Jetzt anmelden zur HMH-Jahrestagung 2013 Vom 21. bis 23. Juni 2013 findet in Herrnhut die HMH-Jahrestagung mit Mitgliederversammlung 2013 statt. Thema: "Unterwegs in Freiheit" mit Referaten von Lucia Anches-Breeveld aus Surinam und Markus Meckel, 19 Jahre MdB und maßgeblich beteiligt an der Aufarbeitung der kommu- nistischen Diktatur in der DDR. Einladungsschreiben, Anmeldebogen und Tagungsprogramm gibt es hier. Tagungsgebühr 85,00 EUR. Anmel- deschluss ist der 1. Juni 2013.
Fördermitglied der HMH werden! Die HMH-Mitgliederversammlung hat am 23. Juni 2012 eine neue Sat- zung beschlossen, die für jede Person ab 16 Jahre die Möglichkeit vor- sieht, eine Fördermitgliedschaft zu erwerben (Antrag hier). Auch juristi- sche Personen können Fördermitglieder werden. Interessentinnen und Interessenten für eine solche Mitgliedschaft wird gern die neue Sat- zung zugestellt - Text hier. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 36 EUR/Jahr (für Nichtverdienende 24 EUR/Jahr).
Wichtige Kooperationsvereinbarung unterzeichnet Vom 8. bis 10. April 2013 trafen sich in Laurel Ridge (NC) die Vertre- tungspersonen des nordamerikanischen Boards of World Mission sowie der amerikanischen Nord- und Südprovinz mit den ihnen Partnerschaft- lich verbundenen Unitätsprovinzen und Missionsgebieten in Nord-, Mittel- und Südamerika, der Karibik sowie in Afrika. Sie unterzeichneten ein Ko- operationsdokument, das „Laurel Ridge Agreement“, in dem sie sich ver- pflichteten, auf Jesus Christus zentriert zu arbeiten, offen und ehrlich mit- einander zu kommunizieren, sich als gleichberechtigte Glieder am Leib Christi zu begegnen, die ihnen anvertrauten unterschiedlichen Güter und Gaben gerecht zu teilen und die bestehenden Beziehungen ständig weiterzuentwickeln.
HMH unterstützt Dissertationsvorhaben von Revokatus Meza Revokatus Meza, Theologe und Dozent an der Theologischen Fakultät der „Teofilo-Kisanji-Universität“ der Brüdergemeine in Mbeya (Südwest- Tansania), wird in Kürze nach Leipzig kommen, um an der dortigen Uni- versität eine Dissertation bei dem praktischen Theologen Prof. Dr. Peter Zimmerling zu schreiben. Dieser und Dr. Dietrich Meyer (Herrnhut) hat- ten sich maßgeblich für das Vorhaben eingesetzt. Revokatus Meza wird im Evangelischen Studienhaus Leipzig-Stötteritz wohnen. Er plant, seine Dissertation zur Bedeutung der Herrnhuter Losungen in Tansania in zwei Jahren abzuschließen. Die HMH hat beschlossen, das Dissertati- onsverfahren von Revokatus Meza mit einem Teilbetrag von 12.000 Eu- ro zu unterstützen. Spenden dafür sind sehr willkommen.
Wegweiser in die weltweite Brüder-Unität präsentiert Am gemeinsamen Stand von Herrnhuter Brüdergemeine, Herrnhuter Losungen und Herrnhuter Missionshilfe auf dem 34. Deutschen Evan- gelischen Kirchentag in Hamburg wurde erstmals ein Wegweiser in die weltweite Brüder-Unität präsentiert. Dieser, der Faire Handel der HMH, ein Gewinnspiel zur Solarenergienutzung in Tansania sowie die als Gast anwesende Elona Mandro (Albanien) zogen während der Öffnungstage des Marktes der Möglich- keiten tausende Besucher an. Ein Team von sieben engagierten Mitar- beitenden konnte bestehende Kontakte zu Missionsfreundinnen und –freunden vertiefen und auch viele neue Kontakte knüpfen. Die Verko- stung bzw. Probe von Rooibos-Produkten sowie von palästinensischem Olivenöl und Za’tar waren ein Renner. Kinderbibeln zum Selbergestalten für Surinam Der „Bibel-Report“ der Deutschen Bibelgesellschaft (Ausgabe 2-2013) berichtet auf der Titelseite sowie auf fünf weiteren Seiten ausführlich über ein Projekt der Weltbibelhilfe. Bei dem im Jahre 2010 begonnenen Projekt geht es um die Herstellung und Verbreitung von „Kinderbibeln zum Selbstgestalten“ für Surinam. Derartige Kinderbibeln gibt es in ins- gesamt zwölf Sprachen schon seit 2008. Bei der „Kinderbibel zum Sel- bergestalten“ handelt es sich um ein Arbeitsbuch im Querformat. Kin- der können durch die elementare Texte und den großen Gestaltungs- freiraum eigene Vorstellungen von biblischen Geschichten und Perso- nen entwickeln. Mehrere Verantwortliche der Bibelgesellschaft in Suri- nam sind prominente Mitglieder der Brüdergemeine. Mehr Infos hier.
Keine Gewalt gegen Frauen Unter Leitung von Dr. Deborah Appler (Bethlehem/PA.) und Dr. Nancy Bowen (Richmond/IN) fand an der „Teofilo Kisanji Universität“ der Brü- dergemeine in Mbeya, Tansania, im April 2013 ein zweiwöchiger Kurs für Lehrende und Lernende statt, bei dem es um die Offenlegung und Eindämmung von Gewalt gegen Frauen ging. Der Kurs steht im Zusam- menhang mit Resolution 8 der Unitätssynode 2009 in London. Dort wird geforder, dass die Provinzen der weltweiten Brüder-Unität sich zum An- walt der missbrauchten Frauen machen und etwas zum Schutz von Frauen, Kindern und Familien unternehmen. Die Unitätsfrauenarbeit hat den Unitätsvorstand um Unterstützung gebeten, damit der in Mbeya entwickelte Kurs auch andernorts gehalten werden kann.
Gebetsanliegen aus der Unitätsfrauenarbeit Die Unitätsfrauenarbeit hat u. a. auf folgende Ereignisse mit der Bitte um Fürbitte hingewiesen: Vom 4. bis 7. Juli 2013 findet in Puerto Limón (Costa Rica) zum ersten Mal eine internationale Schwesternkonferenz mit dem Thema „Gemeinsam unterwegs in Liebe“ statt. Die bisherigen Konferenzen hatten nur nationalen Charakter. + + + Die Brüdergemeine in den USA sucht eine Pfarrerin, die bereit ist, sich als Religionslehrerin und Schulpfarrerin an die „Bishop Kisanji Girls‘ School“ in Tabora (Tan- sania, Westprovinz) aussenden zu lassen. + + + Die Vorbereitungen für das 10. Europäische Schwesterntreffen vom 30. Mai bis 3. Juni 2013 in Durres (Albanien) unter Leitung von Wendy Hopcroft (GB) Conchita Landbrug (NL) und Susanne Gärtner (D) laufen auf Hochtouren.
Bläsertag - Missionsfest der besonderen Art Ein Missionsfest der besonderen Art ist der 35. Bläsertag der Brüderge- meine, der vom 17. bis 21. Mai 2013 nach Bad Boll einberufen wurde, dringt Bläsermusik doch fast immer an die Öffentlichkeit. Viele der insge- samt zehn Konzert- und Gottesdienstauftritte der Bläserchöre finden im Freien statt. 350 Blechbläserinnen und Blechbläser aus drei Kontinenten sind zu Pfingsten in Bad Boll, erstmals nicht nur aus Europa (Deutsch- land, Dänemark, Niederlande, Schweiz), sondern auch aus Nordamerika und Südafrika. Höhepunkte des Programms sind die großen Festkonzerte am Pfingstsonntag im Kurpark Bad Boll sowie am Pfingstmontag im Ul- mer Münster. Zum Bläsertag gehört aber nicht nur schöne Musik, son- dern auch heitere Geselligkeit. Mehr Infos hier.
Vor 275 Jahren: Trauung von Friedrich Martin und Rebecca Am 4. Mai 2013 war es 275 Jahre her, dass der deutsche Missionar Matt- häus Freundlich die Mulattin und vormalige Sklavin Rebecca auf der da- mals dänischen Insel St. Thomas heiratete. Die Trauung, vorgenommen von Friedrich Martin und ausdrücklich gebilligt von der Herrnhuter Missi- onsleitung, erregte großes Aufsehen und sorgte schließlich dafür, dass alle drei Beteiligten ins Gefängnis kamen, war doch eine förmliche Ehe über Rassengrenzen hinweg damals verboten. Die Eheschließung mach- te die Solidarisierung der Missionare mit den Adressaten ihrer Botschaft offenkundig und bescherte den Brüdern auf St. Thomas die erste Missio- narsfrau. Der wenig später auf St. Thomas eintreffende Graf Zinzendorf konnte die Freilassung der Gefangenen erwirken.
Landesmissionsfest in Württemberg Das Missionsfest der Evangelischen Landeskirche in Württemberg findet am 15./16. Juni 2013 in Marbach a. N. statt. Es steht unter dem Thema: „Wer zählt die Völker, nennt die Namen – Facetten einer kulturübergrei- fenden Mission“. Am Sonnabend gibt es um 14.45 Uhr und um 16.45 Uhr zehn Workshops; am Sonnabend um 20 Uhr finden parallel ein „Fest der Kulturen für Jugendliche“ und ein Event „Kabarett meets Gospel“ statt. Am Sonntag um 9.30 Uhr wird zu Gottesdiensten in 17 Bezirksge- meinden eingeladen. Danach öffnet in Marbach a. N. der traditionalle Missionsmarkt. Das Fest schließt mit den Vorträgen zweier Prominenter (11.30 und 13.30 Uhr), Berichten aus den Missionswerken (13.30 Uhr) und einem Festgottesdienst (15 Uhr). Mehr Infos hier.
Aktionsbündnis gegen Aids in neuer Trägerschaft Das „Aktionsbündnis gegen Aids“, das seit zehn Jahren das Engage- ment von Kirchen, Missionsgesellschaften und zivilgesellschaftlichen Institutionen in Sachen HIV/Aids fördert und koordiniert, arbeitet bald in neuer Rechtsform. Die Trägerschaft für das Bündnis wird zur Jahres- mitte 2013 vom „Deutschen Institut für Ärztliche Mission“ auf einen am 13. Mai 2013 in Tübingen eigens zu diesem Zweck gegründeten Rechts- trägerverein übergehen. Gemäß der beschlossenen Satzung wurde ein fünfköpfiger Vorstand gewählt, dem für die so genannte „Evangelische Säule“ Astrid Berner-Rodoreda von „Brot für die Welt“ angehört. Kontakt- person der HMH zum „Aktionsbündnis gegen Aids“ ist seit langem Dr. Claudia Levin, HIV-Schwerpunktärztin in München.
Kurzmeldungen „Brot für die Welt“ lädt zu einem Seminar für kirchliche Partnerschafts- gruppen ein. Thema: Partnerschaftsprojektfonds - nachhaltige Projek- tarbeit in kirchlichen Partnerschaften“. Termin: 14./15. Juni 2013; Ort: Berlin; Kosten: nur Reisekosten; Anmeldeschluss: 31. Mai 2013. Mehr Infos hier. + + + In zwei Wochen ist Anmeldeschluss für die HMH- Jahrestagung 2013 mit Mitgliederversammlung im Herrnhuter Tagungs- und Erholungsheim. Die Anmelde-Unterlagen stehen als Download oder zum Postversand bereit. Die Tagung vom 20. bis 22. Juni 2013 ist mit dem Missionsfest der Brüdergemeine Herrnhut verbunden. Es werden Gäste aus Surinam, Südafrika und Tansania erwartet und es gibt es Be- richte über die Arbeit der Herrnhuter Mission in aller Welt.
In Lutengano entsteht ein neues Wohnheim Die Bauarbeiten für das Wohnheim am „Lutengano College“ der Brüder- gemeine in Tansania (Südprovinz) schreiten zügig voran. Damit ist ab- sehbar, dass die Lebensbedingungen für Absolventinnen und Absolven- ten der Bibelschule sowie für Teilnehmende an anderen dort stattfinden- den Kursen sich deutlich verbessern werden. Ein Bildbericht informierte jüngst über den Baubeginn (Download), jetzt erreichte die Herrnhuter Missionshilfe ein wieterer Bericht über die Arbeiten am Fundament (Download). Das „Lutengano College“ befindet sich in einem fruchtbaren, hoch gelegenen Gebiet nahe der Stadt Tukuyu. Die Herrnhuter Missi- onshilfe finanziert den Neubau des Wohnheimes mit 50.000 Euro. Hin- zukommen soll eine Solaranlage für 15.000 Euro.
Aktionsplan der neuen Unitätsprovinz am Lake Tanganyika In einem ausführlichen Schreiben (Download) an die Brüdergemeine in aller Welt stellt Charles Y. Katale die von ihm geleitete Unitätsprovinz am Lake Tanganyika vor, die es erst seit dem 1. Januar 2013 gibt. Die Zentrale der Provinz mit 27.150 Mitgliedern in 27 Gemeinden befindet sich in Kigoma. Im Dienst der Provinz stehen gegenwärtig 27 Ordinierte und 120 Evangelisten. Das Schreiben listet elf Ziele der kirchlichen Ar- beit auf und enthält darüber hinaus einen Aktionsplan, in dem u. a. vom Bau von Kirchen, von der Einrichtung mehrerer Sozial- und Gesund- heitsdienste, von der Gründung einer zweiten Sekundarschule und ei- nes Waisenzentrums, von Weiterbildungskursen für Pfarrerinnen und Pfarrer sowie von einer zu errichtenden Bibelschule die Rede ist.
Nachrichten aus Sikonge (Tansania) Im „Moravian Messenger“, dem Magazin der Brüdergemeine in Groß- britannien, berichtet Gillian Taylor über ihren Besuch in der Westpro- vinz von Tansania. Angetan zeigte sie sich von den HIV/Aids- sowie den Gesundheitserziehungsprogrammen, die vom Sikonge Hospital durchgeführt werden. Das Hospital steht vor großen Herausforderungen, befürchtet es doch die Abwanderung von Fachpersonal zu einem in der Nähe entstehenden staatlichen Krankenhaus. In der Sikonge School sind die Lehrer gelegentlich jünger als einzelne Schülerinnen und Schü- ler. Die Klassen setzen sich hier nicht aus altersgleichen Schülerinnen und Schülern zusammen, sondern aus Schülerinnen und Schülern mit annähernd gleichem Bildungsniveau.
Erneuter Umweltfrevel in Nikaragua Gemäß einer Mitteilung von Rogélio Zacarías, Kirchenleitungsmitglied der Brüdergemeine in Nikaragua und Pfarrer in Bethlehem, besetzten Kolonisten an der Straße von Rosita nach Bilwi wiederum ein großes Stück Land der indigenen Bevölkerung und rodeten den Urwald. Auch zwei Territorien der Mayangnas (Wasaking und Ahuas Tigni) sind von Kolonisten bedroht. Mehrere Umweltverbände warnten einem Bericht der Zeitung „Der neue Tag“ zufolge vor der endgültigen Zerstörung des Biosphärenreservates Bosawás, des zweitgrößten zusammenhängenden Regenwaldes der Erde, der um 70.000 ha/Jahr schrumpft. Durch Brand- rodung entstanden jetzt auch noch 80 Waldbrände. Die Brüdergemeine kämpft um den Erhalt von Bosawás, der „Lunge Mittelamerikas“.
Kurzmeldungen I Das „Moravian College“ mit angeschlossenem „Moravian Theological Seminary“ in Bethlehem/Pa. erhält einen neuen Präsidenten: Bryon L. Grigsby Er kommt von der „Shenandoah University“ und wird im Juli 2013 Christopher Thomforde ablösen, der dieses Amt sieben Jahre inne- hatte. + + + Von der Konzertreise eines tansanischen Auswahlchores 2012 durch die Schweiz gibt es nun eine CD mit dem Titel „Hujambo Af- rica“. Die CD kostet 20,00 SF und kann bei „mission 21“ in Basel bestellt werden (Telefon: 0041/61/2602120; E-Mail: ). + + + Einen ausführlichen Bericht über die Einweihung der neuen Kirche der Brüdergemeine Amsterdam-Südost am 7. April 2013 gibt es auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=9ZSlCWagPhw.
Kurzmeldungen II Die Synode der Unitätsprovinz Alaska wählte am 3. April 2013 Peter Green aus Bethel (Alaska) zu einem Bischof der Brüder-Unität. Peter Green hatte im Vorjahr an der Tagung des Unity Board in Herrnhut teil- genommen. + + + Die Weltbank ist nach Angaben ihres Präsidenten Jim Yong Kim optimistisch, dass der Anteil der extrem Armen in der Welt bis zum Jahre 2030 auf unter drei Prozent sinken werde. Derzeit liege der Anteil der Menschen, die mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskom- men müssen, bei 20 etwa Prozent. Kim sprach sich für einen „geteilten Wohlstand“ aus und betonte, die Weltbank wolle sich bei ihrer Arbeit auf die ärmsten 40 Prozent der Menschheit konzentrieren. Den Klimawandel bezeichnete er als Bedrohung im Kampf gegen die Armut.
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