines Solarpaneels, ein großes Glück für die Menschen in Tansania. Jetzt besteht Hoffnung, bald über Elektrizität zu verfügen.

Solarprojekt erfolgreich abgeschlossen

Voller Freude kann die Herrnhuter Missionshilfe mitteilen, dass das Solarprojekt in Ibaba (Tansania, Südprovinz) vollständig fertiggestellt wurde. Das Projekt besitzt größte Bedeutung für das Dorf. Endlich ist die Krankenstation nicht mehr auf das unsichere Netz vor Ort angewiesen. Durch den Stromanschluss konnte auch die Geburtshilfestation erweitert werden. Jetzt müssen die Anwohner zu Entbindungen nicht mehr in die Stadt fahren. Und auch die Dorfschule profitiert von der Anlage (Foto rechts). Die Kinder haben die Möglichkeit, nach Einbruch der Dunkelheit und getaner Feld- und Hausarbeit ihre Hausaufgaben in den Räumlichkeiten der Schule zu erledigen. Die Hernnhuter Missionshilfe dankt auf ihrer Projekt-Website allen Spenderinnen und Spendern. Siehe hier.