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Das Neue Testament von Georg Schmidt, das in Südafrika über Jahrzehnte bewahrt wurde.

Bad Boll, am 27.07.2009  
Liebe Freunde der Herrnhuter Mission,

mit diesem Newsletter möchten wir über aktuelle Entwicklungen sowie über Ereignisse im Zusammenhang mit unserer Arbeit informieren.
Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Informationen benötigen,
die den Hintergrund der kurzen Nachrichten ausleuchten.

Herzliche Grüße und Segenswünsche aus Bad Boll
Ihr Andreas Tasche


Tagesaktuelle Informationen und Bilder von der Unitätssynode vom 27. Juli bis 8. August 2009 in London-Hoddesdon hier:
Die Synode steht unter dem Thema: "Erkennen, wozu Gott unsere Unität braucht" und wünscht sich unsere Fürbitte.

Gäste aus Tanzania, Surinam und Nicaragua
Eine Vielzahl von Gästen hält sich zurzeit – im Vorfeld der am 28. Juli 2008 in London-Hoddesdon beginnenden Unitätssynode – in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, Tschechien und der Schweiz auf und macht Besuche bei Gemeinden, Organisationen und Spendern: die Synodalen aus Nicaragua mit Cora Antonio, aus Surinam mit Renold Pansa, aus der tanzanischen Südprovinz mit Clement Mwaitebele, der tanzanischen Westprovinz mit John Itilazyo, aus der tanzanischen Südwestprovinz mit Nosigwe Buya, aus der tanzanischen Rukwaprovinz mit Erord Simae. Einige Synodale sind zwar im Besitz eines so genannten »Schengen-Visums«, ein Einreisevisum nach Großbritannien wurde ihnen jedoch bisher verweigert.

Georg-Schmidt-Jubiläum in Niesky (Oberlausitz)
Die Brüdergemeine Niesky ehrt einen ihrer prominentesten Bürger, den ersten Südafrika-Missionar Georg Schmidt, der vor 300 Jahren in Kunewalde/Mähren geboren wurde und 1736 ganz allein zur Arbeit unter den Khoi-Khoi (Hottentotten) in die Nähe von Kapstadt ausreiste. Zu den Veranstaltungen am Wochenende 26./27. September 2009 (Fest-gottesdienst; Grußstunde; Gang zum Georg-Schmidt-Grab; Begegnung mit Gästen aus Mähren und Südafrika, Theater-Aufführung; Konzert mit Lesung von Tagebuch-Texten) sind alle Freunde der Brüdergemeine und der Herrnhuter Mission herzlich eingeladen. Bitte anmelden über Gudrun Schiewe, Telefon 03588 / 207851. Das genaue Programm wird auf der Website www.bruedergemeine-niesky.de veröffentlicht.

Synode der Unitätsprovinz Westindien Ost auf St. Kitts
Mitte Juli 2009 trat auf St. Kitts die Synode der Unitätsprovinz Westindien Ost zusammen. Die Synode vereinte Delegierte und Gäste aus Antigua, Barbados, St. Kitts, Trinidad und Tobago sowie den Jungferninseln. Zahlreiche Vertreter des Staates und der lokalen Ökumene richteten Grußworte an die Synode. Die unter dem Thema »Gesegnet um zu segnen« stehende Synode hörte biblische Vorträge, befasste sich mit Glaubens- und Diakoniefragen, war an zwei Ordinationen beteiligt und wählte eine neue Kirchenleitung. Sie besteht aus ordinierten und nicht ordinierten Vertretern der verschiedenen Regionen. Nach einhelliger Meinung ging von der Synode Ermutigung für den weiteren Dienst der Unitätsprovinz aus. Eine Pressemitteilung ist in Bad Boll erhältlich.

Zu den Risiken bei Missionseinsätzen
Bernhard Dinkelaker, Generalsekretär des Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland, hat sich in einem Interview mit der Schwäbischen Zeitung zu den Risiken bei Missionseinsätzen geäußert. Der Beitrag trägt die Überschrift: »Der Schlüssel ist kulturelle Sensibilität«. Er kann in Bad Boll angefordert oder von der HMH-Homepage heruntergeladen werden. Bernhard Dinkelaker betont, dass das EMS bei der Entsendung von Mitarbeitenden ins Ausland immer mit den lokalen Kirchen zusammen arbeitet, was für die Mitarbeitenden einen gewissen Schutz bedeutet. Missionarischen Aktivitäten dürfe nie etwas Bedrängendes anhaften, das entspräche nicht dem biblischen Verständnis von Mission. Verkündigung und praktische Hilfe gehörten zusammen.

Roma-Missionsarbeit in Jablonec entwickelt sich gut
Schon seit mehreren Jahren gibt es in Jablonec (CZ) eine ehrenamtliche Missionsarbeit der Brüdergemeine, die von Petr Kohout geleitet und in geringem Umfang aus Deutschland unterstützt wird. Für 2010 plant die tschechische Brüdergemeine, für diese Arbeit eine halbe Personalstelle einzurichten. Im Quartalsbericht von Petr Kohout ist davon die Rede, dass die Arbeit sich gut entwickelt. Die Zahl der erreichten Roma stieg weiter leicht an (jetzt etwa 40 Personen), die persönliche Bindung der Kinder und Jugendlichen an die Mitarbeitenden festigte sich. Nach Abschluss der Bauarbeiten am Gemeindehaus in Jablonec soll die Arbeit demnächst aus fremden in eigene Räume umziehen. In den Sommerferien wird eine Freizeit durchgeführt.

Elke Dieterich reist nach Dar es Salam aus
Bereits zum zweiten Male kooperiert die Herrnhuter Missionshilfe mit der Stiftung »Manager ohne Grenzen«. Nach dem vorjährigen Einsatz von Dr. Michael Reusch in der tanzanischen Südprovinz wird am 24. August 2009 Elke Dieterich nach Tanzania ausreisen. Elke Dieterich ist eine erprobte Marketingfachfrau. Sie wird in Dar es Salam im dortigen Aids-Waisen-Projekt der Brüdergemeine erwartet, mit dem 200 Kinder erreicht werden. In den nächsten drei Monaten soll sie sich um das Vorankommen des Projektes kümmern, vornehmlich in den Bereichen Logistik, EDV und Öffentlichkeitsarbeit. Von »Manager ohne Grenzen« werden in Entwicklungsländern ausschließlich solche Projekte unterstützt, die langfristig und nachhaltig angelegt sind.

Tanzania-Nachrichten
Am 24. Juli 2009 fand in Zaisersweiher (bei Maulbronn) ein Treffen des Tanzania-Partnerschaftskreises statt. Die Partnerschaft zwischen dem Kirchenbezirk Mühlacker und der Brüdergemeine in Südwest-Tanzania besteht seit 30 Jahren. Bei dem Treffen war auch Nosigwe Buya, Vorsitzender der Kirchenleitung in Mbeya, anwesend. + + + Der Arzt Dr. Bruno Runge aus Sinzing wird sich von September bis Dezember 2009 erneut zu einem Senioren-Freiwilligeneinsatz im Hospital in Isoko (Tanzania, Südprovinz) aufhalten und die lokalen Mediziner unterstützen. + + + Christina Löffler und Hendrik Drechsel, zwei Medizinstudenten aus Dresden, wollen ab Dezember 2009 für einige Wochen als jugendliche Freiwillige im Hospital in Mbozi (Tanzania, Südwestprovinz) helfen.

Kurzmeldungen I
Die Brüdergemeine in Tschechien hat bei der »Kalich-Feier«, die alljährlich in Erinnerung an den Märtyrertod von Jan Hus (6. Juli 1415) in einem Felsengebiet bei Zelezny Brod gehalten wird, 200 Euro für die Arbeit der HMH gesammelt. + + + Am 8. Juli 2009 besuchte Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die Cottbuser »Haltestelle«, ein Missionsprojekt der Brüdergemeine in Deutschland. Das Lokalfernsehen »Lausitz TV« berichtete. + + + In Kürze wird im Baier-Verlag Crailsheim ein Buch von Hildegard Pröger, »Weg-Marken - Abenteuer mit Gott«, erscheinen (208 Seiten; 34 Bilder, 14,90 Euro). Darin berichtet die Autorin über ihre zehnjährige Tätigkeit im Gesundheitsdienst in Tanzania (Mbozi-Distrikt).

Kurzmeldungen II
Von seiner Teilnahme an der allgemeinen Albanien-Konferenz im April 2009 berichtete Will Sibert, Direktor des nordamerikanischen Board of World Mission, im jüngsten Heft der Zeitschrift »The Moravian«. Er zeigte sich beeindruckt vom Glaubenszeugnis der albanischen Geschwister, das den Mitgliedern der Brüdergemeine in Nordamerika noch weitgehend unbekannt war. + + + Dankbar für alle Begegnungen in Deutschland ist eine Gemeindegruppe aus Tukuyu (Tanzania Südprovinz) wieder in die Heimat zurück gekehrt. Mittlerweile ist der Erweiterungsbau der Kirche in Tukuyu komplett mit Wellblech eingedeckt und steht unmittelbar vor der Fertigstellung. Auch mehrere kleine Häuser für Besucher und Tagungsgäste wurden errichtet. Fotos auf der HMH-Homepage.

Bilder-Hinweis
Einige Bilder zu diesen Meldungen finden sich auf der Homepage der HMH unter »Material, Fotoalbum«.

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Ausgabe 15-2009
Kontakt
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Badwasen 6
73087 Bad Boll
Telefon +49 (0) 71 64 / 94 21-0
Telefax +49 (0) 71 64 / 94 21-99
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Öffentlichkeitsarbeit
Pfarrer Andreas Tasche
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