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Herrnhuter Mission aktuell

Nachrichten der Herrnhuter Missionshilfe

Ausgabe 07-2018 vom 8. März 2018

Einladung zur Jahrestagung 2018


Die Herrnhuter Missionshilfe lädt herzlich ein zu ihrer nächsten Jahrestagung in Saalburg-Ebersdorf/Thür.(bei Bad Lobenstein). Die Tagung findet statt vom 22. bis 24. Juni 2018 im Rüstzeitenheim »Sonnenschein« und steht unter dem Thema »Arbeit für die weltweite Brüder-Unität - Die Herrnhuter Missionshilfe als Unterstützerin und Begleiterin von Kirchen, Gruppen und Organisationen bei Zeugnis und Dienst in der Einen Welt«. Kernstück der Tagung ist die öffentliche Mitgliederversammlung der Herrnhuter Missionshilfe, die am Sonnabend, dem 23. Juni 2018, von 10.30 Uhr bis 16 Uhr stattfindet. Zu der Tagung werden sechs Gäste aus der Südwestprovinz der Brüdergemeine in Tansania erwartet. Kosten für Übernachtung und Vollpension im Doppelzimmer: 90 Euro. Anmeldeschluss: 15. Mai 2018. Tagungsprogramm, Anmeldebogen und alle weiteren Informationen hier

Konzert mit wiederentdeckter Inuit-Musik


Ein Konzert, wie es so noch nie stattgefunden hatte, gab es am Sonnabend, dem 3. März 2018, um 20 Uhr (Neufundland-Standardzeit) in der Basilika »St. Johannes der Täufer« in St. John’s auf Neufundland. Es erklang Inuit-Musik aus Labrador für die Passions- und Osterzeit, wie sie einst von Herrnhuter Missionarinnen und Missionaren gemeinsam mit der indigenen Bevölkerung einstudiert und aufgeführt wurde. Zwar ist diese Musik der europäischen Klassik des 18. Jahrhunderts zuzurechnen, die Missionare unterlegten sie aber einfühlsam mit Texten in Inuktitut. Ein Forschungsprojekt hat diese einmalige, zum nationalen Kulturerbe der Inuit gehörende Musik erst kürzlich wieder zutage gefördert. Das Konzert wurde ausführlich beworben und per Livestream in alle Welt übertragen - siehe hier. Mehr zum Projekt hier, Details zum Konzert hier.

Surinam-Film zum Weltgebetstag


Im TV-Programm der »Deutschen Welle« wurde im Zusammenhang mit dem Weltgebetstag 2018 mehrfach ein Film über Surinam in deutscher und in englischer Sprache ausgestrahlt, den der Berliner Autor und Filmemacher Uwe Dieckhoff nach Recherchen in Surinam und Deutschland produziert hat. Das 26minütige Werk trägt den Titel: »Auf den Spuren der Herrnhuter in Surinam«. Der Film schlägt den Bogen von Zinzendorf und der Gründung Herrnhuts über die Ankunft der ersten Missionarinnen und Missionare in Paramaribo bzw. dem Binnenland von Surinam und beschäftigt sich dann mit dem Leben der Menschen im Lande sowie mit den verschiedenen kirchlichen und sozialen Diensten der Herrnhuter Brüdergemeine. Er endet mit der Bischofsweihe von Reynold Pansa in der Großen Stadtkirche von Paramaribo im Dezember 2017. Den Film gibt es als Download hier.

Besuch bei Bibelübersetzern in Surinam


Im Magazin »EineWelt«, Heft 1-2018, hgg. vom »Evan-gelischen Missionswerk in Deutschland«, gibt es einen Artikel von Uwe Dieckhoff, der im Vorjahr zusammen mit dem Fotografen Heiner Heine nach Surinam gereist ist und dabei auch das weite Binnenland kennenlernen konnte. In Botopasi traf er mit drei Bibelübersetzern zusammen: Johan Josephat, Jajo Asodanse und Lucian Donk haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine zeitgemäße Übersetzung der Bibel in das Saramakaans zu bewerkstelligen. Saramakaans ist eine der Sprachen der Maroons, der Nachkommen afrikanischer Sklaven, die z. T. schon vor 300 Jahren in den tropischen Regenwald geflüchtet waren, um der mörderischen Arbeit auf den Plantagen der Niederländer zu entgehen. Der Artikel (Download hier) beschreibt auch das gegenwärtige Leben im Binnenland von Surinam. Für Surinam spenden hier.

In Paramaribo entsteht Koordinierungszentrum


Im Januar 2018 begannen in Paramaribo, Surinam, diverse Schulungen für Mitarbeitende des neuen Koordinierungs-zentrums der Brüdergemeine mit mehreren Abteilungen. Sie standen unter dem Thema: »Das Koordinierungszent-rum der Brüdergemeine als Schlüssel für ihren Dienst«. Die Vorträge behandelten das Verständnis von Dienstleistung, die Geschichte der Brüdergemeine im Allgemeinen sowie die speziellen Traditionen und Bräuche der Brüdergemeine in Surinam. Erläutert wurde die wichtige Rolle, die das Koordinationszentrum künftig für die Brüdergemeine in Surinam spielen soll. Das neue Zentrum soll einerseits klar definierte interne und externe Aufgaben erfüllen, es soll andererseits aber auch zur attraktiven »Visitenkarte« der gesamten Provinz werden. Foto: Die Kirchenleitung ab 2017.

Maschinenhaus für Maismühle ist fast fertig


Derzeit müssen die Mitglieder der Brüdergemeine in Chipulukusu in der Unitätsprovinz Sambia einen etwa einstündigen Fußmarsch unternehmen, ehe sie andernorts nach noch einmal sechs bis achtstündiger Wartezeit ihren Mais gemahlen bekommen. Sie freuen sich deshalb, dass dieser Zustand bald ein Ende hat. Schon entsteht in Chipulukusu ein Maschinenhaus, in dem eine neue Maismühle aufgestellt werden soll. Möglich wurden diese Aktivitäten durch die sehr positive Resonanz auf den Grußbrief der »Losungsspende« vom November 2017. Um den Bau des Maschinenhauses und die Aufstellung der Maismühle kümmert sich Fred Walch, der Projektberater der Brüdergemeine in Sambia. Mit dem Maismehl wird vor allem eines der Hauptgerichte in Sambia, ein Brei namens »Nshima«, zubereitet. Mehr hier. Online spenden hier.

Bald beginnt Schulneubau auf Sansibar


Die seit 2014 bestehende »Herrnhuter Academy School« im ländlichen Mwera ist heute eine der angesehensten Schulen auf Sansibar. Die Direktorin Ruth Loice berichtet: »Da unsere Schule für qualifizierten Unterricht bekannt ist, haben wir großen Zulauf. Die neun Lehrkräfte leisteten vor allem 2017 hervorragende Arbeit. Bei dem ersten Examina erzielte unsere Schule das drittbeste Ergebnis aller Grundschulen auf Sansibar«. Aus Platzgründen können in dem alten Schulgebäude keine weiteren Kinder aufgenommen werden. Ein Neubau ist unumgänglich, mit dem Dank eingeworbener Spenden und nach dem Zukauf eines benachbarten Grundstücks jetzt begonnen werden kann. Nach Fertigstellung des Neubaus soll das alte Gebäude renoviert werden, das dann dem Kindergarten als Erweiterungsbau zur Verfügung steht. Mehr hier. Spenden hier.

Freud und Leid in Nikaragua


Im Rundbrief 02-2018 der Leitung der Brüdergemeine in Nikaragua (siehe hier) finden sich diverse Mitteilungen. Demnächst werden 27 Pfarrerinnen und Pfarrern ordiniert bzw. erhalten die Presbyterweihe. An einem Gemeintag für die Region Karata haben 500 Personen teilgenommen. Bei einer Konferenz von AJECIM (»Asociatión Juvenil Esfuerzo Christiano de la Iglesia Morava«), der Jugendorganisation der Brüdergemeine, in Yulu waren etwa 100 Jugendliche beieinander. Auch von einem Treffen von Mitgliedern von UMMON (»Unidad de Mujeres Moravas de Nicaragua«), der Schwesternvereinigung der Brüdergemeine, in Sisin wird berichtet. Betroffen machen die Berichte über schlechte Ernten im »Distrito Rio Coco«, die zu Hunger führen, sowie über anhaltende Konflikte mit eindringenden Siedlern im »Distrito Las Minas« (Mayangna-Disktrikt).

Sint Maarten braucht weiterhin Unterstützung


Zugunsten der Geschädigten der beiden Hurrikans »Irma« und »Maria« im September 2017 auf der zu den Niederlanden gehörenden Karibikinsel Sint Maarten fanden auf Initiative der Brüdergemeine in den Niederlanden sowie der »Zeister Zendingsgenootschap« mehrere Fundraising-Aktionen statt (z. B. Benefizkonzert in Rotterdam; Verkauf von Rotwein mit besonderem Etikett in Zeist) und es gab landesweite Spendenaufrufe. Dabei sind bis jetzt in den Niederlanden 5.800 Euro zusammengekommen. Joel Pinas, der Vorsitzende des Ältestenrates der Brüdergemeine auf Sint Maarten, berichtet davon, dass die Menschen auf Sint Maarten sich noch nicht vollständig von den traumatischen Erfahrungen während der Hurrikan-Katastrophen erholt hätten. Er bittet herzlich um weitere Fürbitte und finanzielle Unterstützung. Online spenden hier.

Erstes Hilfsteam aus den USA auf St. John eingetroffen


Die Karibik-Insel St. John gehört zu denjenigen Inseln, die im Herbst 2017 durch die beiden Hurrikans »Irma« und »Maria« am schwersten verwüstet wurden. Auch die Brüdergemeine und ihre Mitglieder waren betroffen. Die Kirche der Emmaus-Gemeinde wurde total zerstört, das Pfarrhaus zu großen Teilen. Die Kirche der Bethany-Gemeinde verlor die Hälfte ihres Daches. Berichte hier. Jetzt endlich ist das erste Hilfsteam aus den USA vor Ort, entsandt vom nordamerikanischen »Board of World Mission« der Brüdergemeine. Unter Anleitung von Eulencine Christopher helfen Jugendliche und Erwachsene bei der Entrümpelung und ersten Wiederaufbau-Maßnahmen. Werkzeug und Baumaterial haben sie aus den USA mitgebracht. Ein Statiker ist dabei, die Stabilität der noch vorhandenen Außenwände der Kirche der Emmaus-Gemeinde zu überprüfen.

Sport für Menschen mit Behinderung auf dem Sternberg


Ein Fernsehteam von »QouChannel« besuchte Ende Februar 2018 das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) und drehte einen 25minütigen Film über die Bedeutung des Behindertensports. Ein paar kürzere Filmsequenzen zeigen sportliche Übungen im schönen Freigelände des Förderzentrums und im Sportraum. Ausführlich zu Wort kommen mehrere Jugendliche, die mit Erfolg an nationalen und internationalen Sportwettbewerben bis hin zu den »Special Olympics World Games« teilgenommen haben, sowie eine Trainerin. Prominenteste Interview-Partnerin in diesem Film ist Fiida Abdallah, die Goldmedaillengewinnerin im 200-Meter-Lauf bei den »Special Olympics 2007« in Shanghai. Leider gibt es die Interviews nur in arabischer Sprache - siehe hier.

Ein großer Indianermissionar: J. G. E. Heckewelder


Am 12. März 2018 ist es genau 275 Jahre her, dass mit Johann Gottlieb Ernst Heckewelder (1743-1823) einer der besten Indianer-Kenner und größten Indianer-Missionare aller Zeiten in Bedford (England) geboren wurde. Seine Eltern, mit denen er im Alter von elf Jahren den Atlantik überquerte, stammten aus Mähren. Als 19Jähriger begann sein fast 40 Jahre dauernder Missionsdienst, innerhalb dessen er eine Reihe gemeindeähnlicher Siedlungen für Angehörige verschiedener Indianervölker aufbaute, die freilich immer wieder infolge von Eroberungskriegen ins Land drängender Europäer und später US-Amerikaner aufgegeben werden mussten bzw. auch zerstört wurden. Mehrere Jahre war er der Gehilfe David Zeisbergers. Wie kaum ein anderer Weißer genoss er das Vertrauen der Indianer, denen zu seinen Lebzeiten unvorstellbares Leid zugefügt wurde.

Zum vierten Mal startet »Spendenlauf für Bildung«


Am 15. März 2018 ist es wieder so weit: Die »Evangeli-schen Zinzendorfschulen Herrnhut« veranstalten in Kooperation mit der Herrnhuter Missionshilfe zum vierten Mal einen »Spendenlauf für Bildung« (Info-Flyer hier). Zwischen 13 und 14 Uhr versuchen Schülerinnen und Schüler sowie andere Laufinteressierte im Randgebiet von Herrnhut so viele Ein-Kilometer-Runden wie möglich zu laufen, für die Sponsorinnen und Sponsoren zuvor jeweils einen bestimmten Geldbetrag ausgelobt haben. Im Vorjahr kamen auf diese Weise 11.873 Euro für zwei Missionsprojekte zusammen. In diesem Jahr ist die Hälfte der eingehenden Spenden für das Förderzentrum der Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) bestimmt. Die andere Hälfte verbleibt ausnahmsweise in Herrnhut für Sonderausgaben im Zusammenhang mit dem Schulneubau.

Fair-Trade-Messe 2018 in Stuttgart


Vom 5. bis 8. April 2018 findet auf dem Messegelände in Stuttgart wieder die »FAIR HANDELN – Internationale Messe für Fair Trade und global verantwortungsvolles Handeln« statt, Deutschlands älteste und bedeutendste Fach- und Verbrauchermesse in Sachen Fairer Handel. Die Herrnhuter Missionshilfe mit ihrem »Moravian Merchandise« ist zum siebenten Male mit dabei, und zwar in Halle 7 am Stand 7G71. Am Stand werden neben Mitarbeitenden der Geschäftsstelle in Bad Boll, Vorstandsmitgliedern sowie Ehrenamtlichen auch Marianna Smith und Christoline Engelbrecht von der Rooibos-Kooperative »Red Cedar« in Wupperthal, Südafrika, anzutreffen sein. Herzliche Einladung an alle Missionsfreundinnen und Missionsfreunde sowie an die Kundschaft des »Moravian Merchandise«!

Zum Schluss einige Kurzmeldungen

Vom 21. bis 23. März 2018 finden in Paramaribo Arbeitsgespräche zwischen der Unitätsprovinz Surinam und der Europäisch-Festländischen Unitätsprovinz statt. Beide Provinzen sind aus historischen Gründen besonders eng verbunden. An den Gesprächen nimmt auch die »Zeister Zendingsgenootschap« teil, die Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in den Niederlanden. Für die Europäisch-Festländische Provinz ist Raimund Hertzsch in Surinam mit dabei. + + + Schon am 28. Januar 2018 wurde in Paramaribo ein Banner aus Anlass des 240. Geburtstages der »Großen Stadtkirche«, der Mutterkirche der Brüdergemeine in Surinam, enthüllt. Das Motto der entsprechenden Jubiläumsfeierlichkeiten lautet: »240 Jahre ruft Gottes Stimme - von Geschlecht zu Geschlecht währt seine Treue (Psalm 119,90)«. + + + Die diesjährige Mitgliederversammlung der »Zeister Zendingsgenootschap« findet am Sonnabend, dem 23. Juni 2018 in Zeist (NL) statt. Zuvor begeht die seit dem 28. Mai 1793 bestehende Organisation den 225. Jahrestag ihrer Gründung, und zwar mit einem Symposium am Samstag, dem 19. Mai 2018. + + + Vom 8. bis 13. März 2018 findet im tansanischen Arusha die 13. Weltmissionskonferenz des ÖRK statt, zu der über 900 Menschen aus allen Erdteilen erwartet werden, darunter der Vorsitzende der Herrnhuter Missionshilfe, Raimund Hertzsch. Der Titel der Konferenz lautet: »Moving in the Spirit - Called to transforming Discipleship« (Vom Geist bewegt – zu verwandelnder Nachfolge berufen). Laufende Berichterstattung hier und hier.

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Telefon: +49 (0) 35873 487-0 · E-Mail: a.tasche@ebu.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV ist Andreas Tasche.

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