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Herrnhuter Mission aktuell

Nachrichten der Herrnhuter Missionshilfe

Ausgabe 06-2018 vom 1. März 2018

Lange Dienstreise nach Tansania und Malawi


Kürzlich ist Bettina Nasgowitz, Projektreferentin der Herrnhuter Missionshilfe, von einer langen Dienstreise nach Tansania und Malawi wohlbehalten nach Deutschland zurückgekehrt. Im Laufe von dreieinhalb Wochen war sie tausende Kilometer unterwegs, ist mit Leitungspersonen der Provinzen und Schulen zusammengetroffen und hat Projekten besucht, die Unterstützung von der Herrnhuter Missionshilfe empfangen. An vielen Stellen konnte sie eine positive Entwicklung feststellen. Wo es in jüngster Zeit Probleme gab, wurden die Weichen neu gestellt. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass im Bereich der Schulen eine inner-tansanische Kooperation angeschoben werden konnte. In Mwera auf Sansibar war es endlich möglich, ein Erweiterungsgrundstück für die »Herrnhuter Academy School« zu erwerben. Der komplette Reise- und Projektbericht mit Bildern hier.

Nach fünf Monaten zurück aus Isoko


Ende Februar 2018 sind die Hebamme Christiane Paul-Klingner und der Agrar-Ing. Stephan Klingner von ihrem fünfmonatigen Freiwilligeneinsatz im südtansanischen Isoko nach Deutschland zurückgekehrt, wobei sie einen Temperatursturz vom +37 Grad in Dar es Salaam auf -17 Grad in Königsfeld/Schw. ertragen mussten. Sie waren im Krankenhaus, im Heilpflanzen- und im Waisenprojekt der Brüdergemeine tätig und haben eine Fülle von Spuren hinterlassen, so dass ihr Einsatz nachwirkt. Am Schluss gab es mehrere bewegende Abschiedsfeste, aber auch schon einige Zukunftsprojekte. Die Freiwilligen schließen ihren informativen Berichts-Blog mit folgenden Worten: »Wir kommen sehr gern mit Bildern zu Vorträgen in Gemeinden und Gruppen. Einfach bei uns anrufen oder mailen: chr.klingner(at)freenet.de!«

Weitere Unterstützung für die »African Rainbow School«


Zum ersten Mal gibt es an der »African Rainbow School«, einer Sekundarschule der Brüdergemeine in Sumbawanga (Tansania, Rukwaprovinz), Laptops für das Lehrerzimmer. Sie wurden gespendet vom »Rotary Club Neckar-Odenwald-Kreis« und übergeben von Dr. Hans Happes, Gymnasial-direktor i. R., der im Herbst 2017 schon einmal für drei Monate an der Konzeptentwicklung der Schule mitgewirkt hatte. Mehr dazu hier. Bei einem Meeting mit Bettina Nasgowitz, Projektverantwortliche der Herrnhuter Missionshilfe, im Februar 2018 sagte der o. g. Rotary Club zu, den Bau und die Ausstattung eines Internatsgebäudes mit 32 Plätzen zu unterstützen. Letztere wurde in der Tischlerei des benachbarten »Peter’s House« bestellt, einem Waisenzentrum der Brüdergemeine. Auch einen Internet-Anschluss für die Schule wollen die Rotarier finanzieren. Mehr zum Meeting hier.

Palästina-Israel-Besuch zu Ende gegangen


Mehr als eine Woche hat eine 17köpfige Gruppe aus den »Evangelischen Zinzendorfschulen Herrnhut« und der »Zinzendorfschule Tossens« in Israel und Palästina verbracht und dabei auch das Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah kennengelernt und dort ein Stück weit mitgearbeitet (Foto). Ein Internet-Reisetagebuch erzählt in Videos und Bildern von touristischen Besuchen und einer Vielzahl ökumenischer Begegnungen u. a. in Jerusalem (Ölberg mit Archäologischem Institut und Garten Gethsemane, Tempelberg, Altstadt, Gedenkstätte »Yad Vashem«, israelische Schule in Westteil der Stadt, Gespräch mit Wolfgang Schmidt, evangelischer Propst), in Bethlehem (Geburtskirche, Lutherische Al-Kalima-Schule), in Ramallah und im Olivendorf Taybeh (Ephraim).

Begleitung auf dem ersten Arbeitsmarkt


Im rechtlichen Sinne endet die Verantwortung des Förderzentrums der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina) für die zu fördernden Personen dann, wenn diese den integrativen Kindergarten und/oder die Förderschule durchlaufen haben oder wenn sie anschließend noch im beruflichen Bildungszentrum gefördert bzw. ausgebildet wurden und wenn im günstigsten Fall noch die Vermittlung in ein Arbeitsverhältnis außerhalb der Einrichtung gelang. Von Zeit zu Zeit schauen die Mitarbeitenden aber auch nach, wie die von ihnen geförderten Kinder und Jugendlichen auf dem ersten Arbeitsmarkt zurechtkommen und was ggf. für sie zusätzlich getan werden kann. So geschehen am 24. Februar 2018 bei einem Besuch in der Firma »Unipal«, die Arbeitgeberin für einige ehemalige Sternberg-Jugendliche ist.

Postkartenaktion erbringt 2.200 Euro für Surinam


Eine Postkartenaktion, die von Karin Schmauder initiiert wurde, erbrachte jetzt den Betrag von 2.200 Euro zugunsten der »Zinzendorf-Herberge« der Brüdergemeine in Paramaribo (Surinam). Diese soziale Einrichtung, die vorwiegend von Frauen genutzt wird, ist eines von vielen Spendenprojekten, die für den Weltgebetstag am 2. März 2018 entwickelt wurden. Die Idee zu der Postkartenaktion entstand auf einer Surinam-Vorbereitungsreise von 20 Frauen aus Deutschland, die in der Weltgebetstagsarbeit tätig sind. Karin Schmauder, eine der Teilnehmerinnen, hat während der Reise unermüdlich und mit hoher Kompetenz  fotografiert. Ihre Fotografien bereichern die Vorbereitungsmaterialien des deutschen Weltgebetstags-Komitees. Ihre Postkarten wurden von Frauen bei dutzenden Vorbereitungsabenden gegen Spende abgegeben. Mehr zum Projekt hier.

Supervisionsreise nach Nordindien und Nepal


Die Unitätssynode 2016 hatte die Region Südasien zu einer Missionsprovinz der Brüder-Unität und erklärt und die Britische Provinz zur Supervisorin ernannt. Nun besuchten Roberta Hoey, Zoë Taylor und Robert Hopcroft als Mitglieder des Missionsausschusses der Britischen Provinz zusammen mit Joachim Kreusel, Bischof, und Jørgen Bøytler, Geschäftsführer des Unity Board, im Februar 2018 die Brüdergemeine in Indien und Nepal. Sie hatten Kontakt zu fast allen Gemeinden und Werken (Foto: »Moravian Institute« in Rajpur) und nahmen an einer Gemeindienstkonferenz in Dehli teil, zu der auch Studierende eingeladen waren. Gästen wie Einheimischen bot sich eine gute Gelegenheit, gemeinsam über künftige Herausforderungen sowie den weiteren nachhaltige Aufbau der Arbeit der Brüdergemeine nachzudenken. Weitere Berichte über die Reise werden folgen.

Drei österliche Einkehrtage auf Curaçao


Die Brüdergemeine auf der Insel Curaçao, die zur Unitätsprovinz Surinam gehört, plant vom 3. bis 5. April 2018 drei österliche Einkehrtage unter dem Thema »Auferweckt - ein neues Leben in Christus«. Drei prominente Gäste (Desiré Peerwijk aus Surinam sowie Rhoinde Mijnals-Doth und Orlando Bottenbley aus den Niederlanden) werden jeweils eine Vorlesung halten sowie zwei Workshops anbieten. Drei Fragen sollen während der Einkehrtage intensiv miteinander besprochen werden: 1. Frei sein in Christus; 2. Persönliches Wachstum in Christus; 3. Gemeindeaufbau im 21. Jahrhundert. Den Interessentinnen und Interessenten wird zugesagt, dass ihnen nicht nur neues Wissen vermittelt wird, sondern sie auch geistlich wachsen und - nach Lösung diverser Blockaden - durch Gottes Geist neue Freude zu Zeugnis und Dienst geschenkt bekommen können.

Tansania - ein Land im Umbruch


Das »Evangelische Missionswerk in Deutschland« hat in der Reihe »Weltmission heute« (Heft 82) eine Broschüre »Tansania - ein Land im Umbruch« (102 Seiten; 5 Euro) herausgegeben. Bestellungen hier. Autoren und Autorinnen aus Tansania und Deutschland stellen das Land vor und berichten von den Herausforderungen, vor denen das Land gegenwärtig steht. Tansania hat in Deutschland viele Freundinnen und Freunde, denn die Beziehungen zwischen Kirchen und Gemeinden in beiden Ländern sind lebendig und intensiv. Ihnen bietet das Buch vertiefte Einblicke in die aktuelle Lage. Tansania gilt als »guter« Staat, über den in Europa wenig berichtet wird: kaum Religionsstreit, keine Revolten und eine wachsende Wirtschaft. Doch auch wenn der Präsident gegen Korruption vorgeht und die Staatsausgaben verringert, so genießen nur wenige die Früchte des Aufschwungs.

Tagung zum christlichen Zeugnis


»Zwischenstation«, so ist eine ökumenische Halbtags-Veranstaltung überschrieben, die am Donnerstag, dem 15. März 2018, um 14 Uhr im Tagungshotel »Erbacher Hof« in Mainz beginnt. Es wird zurückgeblickt auf die Stationen des Rezeptionsprozesses des Dokumentes »Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt« und es werden Erfahrungen ausgetauscht. Zugleich soll es darum gehen, bestehende und zukünftige Herausforderungen bezüglich Mission und Dialog in einer multireligiösen Welt in den Blick zu nehmen. Dr. Ertuğrul Şahin von Goethe-Universität Frankfurt am Main wird eine muslimische Sicht auf das Dokument präsentieren. In einem ökumenischen Gottesdienst in der Karmeliterkirche wird für das Erreichte gedankt. Veranstalter ist u. a. das Evangelische Missionswerk in Deutschland. Zum Tagungsflyer hier.

Zum Schluss einige Kurzmeldungen

In einem weiteren Rundbrief (Download hier) berichtet Claudia Zeising, Koordinatorin der Arbeit von »Mission 21« in den Bereichen Frauen, Gesundheit und HIV/Aids in der Süd- sowie der Südwestprovinz der Brüdergemeine in Tansania, aus Rungwe, wo es zuletzt Unmengen von bisweilen zerstörerischem Regen gab, obwohl die eigentliche Regenzeit noch gar nicht begonnen hat. + + + Die Britische Unitätsprovinz hat mit einem Schreiben von Gillian Taylor, der Vorsitzenden der Kirchenleitung, vom 6. bis 9. Juni 2018 eine Synode einberufen, die im »Hayes Conference Center« in Swanwick stattfinden soll. + + + Das Unitätsfrauenbüro mit Hauptsitz in Winston-Salem/NC veranstaltet am Sonntag, dem 18. März 2018, in der »Home Moravian Church« einen Tag der offenen Tür mit Liebesmahl. Festrednerin wird Angelene Swart aus Südafrika sein.

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