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Nepal

Von dem kleinen Himalaja-Staat hören und lesen wir in den Nachrichten nur sehr selten. Nepal ist das einzige hinduistische Land der Erde, und es gehört zu den ärmsten; etwa 40% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Der als Gott verehrte König spielt traditionell eine große Rolle, aber nach Volksaufständen wurde das Land 1990 zu einer konstitutionellen Monarchie mit gewählter Regierung. Eine wesentliche Verbesserung für den Großteil der Bevölkerung brachte das nicht. Seit neun Jahren herrscht Bürgerkrieg, angefacht von der „Kommunistischen Partei (Maoisten)“. Neben sozialen Reformen strebt sie die Abschaffung des Königtums an und findet damit besonders bei der armen Landbevölkerung, aber auch bei den weitgehend rechtlosen Frauen Anklang. Inzwischen kontrolliert sie weite Teile des Landes. Der Bürgerkrieg kostete über 12.000 Menschen das Leben, wobei beide Seiten auch Zivilisten nicht verschonen.

Nach nie wirklich geklärten Morden innerhalb der Königsfamilie bestieg 2001 König Gyanendra den Thron. Er setzte im Herbst 2002 die letzte demokratisch gewählte Regierung ab und installierte nacheinander vier verschiedene, ihm genehme Regierungschefs; einer erreichte immerhin für ein halbes Jahr Waffenstillstand und Friedensverhandlungen mit der bewaffneten Opposition. Alle wurden nach drei bis elf Monaten wieder entlassen oder gaben auf. König Gyanendra erließ Demonstrations- und Ausgehverbote, verhängte den Ausnahmezustand. Mitte 2004 rückten die „Maoisten“ bis zur Hauptstadt Kathmandu vor. Die Landwirtschaft, die gering entwickelte Industrie und vor allem der Devisen bringende Tourismus kamen mehr und mehr zum Erliegen. Entwicklungshilfezahlungen wurden wegen der fortwährenden Menschenrechtsverletzungen eingefroren.

Seit 1997 arbeitet die Mission der Brüdergemeine in Nepal, unterstützt aus dem New World Witness Fund. Die kleine Gemeinde in Kathmandu und ihr Leiter Nagendra Pradhan haben sich in den letzten Monaten stärker auf sich selbst und die Arbeit in der Hauptstadt zurückgezogen. Sie versuchen, durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ihr wirtschaftliches Überleben zu sichern. – Die überkonfessionelle Zusammenarbeit im Lande wie das „Gospel Recording“, mit dem auf Tonbändern das Evangelium und christliche Lieder in der jeweiligen Sprache zu Bergvölkern in abgelegene Himalaja-Täler getragen wird, ist praktisch zum Erliegen gekommen. Ausgangssperren und ständige militärische Auseinandersetzungen machen es unmöglich.     

Ende September kam aus Kathmandu die Nachricht, dass die „Upasana-Brüdergemeine“ ihren kleinen Versammlungsraum, eingerichtet im Stall einer früheren Hühnerfarm, wird verlassen müssen. Der Vermieter steht unter dem Druck seiner Familie, die christliche Aktivitäten nicht dulden will. Bruder Pradhan sucht nun nach einer Ausweichmöglichkeit in der näheren Umgebung, denn die Leute in der Nachbarschaft haben sich an die christliche Gruppe gewöhnt, und manche zeigen Interesse.

Wir wollen fürbittend an das geschundene Land und die kleine Gemeinde in Kathmandu denken.

 







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Maulbronner singen in Tanzania
Ein 30köpfiger Jugendchor besucht
derzeit die Brüdergemeine in Tanza-
nia. Die Reise dient der Pflege der



langjährigen Partnerschaft zwischen
dem Kirchenbezirk Mühlacker und
der tanzanischen Südwestprovinz.

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Vize-Kanzlerin in Bethlehem/Pa.
Die Vize-Kanzlerin der von der HMH
unterstützten "Teofilo-Kisanji-Univer-
sität" der Brüdergemeine in Mbeya,



Dr. Tuli Kassimoto (2. v. l.), besuchte
Bethlehem/Pa., wo sie u. a. auch im
Theologischen Seminar weilte.

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Sechs Tote bei Unfall nahe Waspam
Sechs Tote und 44 Verletzte, allesamt
Mitglieder der Brüdergemeine, hat es
bei einem schweren LKW-Unfall in
Nicaragua nahe einer Brücke über
den Rio Likus (siehe Foto) gegeben.



Nähere Angaben in einem Bericht in
der Lokalpresse. Bitte helfen Sie uns,
damit wir helfen können!

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Missionsfest in Bad Boll
Beim Missionsfest in Bad Boll wurde
Marianne van de Glind zum Dienst auf
dem Sternberg (Palästina) ausgesandt,
wo sie sich um die Fortbildung der Mit-
arbeitenden kümmert. Gäste waren



unter anderem:
Rogelio Zacarías (Ni-
caragua), Godfrey Cunningham (Süd-
afrika) und Joseph Rivera (Nicaragua).

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Jugend in Kathmandu (Nepal)
Die kleine Brüdergemeine in Kathman-
du festigt sich und wächst allmählich.



Die Jugend trifft sich unter anderem in
der Kirche zum Bibelstudium.

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Synoden-Abendmahl in Herrnhut
Bei der Abendmahlsfeier am Ende der
Provinzialsynode in Herrnhut diente u.a.



Dena Grillo (Mitte) aus Albanien.

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Rooibos-Produkte aus Südafrika
In Wupperthal (Südafrika) werden von
der "Red Cedar"-Kooperative seit sechs
Jahren Tees und Kosmetika hergestellt
und über die HMH vertrieben.



Jetzt waren Christoline Engelbrecht
und Gwen Snygans, zwei Mitarbeiter-
innen der Kooperative, zu Besuch in
Deutschland, u.a im Eine-Welt-Laden
"Ujamaa" in Königsfeld.

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Schwesternprojekt: Solarlampen
Seit Anfang 2010 gibt es das Projekt
»Solarlampen für Tanzania«, das u.a.
von den Schwestern unterstützt wird.



Siegfried Popp war unlängst in Rung-
we (Süsprovinz), um die Elektriker am
dortigen Berufsschulzentrum in der
Montage der Lampen anzuleiten.

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Unitätsgebetswacht in Deutschland:
vom 22. bis 31. März 2010 - Was ist das?





Gebets-Infos
downloaden





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