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Herrnhuter Mission aktuell

Nachrichten der Herrnhuter Missionshilfe

Ausgabe 03-2018 vom 30. Januar 2018

Hinweis zum Unitätsgebetstag

In Kürze wird die Herrnhuter Missionshilfe neue Gebetsinformationen für den Unitätsgebetstag am 1. März 2018 sowie für die Unitätsgebetswacht in der Europäisch-Festländischen Brüder-Unität vom 22. bis 31. März 2018 veröffentlichen - siehe hier: www.herrnhuter-missionshilfe.de. Informationen zur Unitätskollekte 2018 hier.

Gegenwärtige Struktur der weltweiten Brüder-Unität


Die weltweite Brüder-Unität besteht gemäß den Angaben von Jørgen Bøytler, Geschäftsführer des Unity Board, zum 1. Januar 2018 aus 24 Unitätsprovinzen, 5 Missionsprovin-zen, 17 Missionsgebieten, 2 im Aufbau befindlichen Missionsgebieten und  2 Unitätswerken (siehe die Listen unter www.unitasfratrum.org). Aktuelle Übersicht hier. Noch gibt es keine Karten, die die neue Struktur vollständig widergeben. Die Herrnhuter Missionshilfe bietet unter den Menüpunkten »Service« und dann »Downloads« eine Karte an, die die Struktur der weltweiten Brüder-Unität von Anfang 2017 dokumentiert - siehe hier (6,5 MB). Drei Jahre alt ist die englischsprachige Weltkarte »Moravian Church Around the World« mit statistischen und historischen Zusatzinformationen - siehe hier (11 MB). Die Auflösung ermöglicht einen Druck auch in sehr großen Poster-Formaten.

Erste Bischofseinsegnung auf Kuba


Unter Beteiligung einer breiten Öffentlichkeit aus der karibischen Ökumene, darunter der Katholische Erzbischof von Kuba, fand am 20. Januar 2018 in Havanna in der Kathedrale der Anglikanischen Kirche die Einsegnung von Armando Rogelio Rusindo Hernandez zu einem Bischof der Brüder-Unität statt. Sie wurde von Bischof Samuel Gray (USA) unter Mitwirkung der Bischöfe Stanley Clarke (Jamaika) und Volker Schulz (Schweiz) vorgenommen. Jede Region mit Gemeinden der Brüdergemeine auf Kuba hatte Geld gesammelt, um drei Delegierten die Teilnahme an dem Festgottesdienst mit Imbiss zu ermöglichen, der 150 Gäste sowie eine Band vereinigte. Aus der weltweiten Brüder-Unität grüßten Cortroy Jarvis, Präsident der Unitätsprovinz Westindien-Ost, als Vorsitzender des Unity Board sowie Mitglieder der Kuba-Stiftung der Brüdergemeine in den USA.

Baumpflanzung in Kantolomba, Sambia


Seit Sommer 2017 arbeitet Fred Walch im Auftrag der Herrnhuter Missionshilfe als Projektberater der Brüder-gemeine in Sambia v. a. in den Bereichen Landwirtschaft und Fischzucht. Er berichtet folgendes: »Am 20. Januar 2018 wurden auf einem 16 ha großen Gelände, das der Brüdergemeine gehört, 500 Bäume gepflanzt (Kiefern und Eukalyptus). Das Gelände befindet sich im Bezirk Kantolomba, einem der ärmsten Vororte von Ndola. Die Setzlinge wurden vom Ministerium für Forstwirtschaft bezogen. Allerdings verzögert sich die Regenzeit weiter, so dass wir eine Gießaktion starten mussten, um das Austrocknen der Setzlinge zu verhindern. Es gibt in der Gegend keine Wasserleitungen. Daher holten wir das Wasser aus einem einen Kilometer entfernten Brunnen aus 18 Meter Tiefe mit Eimern herauf und trugen es zu den Setzlingen«. Mehr hier.

Zwischenbilanz nach drei Monaten in Isoko


Christiane und Stephan Klingner aus Königsfeld im Schw., die derzeit als Freiwillige für die Brüdergemeine in Isoko (Tansania, Südprovinz) arbeiten, haben am Jahresbeginn 2018 in ihrem Blog eine Zwischenbilanz ihres Wirkens im Krankenhaus, im Heilkräutergarten, im Waisenprojekt und darüber hinaus gezogen. Sie wurden vor Unfällen und den meisten Krankheiten bewahrt und sind dafür sehr dankbar. Große Freude verursachte die Ankunft eines eigenen Autos für das Waisenprojekt von Enea Kajange (80 Grundschul- und 124 Sekundarschulkinder sowie 10 Jugendliche in der Berufsschule), das im Triumphzug »heimgeholt« und dann gesegnet wurde, sowie die Lieferung eines Brutkastens zur Aufzucht von Küken. Weiterhin berichtet Christiane Klingner über einen ausführlichen Besuch im »Mbozi Hospital« mit angegliederter Krankenpflegeschule.

Darf Knud Elmo Knudsen zurückkehren?


Die »Brødremenighedens Danske Mission«, die Schwester-organisation der Herrnhuter Missionshilfe in Dänemark, kämpft seit Monaten um die Rücknahme der Ausweisungs-verfügung der tansanischen Regierung gegen den Missionar Knud Elmo Knudsen. Jetzt meldet sie, dass die diesbezüglichen Verhandlungen in ihre entscheidende Phase getreten seien. Sie hege die Hoffnung, dass der Dienst von Knud Elmo Knudsen in Kipili (Rukwaprovinz) bald wieder beginnen könne. Die »Brødremenighedens Danske Mission« bedankt sich für alle Fürbitte in dieser Angelegenheit. Sie hat entschieden, dass Knud Elmo Knudsen noch bis Anfang Mai 2018 zu Hause bleibt, um im Inland verschiedene Dienste zu übernehmen. Dem Missionar war vorgeworfen, aber nicht nachgewiesen worden, im Jahre 2000 den Angehörigen einer kongolesischen Miliz bei sich beherbergt zu haben.

Freud und Leid der Frauen in Tansania


Überall auf der Welt hängt die Entwicklung eines Landes vom Grad der Bildung und des beruflichen Engagements von Frauen ab. Darum widmen die Tansania-Informationen von »Mission EineWelt« die Ausgabe 1/2018 dem Thema »Frauen- und Genderfragen« - siehe hier. Man erfährt z. B.: »Die frühere Miss Tanzania, Nancy Sumari, erhielt 20.000 US-Dollar von der Mobilfunk-Firma Tigo für ihre Programme, die Kinder in digitales Lernen einführen«. - »Zunehmend arbeiten Frauen als private Taxifahrerinnen mit der Online-Plattform "Uber". Häufig sind es junge Akademikerinnen, die diesem Job in Teil- oder Vollzeit nachgehen«. - »Vizepräsidentin Samia Suluhu Hassan zeigte sich erfreut, dass 47% der tansanischen Richter weiblich sind (England 15%, Indien 9%)«. - »In Tansania sind 37% der Parlamentsmitglieder weiblich. Von den 141 Frauen im Parlament wurden aber nur 26 gewählt, 115 wurden auf „special seats“ berufen«.

Emanga Cléophas engagiert im »Mugunga Refugee Camp«


Das »Mugunga Refugee Camp« in Goma (D. R. Kongo) ist ein im Jahre 2008 eingerichtetes Flüchtlingslager der Vereinten Nationen, in dem z. Zt. etwa 4.000 Personen - überwiegend Frauen und Kinder - leben. In diesem Lager existiert schon seit mehreren Jahren das Waisenhaus »Ujumbe« (Mission), das Emanga Swedy Cléophas, ein Mitglied der Brüdergemeine in der Unitätsprovinz Kongo, aufgebaut hat und von Beginn an leitet. In einer E-Mail erzählt er von seiner Arbeit mit den Kindern, die er nach Kräften körperlich, geistlich und intellektuell fördert. Es gibt wöchentlich eine biblische Unterweisung für die Kinder. Stolz berichtet Emanga Swedy Cléophas, dass von den 105 Kindern, die er in seiner Obhut hatte, viele das Maurer- und Zimmererhandwerk erlernen und immerhin zehn Kinder ein Studium aufnehmen konnten.

Schwesternprojekt 2018 gewählt


Die im thüringischen Neudietendorf vom 26. bis 28. Januar 2018 zur »Schwesternwerkstatt« versammelten Frauen aus fast allen Brüdergemeinen in Deutschland haben über das »Schwesternprojekt 2018« abgestimmt. Sie bitten die Schwestern um Spenden bzw. Fundraising-Aktionen für die medizinische Arbeit im strukturschwachen Binnenland von Surinam. Diese von der Brüdergemeine aufgebaute, lange getragene und heute von einer ökumenischen Stiftung verantwortete Arbeit geschieht unter dem Marken-Namen »Medische Zending - Primary Health Care Suriname«. Mehr hier. Aufgrund einer Wirtschafts-krise bekommt die Stiftung derzeit nur zwei Drittel der zugesagten staatlichen Zuwendungen (2,5 statt 4 Mill Euro) und ist daher zur Aufrechterhaltung ihres Leistungsspektrums auf externe Gelder angewiesen. Die Schwestern sammelten vor Ort gleich 1.135 Euro.

Surinam - ein Blick auf die Firma C. Kersten & Co.


Im Rahmen einer Gebetssingstunde will die Brüdergemeine Neuwied am Sonnabend, dem 17. Februar 2018, um 19 Uhr in besonderer Weise auf Surinam, das Weltgebetstagsland 2018, schauen. Sie hat dazu einen Gast eingeladen: Hans-Beat Motel aus Königsfeld/Schw., früher langjähriges Mitglied der Unitätsdirektion und Vorsitzender der Herrnhuter Missionshilfe, einen exzellenten Surinam-Kenner. Er wird die surinamische Firma »C. Kersten & Co.« vorstellen, ein Unikat in der Welt der Herrnhuter. Denn nirgendwo sonst gibt es einen brüderischen Konzern, inzwischen ein großer Mischkonzern aus 20 Firmen mit etwa 1000 Mitarbeitenden, der unmittelbar auf die Missionszeit zurückgeht. Die Erträge der Firma »C. Kersten & Co.« speisen maßgeblich die »Moravian Church Foundation«, die Stiftung der weltweiten Brüder-Unität.

Gemeintag in Valmierā mit spannenden Vorträgen


Nach achthundertjähriger politischer, ökonomischer und kultureller Unterdrückung des lettischen Volkes wurde vor 100 Jahren erstmals ein Staat namens »Lettland« gegründet. Die Brüdergemeine hat mit ihrer 1729 begonnenen, intensiven Arbeit wesentlich zum Erwachen des nationalen Selbstbewusstseins der Letten beigetragen. Daran erinnern die Vorträge, die auf dem nächsten Gemeintag der Brüdergemeine am 24. Februar 2018 in Valmierā gehalten werden. Hier befand sich auf dem »Wolmarshof« (Valmiermuiza), dem Besitz der Gräfin Magdalena Elibsabeth von Hallart, einer Freundin des Ehepaares von Zinzendorf, der so genannte »Lammsberg«, der zusammen mit dem benachbarten Gut »Orellen« (Ungurmuiza) zum Ausgangspunkt einer bis dahin einmaligen geistig-geistlichen Blüte in vielen Landesteilen wurde. Programm des Gemeintages hier.

Vor der Weltmissionskonferenz in Arusha


Etwa 800 Delegierte, Beobachterinnen und Beobachter und weitere Teilnehmende aus allen Erdteilen, darunter Rhoïnde Mijnals-Doth und Raimund Hertzsch von der Brüdergemeine im kontinentalen Europa, werden unter dem Titel »Vom Geist bewegt - zu verwandelnder Nachfolge berufen« vom 8. bis 13. März 2018 in Arusha, Tansania, zu einer Weltmissionskonferenz des ÖRK erwartet. Die Planungen für die Konferenz sind in vollem Gange. Aus Deutschland werden etwa 50 Personen nach Arusha reisen: als Delegierte von Missionswerken oder von deutschen Mitgliedskirchen des ÖRK sowie als Beobachterinnen und Beobachter. Über die ÖRK-Mitgliedskirchen hinaus wollen Vertretungspersonen aus der Weltchristenheit und der weltweiten Missionsbewegung über Mission und Evangelisation in unserer Welt beraten. Mehr hier.

Zum Schluss einige Kurzmeldungen

Für die Geschädigten der beiden Hurrikans »Irma« und »Maria« im September 2017 auf der zu den Niederlanden gehörenden Karibikinsel Sint Maarten haben sich die Brüdergemeine Zeist und die »Zeister Zendingsgenootschap« eine ganz besondere Benefiz-Aktion ausgedacht. Sie bieten spezielle Weinflaschen zum Preis von 7 Euro pro Stück im Direktverkauf in Zeist, Zusterplein 20, sowie in einem Online-Shop an. + + + Berichtigung: Im Newsletter »Herrnhuter Mission Aktuell«, Ausgabe 02-2018, war in der Meldung »Vor dem Weltgebetstag« davon die Rede, dass Maria Lobak am 11. Dezember 1798 in Turnow in Tschechien geboren wurde. Das ist falsch. Es handelt sich um das Turnow bei Peitz im Brandenburgischen. Zur ersten Lebensphase von Maria Lobak hier

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