Aktuell

 Über uns

 Projekte

 Länder

 Kontakt

 Spende

 Material



Der Sternberg bei Ramallah, Palästina
Ein Förderzentrum für behinderte Kinder und Jugendliche

Informationen zum Freiwilligendienst hier
Informationen zum Gästehaus hier


Der Ort
Der Sternberg liegt an der Straße von Ramallah zum Universitätsort Bir Zeit, etwa 25 km nördlich von Jerusalem. Umgeben von arabischen Dörfern ist der Hügel aufgrund seiner Bewaldung sofort zu erkennen. Zudem macht ein großes Schild an der Straße darauf aufmerksam, was die verschiedenen Gebäude des Rehabilitationszentrums beherbergen. Die Rundsicht vom Sternberg aus, etwa 800 m hoch gelegen, ist beeindruckend. Sie geht weit hinein in die Hügel- und Berglandschaft Judäas, und bei guter Sicht ist abends bei untergehender Sonne sogar das Mittelmeer zu sehen. In friedlichen Zeiten ist der Sternberg von Jerusalem aus über Ramallah gut mit Taxis zu erreichen.

Das Behindertenzentrum
Die Gebäude des Sternberg bieten Platz für 15 bis 20 geistig und mehrfach behinderte Mädchen im Alter von acht bis 14 Jahren. Sie werden ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechend gefördert. Dabei reicht der Unterricht vom Erlernen alltäglicher Verrichtungen (Waschen, Ankleiden, Essen) bis hin zum einfachen Lesen und Schreiben. Auch Handarbeit und Gymnastik gehören zum Programm.

Zu den Heimkindern stoßen jeden Tag rund 30 behinderte Jungen und Mädchen, die zu Hause wohnen, aber auf dem Sternberg in der Tagesschule unterrichtet werden. Viermal in der Woche werden schwerbehinderte Kinder in das Zentrum gebracht, in erster Linie um zu prüfen, ob sie in ein Heim aufgenommen werden können.

Fünf jüngere männliche Behinderte, die ebenfalls zu Hause wohnen, erlernen auf dem Sternberg landwirtschaftliche Arbeiten.

Die Kinder und Jugendlichen im Zentrum werden von 15 fachlich qualifizierten palästinensischen Mitarbeiterinnen betreut. Die Leitung des Zentrums liegt in den Händen von Rauda Marouf. Ihr steht ein Assistent aus Deutschland zur Seite.

Die Dorfarbeit
Rund 250 behinderte Kinder und Jugendliche werden vom Sternberg aus zu Hause betreut und gefördert. Dies geschieht durch regelmäßige Besuche in den Dörfern der Umgebung und erfolgt zum Teil in Zusammenarbeit mit palästinensischen Organisationen. Diese gemeinwesenbezogene Arbeit, die die Mütter und die ganze Familie in die Betreuung einbezieht, hat sich zu einem wichtigen Arbeitszweig des Sternberg entwickelt.

Die Trägerin des Zentrums
Das Rehabilitationszentrum Sternberg ist Eigentum der weltweiten Brüder-Unität (englisch: Moravian Church), die das Zentrum als Gemeinschaftswerk betreibt. Die Federführung für die Begleitung und für Kontakte mit dem Sternberg ist der Herrnhuter Missionshilfe e.V. übertragen worden.

Die Finanzen
Die laufenden Kosten des Behindertenzentrums Sternberg einschließlich der umfangreichen Dorfarbeit belaufen sich auf etwa 450.000 US-Dollar pro Jahr. Diese Summe wird im wesentlichen von der Brüder-Unität und ihren Mitgliedskirchen aufgebracht. Unterstützung kommt zudem regelmäßig von der Christoffel Blindenmission und der Holy Land Society (England). Einzelne Projekte werden vom Weltgebetstag der Frauen und von der Aktion "Brot für die Welt" gefördert. Die Last der laufenden Kosten liegt aber fast ausschließlich bei der Brüder-Unität, die dafür dringend auf Spenden von Einzelpersonen, Gruppen und Gemeinden angewiesen ist.

Die Geschichte
Die Herrnhuter Brüdergemeine erhielt 1866 die Bitte, in der Aussätzigenarbeit in Jerusalem und Umgebung mitzuarbeiten. Dafür brachte sie bereits Erfahrungen aus der Missionsarbeit in anderen Kontinenten mit. Diese Arbeit konnte bis 1948 in Jerusalem und ab 1957 auf dem Sternberg, der damals zu Jordanien gehörte, fortgesetzt werden. 1979 wurde die Arbeit mit Aussätzigen beendet, weil die Lepra inzwischen medikamentös behandelt werden kann. Damals entschloss sich die weltweite Brüder-Unität, die Gebäude und das Gelände des Sternberg für die Behindertenarbeit zu nutzen, für die in Palästina ein großer Bedarf besteht.

Ein Zeichen der Liebe
Das Rehabilitationszentrum Sternberg möchte mit dem dort geleisteten Dienst an bedürftigen Kindern, die zum großen Teil aus sehr armen, überwiegend muslimischen Bevölkerungsschichten kommen, ein Zeichen christlicher Nächstenliebe setzen - gerade in einer Region, die so sehr auf Gerechtigkeit und Frieden wartet. Auf dem Grundstein des Heimes ist in arabischer Sprache das Wort Jesu eingraviert: "Kommt her zur mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken" (Matth. 11,28).

Unterstützung
Wenn Sie die Arbeit auf dem Sternberg unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an:

Herrnhuter Missionshilfe

Badwasen 6, 73087 Bad Boll

Telefon (0 71 64) 94 21-0

www.starmountain.org








• Fairer Handel 
• Newsletter
• Links
• Datenschutz

------------------------------------------------------

Sechs Tote bei Unfall nahe Waspam
Sechs Tote und 44 Verletzte, allesamt
Mitglieder der Brüdergemeine, hat es
bei einem schweren LKW-Unfall in
Nicaragua nahe einer Brücke über
den Rio Likus (siehe Foto) gegeben.



Nähere Angaben in einem Bericht in
der Lokalpresse. Bitte helfen Sie uns,
damit wir helfen können!

------------------------------------------------------

Missionsfest in Bad Boll
Beim Missionsfest in Bad Boll wurde
Marianne van de Glind zum Dienst auf
dem Sternberg (Palästina) ausgesandt,
wo sie sich um die Fortbildung der Mit-
arbeitenden kümmert. Gäste waren



unter anderem:
Rogelio Zacarías (Ni-
caragua), Godfrey Cunningham (Süd-
afrika) und Joseph Rivera (Nicaragua).

------------------------------------------------------

Jugend in Kathmandu (Nepal)
Die kleine Brüdergemeine in Kathman-
du festigt sich und wächst allmählich.



Die Jugend trifft sich unter anderem in
der Kirche zum Bibelstudium.

------------------------------------------------------

Synoden-Abendmahl in Herrnhut
Bei der Abendmahlsfeier am Ende der
Provinzialsynode in Herrnhut diente u.a.



Dena Grillo (Mitte) aus Albanien.

------------------------------------------------------


Rooibos-Produkte aus Südafrika
In Wupperthal (Südafrika) werden von
der "Red Cedar"-Kooperative seit sechs
Jahren Tees und Kosmetika hergestellt
und über die HMH vertrieben.



Jetzt waren Christoline Engelbrecht
und Gwen Snygans, zwei Mitarbeiter-
innen der Kooperative, zu Besuch in
Deutschland, u.a im Eine-Welt-Laden
"Ujamaa" in Königsfeld.

-----------------------------------------------------

Schwesternprojekt: Solarlampen
Seit Anfang 2010 gibt es das Projekt
»Solarlampen für Tanzania«, das u.a.
von den Schwestern unterstützt wird.



Siegfried Popp war unlängst in Rung-
we (Süsprovinz), um die Elektriker am
dortigen Berufsschulzentrum in der
Montage der Lampen anzuleiten.

------------------------------------------------------

Stabwechsel in Bilwi
In Bilwi (Nicaragua) hat Cora Antonio
die Kirchenleitungs-Geschäfte an
Gonzalo Pais übergeben.



------------------------------------------------------

Patenschaftsprogramm gestartet
Wir vermitteln ab sofort persönliche Pa-
tenschaften zu bedürftigen Jungen und
Mädchen an der Sekundarschule in
Sumbawanga (Südwest-Tanzania).



Auch für den Schulgeldfonds und den
Baufonds werden Spenden benötigt.

------------------------------------------------------

Neues Sternberg-Leitungsteam 
Im Förderzentrum auf dem Sternberg
(bei Ramallah) arbeitet seit Ende 2009
ein neues Leitungsteam.



v.l.n r.: Ghada Naser-Zayed (General-
direktorin), Farah Odeh (Verwaltungs-
leiter), Dr. Amira Rimawi (Leiterin des
Bereichs Sonderpädagogik). 

------------------------------------------------------

Unitätsgebetswacht in Deutschland:
vom 22. bis 31. März 2010 - Was ist das?





Gebets-Infos
downloaden






Herrnhuter Mission Aktuell
Möchten Sie unseren regelmäßig alle zwei bis vier Wochen erscheinenden Newsletter erhalten? Dann können Sie sich hier anmelden. Danke.


E-mail: * 
Anrede: 
Name: 
Vorname: 
Straße: 
Postleitzahl: 
Ort: 

(* = Pflichtfeld)

 

Anmelden
 

Abmelden


zum Newsletterarchiv



Impressum