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Herrnhuter Mission aktuell

Nachrichten der Herrnhuter Missionshilfe

Ausgabe 05-2018 vom 18. Februar 2018

Botschaft des surinamischen WGT-Komitees


Gut zwei Wochen vor dem Weltgebetstag 2018, in dessen Mittelpunkt das Land Surinam steht, haben die Frauen vom surinamischen Weltgebetstagskomitee (Foto, © H. Heine) sich mit einer sehr eindrücklichen Botschaft an die Weltöffentlichkeit gewandt. Darin bringen sie ihre Freude, ihre Dankbarkeit und ihren Stolz zum Ausdruck, dass so viele Menschen in allen Erdteilen derzeit die Gelegenheit haben, ihr kleines Land kennenzulernen und für dieses kleine Land zu beten. Zugleich betonen sie noch einmal, wie gefährdet in Surinam und überall auf der Welt die Integrität der Schöpfung ist und für wie bedeutsam sie es halten, dass alle Christinnen und Christen sich konsequent vereinen im Kampf für die Erhaltung dessen, was Gott zum Wohle aller Geschöpfe so wunderbar gemacht hat. Botschaft in Deutsch hier, in Englisch hier, in Niederländisch hier.

Das Weltgebetstagslied zum Mitsingen


Die Sängerin und Komponistin Mavis Noordwijk aus Surinam macht derzeit auf einer Europa-Tournee ihr schönes Heimatland bekannt. Im Rahmen eines Surinam-Seminars in Herrnhut vom 9. bis 11. Februar 2018 gestaltete sie einen Liederabend im Herrnhuter Kirchensaal. Die Künstlerin, die in einem javanischen Gewand auftrat, sang natürlich auch das von ihr komponierte Weltgebetstags-Lied »Wi Gado mek' grontapu, siksi dey a wroko …« mit dem Weltgebetstags-Motto in Surinamisch: »…Gado wroko bun!« (Gottes Schöpfung ist sehr gut). Für alle, die am liebsten durch Mitsingen lernen, aber auch für alle anderen Surinam-Freundinnen und -Freunde gibt es hier einen Mitschnitt des Liedes. Begleitet wurde Mavis Noordwijk auf der akustischen Gitarre von Claudia Tjon Soei Len (Surinam, NL).

Naomi Moor als Weltgebetstags-Botschafterin


Naomi Moor, eine 28Jährige Pädagogik-Studentin aus der Brüdergemeine in Surinam, war im Januar 2018 in Hessen unterwegs, um Weltgebetstagsfrauen über ihr Land im Norden von Südamerika zu erzählen. Einer Initiative der »Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck« ist es zu verdanken, dass Naomi Moor sich zehn Monate lang in Deutschland aufhalten kann, wo sie nicht nur auf sehr authentische Weise über ihr Heimatland Surinam spricht, sondern sich auch aktiv in die internationale Gemeinschaft »Himmelsfels« in der Stadt Spangenberg einbringt. Das Foto zeigt sie mit einem Hoofddoek, der traditionellen Kopfbedeckung der Kreolinnen in Surinam. Mit der Art der Bindung dieser Kopfbedeckung konnten Sklavinnen in der Vergangenheit auf den Plantagen bestimmte Botschaften austauschen, ohne dass ihre Herren und Herrinnen davon etwas mitbekamen. Ein Einsatzbericht von Ute Dilger hier.

Theologisches Seminar mit neuem Kuratoriumsvorsitzenden


Bei einer Sitzung des Kuratoriums für das Theologische Seminar der Brüdergemeine in Paramaribo (Surinam) am 24. Januar 2018 wurde Bischof Renold Pansa zum neuen Vorsitzenden gewählt. Seit einigen Monaten hatte Runaldo Gallant dieses Amt kommissarisch inne, dem das Kuratorium für sein Engagement sehr herzlich dankte. Demnächst muss das Kuratorium noch um drei weitere Mitglieder ergänzt werden, damit es wieder komplett und voll arbeitsfähig ist. Die Kirchenleitung schreibt: »Wir wünschen dem neuen Kuratoriums-Vorsitzenden, dem Managementteam, den Lehrkräften, den Mitarbeitenden und den Studierenden Gottes Führung und Hilfe«. Das Theologische Seminar in Paramaribo wurde bereits 1902 gegründet. In seiner heutigen Form besteht es seit 1951; Gründungsdirektor war Jan Marius van der Linde.

Kirchenverschönerung in Paramaribo


Die Elisabeth-Gemeinde der Brüdergemeine in Surinam, die sich im Süden der Hauptstadt Paramaribo im Stadtteil Boxel befindet, ist momentan dabei, ihre Kirche zu verschönern. Das kleine Gebäude mit einer Grundfläche von 30 x 15 Metern bekommt ein neues Vordach und ein neues Glockentürmchen. Auch der Beton-Fußboden im Inneren der Kirche wird erneuert. Fast alle Arbeiten geschehen ehrenamtlich an den Sonnabenden. Jeweils von 8 Uhr bis 15 Uhr sind dann 30 bis 45 Frauen und Männer zu frohem Schaffen beieinander. Manche sind noch ganz jung; der ältesten Helfer war zuletzt 85 Jahre alt. Natürlich ist bei den Arbeitseinsätzen auch für das leibliche Wohl gesorgt. Um 12 Uhr versammeln sich alle zu Mittagsgebet. Im Vorfeld der Arbeiten hatte es in der Gemeinde viele Fundraising-Aktionen gegeben. Mehr Bilder hier.

Festgottesdienst in Bluefields


Ein kurzes Video im Internet ermöglicht das Miterleben eines Festgottesdienstes in der Hauptkirche der Brüder-gemeine in Bluefields (Nikaragua) im Gedenken an die im Jahre 1987 endlich erlangte Autonomie der Region »Costa Caribe Sur«. Download hier. Die Republik Nikaragua besteht heute aus 15 überwiegend spanisch geprägten Verwaltungsbezirken im Westen sowie zwei autonomen Regionen (mit anderer Geschichte und anderer Kultur) an der Atlantikküste im Osten. Die Brüdergemeine gibt es fast nur in den beiden autonomen Regionen »Costa Caribe Norte« mit der Hauptstadt Bilwi (Puerto Cabezas), indigen geprägt, sowie »Costa Caribe Sur« mit der Hauptstadt Bluefields, kreolisch geprägt. Einige tausend Mitglieder der Brüdergemeine leben auch in der Hauptstadt Managua.

Sternberg bekommt Besuch von den Zinzendorfschulen


Am 17. Februar 2018 reisen Schüler und Schülerinnen der 11. Klasse der »Evangelischen Zinzendorfschulen Herrnhut« mit einigen Lehrkräften und Eltern für acht Tage nach Palästina, um das Förderzentrum der Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah kennenzulernen und die schon bestehenden partnerschaftlichen Kontakte zwischen beiden Einrichtungen weiter zu festigen. Erstmals gehören zu der 17köpfigen Reisegruppe auch zwei Schüler aus der »Zinzendorfschule Tossens« (bei Butjadingen). Vor drei Jahren hatte es bereits einen ersten Besuch der »Evangelischen Zinzendorfschulen Herrnhut« auf dem Sternberg gegeben. Im Programm der Schulen haben »Ethik und Verantwortung in Wirtschaft und Diakonie« einen besonderen Stellenwert. Ein Reisetagebuch gibt es hier. Die Gruppe wird begleitet von Raimund Hertzsch.

Rundbrief von Claudia Zeising aus Rungwe


In Rungwe im südlichen Hochland von Tansania fällt die Regenzeit diesmal besonders heftig aus. Oft kann wegen großer Schlammlöcher nicht die nächste Teerstraße erreicht werden. Es ist kalt und außerdem fiel das Internet in der Region aus. In diesem Kontext hat Claudia Zeising, ausgesandt durch »Mission 21«, die Partnerorganisation der Herrnhuter Missionshilfe in der Schweiz, einen weiteren Rundbrief verfasst, der auch viel Persönliches enthält. Download hier. Unter anderem erzählt sie von Haruni, einem von Geburt an mit dem HI-Virus infizierten Kleinkind, das von Vater und Mutter verlassen wurde und jetzt bei seiner überforderten Großmutter aufwächst. »Seitdem die Großmutter eine unserer acht HIV+ Selbsthilfegruppen besucht, ist Haruni aufgeblüht. Er läuft mit anderen Kindern herum und hat angefangen zu sprechen«. Film zum Projekt hier.

Rückblick auf die Missionskonferenz 2017 in Kapstadt


Wer sich den Verlauf und die Früchte der dritten Missions-konferenz der weltweiten Brüder-Unität vom 14. bis 20. November 2017 in Kapstadt (Südafrika) noch einmal vergegenwärtigen möchte, der oder die sei auf das »Moravian Magazine« hingewiesen. In englischer Sprache enthält die Ausgabe für Januar/Februar 2018 neben einigen Bildern gleich neun Beiträge von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Brüdergemeine in Nordamerika. Download hier. Einen sehr ausführlichen, reich bebilderten Bericht in deutscher Sprache hat aus der Perspektive einer Jugenddelegierten auch Damaris Enkelmann aus Herrnhut geschrieben. Ihr Bericht kann in Herrnhut angefordert werden. Alle Teilnehmenden waren sich einig: »Obwohl die Lebenswelten in der Brüder-Unität höchst verschieden sind, eint uns doch vieles auf sehr eindrückliche Weise« (David Geyer, USA).

Kurzes Video zur Unitätskollekte 2018


Wie an dieser Stelle schon geraumer Zeit angekündigt, wird die Unitätskollekte, die alle 1.700 Gemeinden der weltweiten Brüder-Unität rund um den 1. März, den Gründungstag der Brüder-Unität, von ihren Mitgliedern erbitten, im Jahre 2018 der noch jungen Brüdergemeine in Peru zugute kommen. Diese möchte das Geld für den Erwerb eines Grundstückes in Chiclayo verwenden. Auf dem Grundstück soll anschließend in Eigeninitiative ein Haus für die kirchliche Verwaltung errichtet werden. Projektbeschreibung hier. Jetzt hat das nordamerikanische »Board of World Mission«, eine Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, ein 90-Sekunden-Video produziert, in dem die Brüdergemeine in Peru in Wort (Englisch) und Bild kurz vorgestellt wird. Siehe hier.

Weltmissionskonferenz 2018 in Arusha


Vom 8. bis 13. März 2018 findet in Arusha, Tansania, die 13. Weltmissionskonferenz des Ökumenischen Rates der Kirchen statt. Ihr Titel lautet: »Moving in the Spirit - Called to transforming Discipleship« (Vom Geist bewegt – zu verwandelnder Nachfolge berufen). Alle wichtigen Vorab-Infos sowie später eine laufende Berichterstattung gibt es auf den Internetseiten des Evangelischen Missions-werkes in Deutschland hier. Konferenz-Poster hier. Seit sechzig Jahren hat es in Afrika keine Weltmissionskonferenz mehr gegeben – als man sich 1958 in Achimota/Ghana traf, waren die meisten Länder noch Kolonien. Arusha ist als Veranstaltungsort symbolisch wichtig. Auf der Mitte der Strecke zwischen Kairo und Kapstadt gelegen, steht die Stadt damit symbolisch für innerafrikanische Verbindungswege von weit entfernten, kulturell verschiedenen Orten

Zum Schluss einige Kurzmeldungen

Bis zum 7. Februar 2018 sind der Herrnhuter Missionshilfe durch Internet-Suchanfragen über »benefind« insgesamt 1.419,19 Euro zugeflossen. Die Betreiber von »benefind« schreiben der Herrnhuter Missionshilfe für jede Suchanfrage einen halben Cent gut, sofern die Herrnhuter Missionshilfe vorher als begünstigte Organisation auf dem PC eingestellt wurde. Mehr zur Einstellung hier. + + + Auf den Webseiten der weltweiten Brüder-Unität wurden jetzt die besonderen Losungen für das Jahr 2018 für die 24 Unitätsprovinzen, für die beiden Unitätswerke und für den Unitätsvorstand veröffentlicht. Download hier. Die Europäisch-Festländische Unitätsprovinz hat die folgenden Worte zugelost bekommen: »So habt nun Acht, dass ihr tut, was euch der HERR, euer Gott, geboten hat, und weicht nicht, weder zur Rechten, noch zur Linken« (5. Mose 5,32). - »Jesus spricht: Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger« (Johannes 15,8). + + + Ein kurzes Video ermöglicht das Miterleben eines Festgottesdienstes in der Hauptkirche der Brüdergemeine in Bluefields (Nikaragua) anlässlich eines Gottesdienstes im Gedenken an die im Jahre 1987 erlangte Autonomie der Region »Costa Caribe Sur«. Download hier. + + + Die aus der Brüdergemeine Surinam stammende Jazz- und Gospelsängerin Denise Jannah ist in den vergangenen Wochen mehrfach in Deutschland aufgetreten. Hier ein Foto von einem Auftritt innerhalb eines Gottesdienstes am 11. Februar 2018 in Hamm.

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