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Einladung und erste Informationen zur HMH-Jahrestagung vom 22. bis 24. Juni 2012 in Neugnadenfeld hier
Infos zur Unitätskollekte 2012 hier
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26. Januar 2012
Brüdergemeine auf Cuba Horst Schinzel, Freund der HMH aus München, machte kürzlich einen Besuch bei der Brüdergemeine auf Cuba und nahm an einem Gottes- dienst teil. Gottesdienste sind in dem kommunistisch regierten Land jetzt gestattet. Seit 2011 gibt es in Havanna eigene Versammlungsräu- me (für 30 und 80 Personen). Bei seinem Besuch überreichte Horst Schinzel mehrere spanische Losungen sowie Kopien von Ausstellungs- tafeln, die für eine David-Zeisberger-Ausstellung entstanden waren. Die Tafeln informieren über die frühe Geschichte der Brüder-Unität bis zur Gründung von Herrnhut. Armando Rogelio Rusindo Hernández, Leiter der Brüdergemeine auf Cuba, zeigte sich über diesen Europa-Kontakt sehr erfreut. Hier eine Neujahrsmeditation des Bruders aus Cuba.
Christian-David-Schule - Leben in Gemeinschaft Mit der Bitte um Fürbitte schließt ein Brief von Juta Strazdina von der Christian-David-Schule der Brüdergemeine in Lettland. Darin heißt es: „Das ganze Jahr sind wir mit den Kindern zusammen. Wir beten, lernen, arbeiten und feiern gemeinsam. Wir machen alles, so weit es geht, selbst: Essen zubereiten, Schule reinigen, Vieh züchten, arbeiten auf dem Feld, reparieren der Technik, umbauen der Schule. Nebenbei mu- sizieren wir, treiben Sport, spielen Theater, machen Kunst. In diesem Jahr haben wir 30 Kinder; zwölf von ihnen sind Waisen, andere kommen aus kaputten Familien. Unser Beitrag für die Lutherische Kirche ist die Weiterbildung von Mitarbeitenden für die Sonntagsschule. Einmal im Monat findet bei uns ein landesweiter Brüdergemein-Tag statt.“
Anstellung von Gundars Ceipe in Lettland Bereits seit 20 Jahren gibt es - nach 100jähriger Unterbrechung - wieder eine Arbeit der Brüdergemeine in Lettland. Zur weiteren Entwicklung die- ser Arbeit beschloss die Direktion, die Anstellung von Gundars Ceipe, dem langjährigen ehrenamtlichen Koordinator der Arbeit und Verfasser einer Dissertation über die historische Rolle der Brüdergemeine in Lett- land, durch die dortige Stiftung der Brüdergemeine finanziell zu fördern. Begleitet werden soll Gundars Ceipe durch Martin Theile, Pfarrer der Brüdergemeine Amsterdam-Stadt und Flevoland, der aus seiner Zeit als Unitätsdirektor die Brüdergemeine in Lettland gut kennt. Erste Aufgabe der Beiden wird es sein, ein Konzept für die Arbeit zu erstellen, mit der momentan vor allem Männer und Kinder erreicht werden.
Unitätskollekte 2012 für Hurrikan-Opfer in Nicaragua Die Unitätskollekte, die anlässlich des Gedenktages an die Gründung der Alten Brüder-Unität am 1. März 1457 – vor 555 Jahren! – weltweit erbeten wird, ist 2012 für die Hurrikan-Witwen und -Waisen in Nicaragua bestimmt. Am 4./5. September 2007 raste Hurrikan „Felix“ über den Nordosten von Nicaragua und zerstörte bzw. beschädigte dabei Dörfer, Felder und Wälder, 67 Kirchen der Brüdergemeine sowie nahezu die gesamte Infrastruktur. Hunderte Menschen fanden den Tod, zumeist Mitglieder der Brüdergemeine, die in dieser Region Volkskirche ist. Die Kirchenleitung in Bilwi erbittet 35.000 US-Dollar für den Häuserbau, für Weiterbildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen, für den Schulbesuch von Kindern und die Seelsorge. Weitere Infos hier. Zur Onlinespende.
Online-Umfrage des EMW zur Missions-Kampagne 2008 starteten 26 Missionswerke, Verbände und Kirchen die Kampagne „mission.de“, mit der das Thema Weltmission publik gemacht werden sollte. Zu den Trägern gehörte auch die HMH. Nun gilt es, die gemach- ten Erfahrungen auszuwerten. Dazu wird auf der Website von mission.de zur Beteiligung an einer Online-Umfrage aufgerufen (Zeitaufwand ca. 10 Minuten). Die Rückmeldungen wollen die Träger der Kampagne für ihre Entscheidung über die Zukunft von „mission.de“ nutzen. Unter den Antwortenden verlost „mission.de“ zehn Exemplare der „Neuen Genfer Übersetzung“ (NGÜ). Diese Bibelübersetzung in der Sprache von heute, die aber gleichzeitig nahe am Urtext bleibt, ermöglicht mit zahlreichen erklärenden Anmerkungen einen neuen Zugang zum NT.
Berichtigung bzw. Klarstellung zu zwei Sternberg-Meldungen Im Newsletter 23-2011 wurde irrigerweise davon berichtet, dass im Sternberg-Förderzentrum eine junge Sonderschullehrerin ihren Dienst begonnen habe. Richtig ist, dass es sich bei der erwähnten Person um einen jungen Mann handelt. + + + Im Newsletter 24-2011 wurde von der Visa-Verweigerung des Staates Israel für Mitarbeitende vom Sternberg berichtet, so dass diese nicht beim Adventsbazar in Jerusalem mitwir- ken konnten. Es muss klargestellt werden, dass die Sternberg-Mitarbei- tenden nicht nur die Verweigerung von Visa durch den Staat Israel als Skandal empfinden. Den viel größeren Skandal sehen sie darin, dass der Staat Israel überhaupt ein Visum für ihren Zugang nach Ost-Jerusa- lem verlangt, denn völkerrechtlich gehört Ost-Jerusalem zu Palästina.
Keine deutsche Entwicklungshilfe für Nicaragua Die deutsche Bundesregierung hat beschlossen, die Entwicklungshilfe für Nicaragua (zuletzt 440 bis 600 Mio US-Dollar jährlich) einzustellen. Gründe dafür sind nach Angaben von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) demokratische Defizite, eine undurchsichtige Regierungs- führung sowie Unregelmäßigkeiten bei den Parlaments- und Präsident- schaftswahlen im November 2011, bei denen der umstrittene sandinis- tische Staatschef Daniel Ortega im Amt bestätigt wurde. Lediglich be- gonnene Projekte werden noch zu Ende geführt. Weiterhin möglich sind Kooperationsmaßnahmen mit der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft. Auch die Niederlande, Schweden, Norwegen, Dänemark und Groß- britannien beendeten die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit.
Kurzmeldungen I Die Opfer der Überschwemmungen von Ende 2011 im Mayangna-Gebiet (Nicaragua) klagen nach dem Rückzug des Wassers vor allem über den Verlust von Häusern, Hausrat und Feldpflanzen. Bilder im Fotoalbum auf der HMH-Website. Zur Onlinespende hier. + + + Der Bläserchor an der Christian-David-Schule der Brüdergemeine in Lettland trägt viel dazu bei, die Gegenwart und Geschichte der Brüdergemeine im Lande bekannt zu machen. Seine Auftritte sind in Barkavas, Madona, Laudona, Tirza und Umgebung sehr gefragt. + + + Bei einer ersten Begegnungstagung der evangelischen Synoden in Europa, die vom 20. Bis 22. Januar 2012 in Bad Boll stattfand, wurden im Abschlussgottesdienst 429 Euro für den Kindergarten der Brüdergemeine in Burrel (Albanien) gesammelt.
Kurzmeldungen II Die Mitarbeitenden der Zinzendorfschulen der Brüdergemeine in Königs- feld bewiesen ein Herz für den Sternberg in der Nähe von Ramallah in Palästina. Bei ihrer Weihnachtsfeier 2011 sammelten sie 1067 Euro für das dortige Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität. + + + Der „Mora- vian Merchandise“, der faire Handel der HMH, hatte im vergangeen Jahr 2011 einen Umsatz von fast 50.000 Euro. Vom 12. Bis 15. April 2012 wird die HMH sich erstmals an der Fairhandelsmesse in Stuttgart be- teiligen, zu der etwa 80.000 Besuchende erwartet werden. + + + Von Katharina Kronbach gibt es als Download oder per Postversand zwei weitere Rundbriefe aus Südafrika, der lebendig vom Wiederbeginn der Arbeit nach den langen Weihnachtsferien berichtet. -----------------------------------------------------------------------------------------------------
9. Januar 2012
Schwere Überschwemmungen in Sauni As (Nicaragua) Die Mayangnas, eine Ethnie im Urwald von Nicaragua, haben seit Ende Dezember 2011 unter extremen Regenfällen und anschließenden Über- schwemmungen zu leiden. Die Flüsse schwollen stark an und setzten mehrere Dörfer rund um Musawas unter Wasser. Viele Häuser und Teile der Ernte wurden zerstört. Notunterkunft fanden die Menschen teilweise in höher gelegenen Kirchen und Pfarrhäusern, wo sie gemeinsam, aber ohne jede Habe, das Weihnachtsfest feierten. Erschwert wurde die Lage durch einen Dammbruch am Oberlauf des Flusses Pis Pis, an dem u. a. Bethlehem liegt. Rogelio Zacarías, Pfarrer der Brüdergemeine Bethle- hem und Mitglied der Kirchenleitung der Provinz Nicaragua, hat zwei Berichte verfasst, die in Herrnhut oder als Download verfügbar sind.
Estland-Lettland-Reiseangebot findet viel Zuspruch Für die im November 2011 ausgeschriebene Begegnungsreise der HMH und der Brüdergemeine in der Schweiz nach Estland und Lettland gibt es viele Interessentinnen und Interessenten. Von den verfügbaren 25 Plätzen ist die Hälfte bereits vergeben. Anmelden kann man sich noch bis zum 15. März 2012. Die Reise findet als Flugreise vom 6. bis 15. September 2012 statt. Kosten: 1.250 Euro bzw. 1.600 SF. Inzwischen steht auch das genaue Reiseprogramm fest, erhältlich in Herrnhut oder als Download. Als Mitorganisator der Reise fungiert das Unternehmen „Reise Mission GmbH“ in Leipzig. Im Mittelpunkt der Reise stehen Begegnungen mit verschiedenen Gruppen, die der Brüdergemeine in Estland und Lettland angehören bzw. nahe stehen. Herrnhuter Völkerkundemuseum wieder offen Mit einer Rekordbesucherzahl hat das Herrnhuter Völkerkundemuseum am 25. Dezember 2011 wiedereröffnet. Die im August 2010 begonnenen Baumaßnahmen zur Errichtung eines Magazingebäudes sowie eines barrierefreien Zugangs erstreckten sich über einen längeren Zeitraum als geplant. Auch die Dauerausstellung „Ethnographie und Herrnhuter Mission“ mit Exponaten, die Herrnhuter Missionare über mehr als 200 Jahre hinweg aus aller Welt zusammentrugen, ist im Erd- und Oberge- schoss nun auch für Rollstuhlfahrer zugänglich. Neu gestaltet wurde der Ausstellungsbereich mit den „Kunstsachen“ von Cooks Reisen, die zuletzt nicht besichtigt werden konnten. Ab März 2012 wird noch ein neuer Sonderausstellungs- und Vortragsraum zur Verfügung stehen.
Studienseminar zum Thema "nah und fremd" Studierende aus der Herrnhuter Brüdergemeine und ihrem Umfeld sind herzlich eingeladen zum nächsten Studienseminar, das vom 27.02. bis 04.03.2012 in Ebersdorf (Thür.) stattfindet. Es steht diesmal unter dem Thema „Weltweite Unität – nah und fremd“ und soll der Reflexion dienen über die globale Verbundenheit innerhalb der weltweiten Brüder-Unität sowie über die zum Teil sehr verschiedene kulturelle und kirchliche Identität der aktuell 25 Unitäts- und Missionsprovinzen. Die Mitglieder der Direktion Frieder Vollprecht und Johannes Welschen sowie die Bischöfe Humbert Hessen und Friedrich Waas werden das Seminar begleiten. Nachfragen und Anmeldungen bis zum 20. Januar 2012 an Studienleiter Peter Vogt in Nieksy, Telefon (03588) 202995.
Kurzmeldungen Im Newsletter 24-2011 war irrigerweise davon die Rede, dass es bei dem Projekt „Frauen in Malawi stärken und zurüsten“ um den gewerblichen Anbau und die Vermarktung von Erdnüssen gehe. Richtig ist, dass dieses Projekt sich mit dem Anbau und der Vermarktung von Cashew-Nüssen befasst. + + + Im Vorfeld ihres Besuches in der Schweiz wird Rehema Mwakalo, Mitarbeiterin des Isoko Hospitals (Tanzania, Südprovinz) und Leiterin des „Huruma“-Projekts in Matema, auch Deutschland besuchen. Begegnungen mit ihr wird es zwischen dem 24. Februar und dem 2. März 2012 u. a. in Herrnhut, Ebersdorf und Bad Boll geben. + + + Für 2012 gibt es wieder ein Blatt mit den wichtigsten brüdergeschichtli-chen Gedenktagen, zu erhalten in Herrnhut oder per Download.
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21. Dezember 2011
Schwesternprojekt 2012 Die Verantwortlichen für die Schwesternarbeit der Europäisch-Festlän- dischen Unitätsprovinz in Deutschland haben als „Schwesterprojekt 2012“ ein Projekt der Brüdergemeine in Malawi ausgewählt, das von der HMH unterstützt wird. Es handelt sich um das Projekt „Frauen in Malawi stärken und zurüsten“, für das Jonah Sinyangwe, Projektmanager in Malawi, einen Betrag von 4.600 Euro veranschlagt hat. Bei dem Projekt geht es darum, Frauen durch entsprechende Seminare sowie durch die Ausreichung von Kleinkrediten zu befähigen, ein eigenes Einkommen zu erzielen. Insbesondere ist daran gedacht, die Frauen mit dem gewerb- lichen Anbau und der erfolgreichen Vermarktung von Erdnüssen (Swahili „Kholosho“) vertraut zu machen. Zum Download des Infoblattes hier.
Anneli Vollprecht als Volontärin nach Surinam Am 22. Februar 2012 wird Anneli Vollprecht, Bad Boll, einen etwa halb- jährigen Freiwilligeneinsatz in der Unitätsprovinz Surinam beginnen. Es ist geplant, dass sie - eine gelernte Krankenschwester - in Absprache mit der dortigen Kirchenleitung im Bereich der Altenpflege ihren Dienst tut. Die Familie von Frieder und Anneli Vollprecht hat bereits in den Jahren 1997 bis 2002 in Paramaribo (Surinam) gelebt und gearbeitet. Zwischen der 1963 selbständig gewordenen Unitätsprovinz Surinam und der Euro- päisch-Festländischen Unitätsprovinz bestehen seit jeher besonders enge Beziehungen, die federführend von der Zeister Missionsgesellschaft (ZZg), der niederländischen Schwesterorganisation der HMH, gepflegt werden.
Kollektenprojekte der HMH für 2012 - Download hier -------------------------------------------------------------------------------------------------------
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