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Gäste aus Südafrika am Stand der HMH auf dem Ökumenischen Kirchentag in München

Bad Boll, am 20.05.2010  
Liebe Freunde der Herrnhuter Mission,

mit diesem Newsletter möchten wir über aktuelle Entwicklungen sowie über Ereignisse im Zusammenhang mit unserer Arbeit informieren.
Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Informationen benötigen,
die den Hintergrund der kurzen Nachrichten ausleuchten.

Herzliche Grüße zum Pfingstfest und herzliche Segenswünsche
aus Bad Boll!

Ihr Andreas Tasche


Die HMH auf dem Ökumenischen Kirchentag
Auf der »Agorá« in Messehalle A6 hatte der Stand der HMH während des Ökumenischen Kirchentags in München ganztags viel Besuch. Beson-
ders die Produkte des fairen Handels der HMH, mehrheitlich Produkte aus Südafrika und Palästina, erregten Aufmerksamkeit und luden zum Gespräch ein. Am Stand anwesend waren Christoline Engelbrecht und Gwen Snygans von der Kooperative »Red Cedar« in Wupperthal (SA), die Fragen zur Herstellung der Rooibos-Produkte beantworteten. Auch Sumaya Farhat-Naser, vormalige Leiterin der Arbeit auf dem Sternberg (bei Ramallah), besuchte den HMH-Stand, um ihre Bücher zu signieren. Mittels einer Karten-Verteil-Aktion wurden Jugendliche dazu angeregt, einen Werbe-Slogan für die HMH zu formulieren.

Trimesterschluss in Puerto Limón
An der »School of Music and Worship« in Puerto Limón (Costa Rica), die in kürzlich über das Unitätsopfer weltweite Unterstützung erhielt, ging jetzt das letzte Trimester des derzeitigen Ausbildungsjahres zu Ende. Juan und Debbie Suarez aus der Brüdergemeine in den USA, die als Freiwillige an der Schule unterrichten, erzählen in einem Rundbrief, dass die Studierenden zuletzt aus acht verschiedenen Kirchen kamen. Die Erwartungen an die Ausbildung variieren deshalb stark. Manche Kirchen pflegen eine mehr traditionelle Musikkultur, in anderen Kirchen wird charismatisch gesungen und gespielt. Der Unterricht wird sowohl in Spanisch als auch in Englisch gehalten. Zum Teil sind die Studieren-
den geborene Costa Ricaner, zum Teil Flüchtlinge aus Nicaragua.

Viele Tanzania-Begegnungen im Südwesten
Anlässlich der seit 30 Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen dem Evangelischen Kirchenbezirk Mühlacker und der Brüder-Unität in Süd-
west-Tanzania weilen derzeit 16 Gäste aus Mbeya in Württemberg, mehrheitlich Glieder eines Jugendchores, aber auch der Generalse-
kretär der Südwest-Provinz, Daudi Malimali Nsweve, gehört zur Dele-
gation. Nach einem dreiwöchigen, dicht gedrängten Kultur- und Begeg-
nungsprogramm, zu dem auch ein Besuch in Königsfeld gehörte, wird die Gruppe am 21. Mai 2010 in Bad Boll zu Gesprächen mit der HMH und der örtlichen Brüdergemeine erwartet. Am Abend findet im Kurhaus Bad Boll ein Konzert des Jugendchores statt. Der Leiter der Partner-
schaftsgruppe, Pfarrer Hansjörg Lechler, ist Mitglied im HMH-Vorstand.

"Red Cedar" jetzt bekannter als zuvor
Bereits seit einigen Jahren werden über den »Moravian Merchandise«, den fairen Handel der HMH, verschiedene Rooibos-Produkte aus Süd afrika vertrieben. Hergestellt werden diese Produkte von einer Frauen-Kooperative namens »Red Cedar« in Wupperthal (SA). Seit dem 11. Mai 2010 weilen mit Christoline Engelbrecht und Gwen Snygans zwei junge Mitglieder der Kooperative auf Einladung der HMH in Deutschland. Sie werden von Chris Wessels, einem Pfarrer im Ruhestand der Brüderge-
mei ne in Südafrika begleitet. Nachdem die Gäste zunächst am Ökume-
nischen Kirchentag in München teilnahmen, besuchen sie jetzt verschie-
dene Gemeinden, Schulen, Eine-Welt-Läden und sonstige kirchliche Partner in Baden-Württemberg und Sachsen.

Die HMH beim württembergischen Landesmissionsfest
Bei vielen Veranstaltungen des württembergischen Landesmissions-
festes
, das vom 7. bis 9. Mai 2010 in Göppingen und Bad Boll stattfand, war vom Wirken der Herrnhuter Mission die Rede. Jeweils etwa 100 Gäste konnten bei den Foren »Zinzendorf – Brückenbauer von bleiben-
der Aktualität« mit Dr. Rüdiger Kröger (Archiv Herrnhut) und »Sternberg - diakonische Arbeit in einem konfliktträchtigen Umfeld« mit Dr. Sumaya Farhat-Naser (Sternberg, Palästina) begrüßt werden. Frieder Vollprecht, HMH-Vorsitzender, erzählte bei einem Forum in der Evangelischen Aka-
demie Bad Boll
, dass die Herrnhuter schon früh den negativen Folgen der Globalisierung entgegengewirkt haben. HMH-Gäste waren bei drei Distriktsgottesdiensten sowie in der Stadtkirche Göppingen dabei.

Erweitertes, kostenfreies Medienangebot der HMH
Ab sofort ist bei der HMH eine neue Powerpoint-Präsentation mit Textheft erhältlich: »Südafrika - Licht und Schatten am Kap der Guten Hoffnung«. In jüngster Zeit wurden außerdem folgende Powerpoint-Präsentationen mit Textheft neu produziert: »Sternberg – 50 Jahre Sozialarbeit in Paläs-
tina«; »Albanien – vergessenes Land in Europa«; »Nicaragua – krisen-
geschütteltes Land in Zentralamerika«. Zur Arbeit der Brüdergemeine in Zentralamerika gibt es zusätzlich ein achtseitiges Heft im A5-Format »Länderinformation Nicaragua«. Schließlich sind bei der HMH noch vier Kurzfilme erhältlich: drei Sieben-Minuten-Kurzfilme über die Arbeit in Tanzania sowie ein Acht-Minuten-Kurzfilm über die Arbeit auf dem Sternberg; letzterer vom ÖRF produziert nur auf Leihbasis.

Kurzmeldungen
Die Klinik der Brüdergemeine in Ahuas (Honduras) ist durch Unterstüt-
zung aus den US-Staaten Texas und North Carolina so weit mit Solar-Panelen ausgestattet, dass an sonnigen Tagen ohne Benutzung des Generators operiert werden kann. + + + Derzeit bereitet sich Kai Lüke aus der Brüdergemeine Neuwied auf einen einjährigen Dienst in Ako-
sombo (Ghana) über das Ökumenische Freiwilligenprogramm des Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland vor. Sechs Ju-
gendliche aus den Landeskirchen in Württemberg, Baden und der Pfalz bereiten sich auf Einsätze in Projekten der Brüdergemeine in Südafrika vor. + + + In Kürze ist bei der HMH der Jahresbericht 2009/2010 erhält-
lich, der der Mitgliederversammlung am 19. Juni 2010 vorliegen wird.

Bilder-Hinweis
Einige Bilder zu diesen Meldungen finden sich auf der Homepage der HMH unter »Material, Fotoalbum«.

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Ausgabe 09-2010
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Badwasen 6
73087 Bad Boll
Telefon +49 (0) 71 64 / 94 21-0
Telefax +49 (0) 71 64 / 94 21-99
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Pfarrer Andreas Tasche
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