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Albanien

Geistlicher Aufbruch

Während der kommunistischen Diktatur war in Albanien jegliche religiöse Betätigung streng verboten. Erst nach dem politischen Umbruch 1990/91 konnten die alteingesessenen Kirchen, im wesentlichen die Orthodoxe Kirche und die Römisch-Katholische Kirche, sich wieder sammeln und vom Ausland her kam es zur Neubildung von Gemeinden, vor allem von Baptisten und Pfingstlern. Besonders die Jugend begann nach Werten zu fragen, auf deren Grundlage sich die schwer geschädigte albanische Gesellschaft neu organisieren konnte.

Kinder vor dem christlichen Kindergarten in Burrel

Über ein Hilfsprogramm der Europäischen Union bekamen junge Albaner 1992 Kontakt zu Christen in Dänemark, die ab 1993 beim Aufbau von so genannten »Kinderclubs« halfen, in denen das Evangelium verkündet und soziale Not gelindert wurde.

Ein kleiner Leitungskreis mit Kontakten zur Brüdergemeine in Dänemark, namentlich zu deren Missionswerk BDM, gründete 1994 eine kirchenähnlichen Organisation, die sich aufgrund noch immer existierender staatlicher Beschränkungen »Christlich-humanitäre Stiftung – ein Beitrag zur Erziehung« nannte. Schnell bildeten sich von der Hauptstadt Tirana aus in mehreren Landesteilen Haus und Kinderclubs, die ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleitet wurden und sich der Brüdergemeine nahe wussten. Lediglich von Zeit zu Zeit reisten dänische Theologen durchs Land, um die einheimischen Mitarbeiter anzuleiten, um erste Taufen vorzunehmen und um Abendmahlsfeiern zu halten.

Im Jahre 1997 wurde die Arbeit in Albanien von der weltweiten Brüder-Unität in das Programm »New World Witness« (Neues Zeugnis für die Welt) aufgenommen. Sie erhielt damit finanzielle Unterstützung von allen 19 Unitäts-Provinzen. Mit der Durchführung der Arbeit wurde BDM betraut. In der Folgezeit gelang es, in der Innenstadt von Tirana Räumlichkeiten für ein kleines Gemeindezentrum zu erwerben (Büro, Seminarraum, Saal mit 60 Stühlen) und zwei Kindergärten zu eröffnen. Auch die teilzeitliche Anstellung einiger einheimischer Mitarbeiter war möglich. Drei Albanerinnen bereisten mehrere Gemeinden in Deutschland, in den Niederlanden und in Dänemark und nahmen an Konferenzen teil. Die erste albanische Losung wurde 2005 herausgegeben.




Albanien 2006: Auch touristisch interessant

Heute werden von der Brüdergemeine in Albanien etwa 1.000 Personen an elf verschiedenen Orten erreicht, drei Viertel davon Kinder und Jugendliche. Nach wie vor geschieht der Hauptteil der Arbeit ehrenamtlich in privaten Räumen. Bisher hat es etwa 100 Taufen gegeben. Weil die Arbeit schnell wächst und der Bedarf an Unterstützung hoch ist, laufen derzeit Überlegungen, wie aus dem Ausland, u. a. von der »Herrnhuter Missionshilfe«, organisatorisch und finanziell geholfen werden kann. Dem diente eine Mitarbeiter-Reise im Frühjahr 2006. Im Herbst 2006 wird eine Gemeindereise nach Albanien angeboten.

 

  







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Maulbronner singen in Tanzania
Ein 30köpfiger Jugendchor besucht
derzeit die Brüdergemeine in Tanza-
nia. Die Reise dient der Pflege der



langjährigen Partnerschaft zwischen
dem Kirchenbezirk Mühlacker und
der tanzanischen Südwestprovinz.

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Vize-Kanzlerin in Bethlehem/Pa.
Die Vize-Kanzlerin der von der HMH
unterstützten "Teofilo-Kisanji-Univer-
sität" der Brüdergemeine in Mbeya,



Dr. Tuli Kassimoto (2. v. l.), besuchte
Bethlehem/Pa., wo sie u. a. auch im
Theologischen Seminar weilte.

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Sechs Tote bei Unfall nahe Waspam
Sechs Tote und 44 Verletzte, allesamt
Mitglieder der Brüdergemeine, hat es
bei einem schweren LKW-Unfall in
Nicaragua nahe einer Brücke über
den Rio Likus (siehe Foto) gegeben.



Nähere Angaben in einem Bericht in
der Lokalpresse. Bitte helfen Sie uns,
damit wir helfen können!

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Missionsfest in Bad Boll
Beim Missionsfest in Bad Boll wurde
Marianne van de Glind zum Dienst auf
dem Sternberg (Palästina) ausgesandt,
wo sie sich um die Fortbildung der Mit-
arbeitenden kümmert. Gäste waren



unter anderem:
Rogelio Zacarías (Ni-
caragua), Godfrey Cunningham (Süd-
afrika) und Joseph Rivera (Nicaragua).

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Jugend in Kathmandu (Nepal)
Die kleine Brüdergemeine in Kathman-
du festigt sich und wächst allmählich.



Die Jugend trifft sich unter anderem in
der Kirche zum Bibelstudium.

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Synoden-Abendmahl in Herrnhut
Bei der Abendmahlsfeier am Ende der
Provinzialsynode in Herrnhut diente u.a.



Dena Grillo (Mitte) aus Albanien.

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Rooibos-Produkte aus Südafrika
In Wupperthal (Südafrika) werden von
der "Red Cedar"-Kooperative seit sechs
Jahren Tees und Kosmetika hergestellt
und über die HMH vertrieben.



Jetzt waren Christoline Engelbrecht
und Gwen Snygans, zwei Mitarbeiter-
innen der Kooperative, zu Besuch in
Deutschland, u.a im Eine-Welt-Laden
"Ujamaa" in Königsfeld.

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Schwesternprojekt: Solarlampen
Seit Anfang 2010 gibt es das Projekt
»Solarlampen für Tanzania«, das u.a.
von den Schwestern unterstützt wird.



Siegfried Popp war unlängst in Rung-
we (Süsprovinz), um die Elektriker am
dortigen Berufsschulzentrum in der
Montage der Lampen anzuleiten.

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Unitätsgebetswacht in Deutschland:
vom 22. bis 31. März 2010 - Was ist das?





Gebets-Infos
downloaden





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