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Herrnhuter Mission aktuell

Nachrichten der Herrnhuter Missionshilfe

Ausgabe 02-2018 vom 20. Januar 2018

Einladung zur Mitgliedschaft

Die Herrnhuter Missionshilfe hat derzeit 100 Mitglieder: 17 ordentliche Mitglieder (16 Brüder-gemenen in Deutschland und die Brüder-Unität), 3 amtliche Mitglieder, 75 Fördermitglieder als natürliche Personen und 5 Mitglieder als juristische Personen. Gern würde der Vorstand in den kommenden Wochen und Monaten weitere Mitglieder aufnehmen. Informationen zu den Rechten und Pflichten im Zusammenhang mit einer Mitgliedschaft sind auf den Webseiten der Herrnhuter Missionshilfe erhältlich - siehe hier. Auch ein Antragsformular »Fördermitgliedschaft bei der Herrnhuter Missionshilfe« sowie die Satzung sind online erhältlich.

Brüder-Unität verurteilt abfällige Trump-Äußerungen


»Die weltweite Brüder-Unität ist empört über die abfälligen Aussagen, die Präsident Donald Trump über die 54 Länder Afrikas sowie über El Salvador und Haiti getroffen hat. Wir verurteilen diese Aussagen scharf und betonen, dass die Menschen in diesen Regionen ehrenwert, anständig und zu achten sind. Genauso wie alle anderen Menschen wurden sie zu Gottes Ebenbild und Gleichnis geschaffen«. So beginnt ein Dokument, das der Vorsitzende und der Geschäftsführer des Unitätsvorstandes, Cortroy Jarvis und Jørgen Bøytler, den Gemeinden der Brüder-Unität unter dem Datum des 15. Januar 2018, des 50. Todestages von Dr. Martin Luther King, zugeleitet haben. Weiter heißt es in dem Dokument: »Die Brüder-Unität ist bekannt dafür, dass sie ethnische und kulturelle Vielfalt respektiert und wertschätzt«. Der komplette Text des Statements in Deutsch hier, in Englisch hier.

Erstes Schulleiter-Treffen in Sumbawanga


Auf Anregung der Herrnhuter Missionshilfe wird Ende Januar 2018 in Sumbawanga (Tansania, Rukwaprovinz) erstmals ein Treffen der Verantwortlichen mehrerer Schulen der Brüdergemeine stattfinden (African Rainbow School in Sumbawanga, Secondary School in Lutengano, Moravian High School in Mbozi, Girls Secondary School in Ifakara, Herrnhuter Academy auf Sansibar), die mit Unterstützung der europäischen Missionswerke aufgebaut wurden und betrieben werden. Ziel des Treffens ist eine bessere Vernetzung der Schulen miteinander, die Entwicklung gemeinsamer Standards, das Nachdenken über die Konsequenzen der neuen staatlichen Schulgesetzgebung sowie viele weitere Themen. Das Treffen bietet endlich auch die lang ersehnte Plattform zum innertansanischen Austausch von Erfahrungen.

Haushalterschafts-Workshop in Nakonde


Am 11. Januar 2018 ging in Nakonde ein dreitägiger, von der Herrnhuter Missionshilfe und »Mission 21« geförderter Workshop für Mitarbeitende der Unitätsprovinz Sambia zu Ende. Die knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus allen Gemeinden der Provinz. Viele waren schon lange nicht mehr bzw. noch nie in den Genuss einer Weiterbildung gekommen. Bei dem Workshop ging es um Themen wie Kommunikation, Leitung, Integrität, Planung, Verwaltung, Finanzen sowie Interessenskonflikte. Geleitet wurde der Workshop von Agrippa Senka , dem Verantwortlichen für Entwicklung und Projekte der »Teofilo-Kisanji-Universität« der Brüdergemeine in Mbeya, Tansania. In seiner Begleitung befand sich ein Dozent für Ökonomie, der u. a. Einheiten zur Budgetierung übernommen hatte. Fred Walch sprach zum Thema Monitoring. Bildbericht hier.

Kleinkredite werden überpünktlich getilgt


Ende August 2017 war im sambischen Ndola auf dem Kapalala-Markt ein Feuer ausgebrochen, das seine Ursache in grober Unachtsamkeit beim Abladen eines mit Holzkohle beladenen LKWs hatte. Bildbericht hier. Menschen kamen zwar nicht zu Schaden, aber mehrere hundert Händlerinnen und Händler, darunter auch Mitglieder der Brüdergemeine, verloren ihr gesamtes Hab und Gut. Sechs Betroffenen (fünf Frauen und einem Mann) stellte die Herrnhuter Missionshilfe als Gruppe einen Kredit zur Verfügung (4.800 EUR), um ihnen einen beruflichen Neustart zu ermöglichen. Viereinhalb Monate später haben die Schuldnerinnen und Schuldner mit Fleißes und Sparsamkeit bereits zwei Monatsraten des über eine Laufzeit von einem Jahr gewährten Kredits zurückgezahlt und dabei die vereinbarten Monatsraten übertroffen, um schneller schuldenfrei zu sein.

Begleitung der Arbeit in Nepal wechselt


Acht Jahre lang hatten US-amerikanische und kanadische Missionsfreundinnen und Missionsfreunde den Aufbau der Brüdergemeine in Nepal mit der von ihnen gegründeten Organisation »Nepali Moravian Outreach« engagiert unterstützt. Jetzt erklärten sie die unmittelbare Aufbauarbeit für beendet und übergaben - in bestem Einvernehmen mit den Geschwistern vor Ort - die künftige Begleitung der Gemeinde- sowie der Schularbeit in Kathmandu und Umgebung an das nordamerikanische »Board of World Mission« der Brüdergemeine. Shanti und Vani Pradhan, die die Arbeit leiten, schreiben aus Nepal: »Unser Dienst hat sich in der Vergangenheit gut entwickelt, ist stabil und wächst weiter, wobei wir Dank der Einnahmen aus dem Schulbetrieb nun in der Lage sind, uns neuen Herausforderungen zu stellen«. Mehr - einschließlich einer Chronologie - hier.

Vor 100 Jahren: tödliche Grippe-Epidemie in Labrador


2018 jährt es sich zum 100. Male, dass die epidemisch auftretende »Spanische Grippe« in Labrador mehrere Hundert Inuit tötete und die dortige Missionsarbeit der Brüdergemeine schwer beeinträchtigte. In der Station Okak fielen alle männlichen Inuit der Grippe zum Opfer, was zur Schließung der Station führte. Ein Team um den Labrador-Spezialisten Hans Rollmann plant in Kooperation mit der Gruppe »Tradition and Transition among the Labrador Inuit« eine wissenschaftliche Konferenz sowie eine Publikation zu dieser Katastrophe, die bis heute in den Erinnerungen der Inuit fortlebt. Derzeit wird überlegt, ob diese Publikation in der Reihe »Unitas Fratrum« auch auf Deutsch erscheinen kann. 1985 dokumentierte ein ergreifender kanadischer Film (»The Last Days of Okak«; 23 Min.) die verheerende Grippe-Epidemie - siehe hier.

Newsletter stellt mehrere Kinder-Projekte vor


Die »Zeister Zendingsgenootschap«, die niederländische Schwesterorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, gibt in regelmäßigen Abständen einen Newsletter heraus, der spezielle Projekte für Kinder vorstellt. Im Newsletter von Januar 2018 (Download hier) bittet sie, die abschließende technische Ausstattung von drei neuen Fachkabinetten - Physik, Chemie, Biologie - an der »African Rainbow Secondary School« der Brüdergemeine im Sumbawanga unterstützen. Weitere Spenden werden erbeten für ein Waisenhaus für Babys und Kleinkinder in Kilangala (beide Projekte in Tansania, Rukwaprovinz), für die Unterweisung von Vorschulkindern im unterentwickelten Binnenland von Surinam sowie für die Ärztliche Mission in Surinam, die aufgrund einer schweren Wirtschaftskrise seit zwei Jahren viel weniger staatliche Zuwendungen erhält.

Drei Events mit Denise Jannah aus Surinam in Hamm


Im Rahmen einer Tournee durch Deutschland tritt die aus Surinam stammende prominente Jazz-Sängerin Denise Jannah auch dreimal in Hamm auf. Ihr Programm ist darauf abgestimmt, ihr Heimatland, das im Mittelpunkt des Weltgebetstages am 2. März 2018 steht, bekannt zu machen. Zunächst ist Denise Jannah am Sonnabend, dem 10. Februar 2018, um 10 Uhr beim »Ökumenischen Frauenfrühstück« in der Langestraße 226 als Vortragende wie als Gesprächspartnerin zu erleben. Um 17 Uhr findet dann in der evangelischen »Apostelkirche«, Dortmunder Straße 63, ein Konzert statt, bei dem sie von dem Gitarristen Robby Alberg begleitet wird. Und tags darauf, am Sonntag, dem 11. Februar 2018, um 17 Uhr tritt sie in einem GottesdienstSpezial der »Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Hamm«, Bismarckstr. 34-36, auf. Plakat hier.

Vor dem Weltgebetstag 2018


Im Zentrum des Weltgebetstages am 2. März 2018 steht Surinam. Mehrere Gäste aus diesem Land halten sich deshalb z. Zt. in Europa auf. In Basel im »Zwinglihaus« fand am 12. Januar 2018 ein Musikworkshop, tags darauf im »Zinzendorfhaus« der Herrnhuter Sozietät eine Matinee mit den Musikerinnen Mavis Noordwijk und Claudia Tjon Soei Len statt (Foto). Nach der Matinee war zu einem Suppenessen eingeladen worden. + + + Auch in Peitz bei Cottbus bereitet man sich auf den Weltgebetstag vor. Die Kirchengemeine entdeckte, dass die am 11. Dezember 1798 in Turnow (Tschechien) geborene und in Peitz konfirmierte Maria Lobak später den Herrnhuter Missionar Gottlieb Hartmann heiratete und mit diesem zum Missionsdienst nach Surinam ausgesandt wurde, wo sie zur Mutter mehrerer Missionare wurde. Plakat für den 15. Februar 2018 hier.

Benefizkonzert zugunsten der Hurrikan-Geschädigten


Das Leid derjenigen, die durch die beiden Hurrikans »Irma« und »Maria« im September 2017 große materielle Verluste erlitten haben, ist auch in den Niederlanden unvergessen. Tausende Mitglieder der Brüdergemeine auf den karibischen Inseln Anguilla, Barbuda, Sint Maarten, Tortola, St. Thomas, St. John, St. Croix, Dominica sowie den Turks- und den Caicosinseln sind auf Hilfe angewiesen. Daher findet am 17. Februar 2018 um 19 Uhr in der Kirche der Brüdergemeine Rotterdam-Centrum ein Benefizkonzert statt, bei dem viele beliebte Künstler auftreten und bei dem Snacks und Getränke angeboten werden. Karten gibt es zum Preis von 20 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Kinder. Das Konzert haben die Brüdergemeine und die methodistische Gemeinde von Rotterdam gemeinsam organisiert. Plakat mit den auftretenden Künstlerinnen und Künstlern hier.

Wer macht wo mit?


Unter der Überschrift »Serve - Pray - Give« (Mithelfen - Beten - Spenden) wirbt das nordamerikanische »Board of World Mission« der Brüdergemeine bei Einzelpersonen und Gemeinden für verschiedene Formen des Engagements. Siehe hier. Praktisches Mittun wird unter anderem in Kenia erbeten, wo die Brüdergemeine ein Waisenprojekt mit Namen »Ray of Hope« (Hoffnungsstrahl) betreibt. Fürbitte wird erbeten für die Brüdergemeine auf Kuba, die einerseits noch im Aufbau begriffen ist, die andererseits aber schon nach Formen gesellschaftlichen Engagements sucht. Geldspenden werden erbeten für die medizinische Arbeit der Brüdergemeine an der Miskitoküste von Honduras, insbesondere für den einjährigen Dienst des Missionsarztes Rick Nelson in der abgelegenen »Ahuas Clinic«, die auf Spenden aus dem Ausland angewiesen ist.

Länderseminar zur D. R. Kongo


»Der Marshallplan mit Afrika: Eine Chance für die D. R. Kongo?«, so lautet das Thema eines Seminars der »Vereinten Evangelischen Mission« am 9./10. Februar 2018 im Tagungshaus »Auf dem Heiligen Berg« in Wuppertal. Der geschäftsführende Bundeswirtschaftsminister Dr. Gerd Müller (CSU) meinte unlängst im Zusammenhang mit der Vorstellung des sogenannten Marshallplanes mit Afrika: »Wir brauchen einen Paradigmenwechsel und müssen begreifen, dass Afrika nicht der Kontinent der billigen Ressourcen ist, sondern die Menschen dort Infrastruktur und Zukunft benötigen«. Referenten bei dem Seminar sind u. a. Dr. Boniface Mabanza von der »Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika« und Dominic Johnson, Ressortleiter Afrika bei der »taz«. Alles Weitere im Tagungsflyer hier. Anmeldungen bis zum 2. Februar 2018 hier.

Zum Schluss einige Kurzmeldungen

Im Februar 2018 werden Roberta Hoey, Zoe Taylor, Robert Hopcroft vom »British Mission Board«, einem Schwestergremium der Herrnhuter Missionshilfe, nach Nepal und Nordindien (Bundesstaaten Assam, Uttarakhand sowie Jammu & Kashmir) reisen, um die Gemeinden und Projekte der Brüdergemeine in dieser weitläufigen Region zu visitieren. Während ihrer Reise soll es zum ersten Mal eine zweitägige All-Asia-Gemeindienstkonferenz geben, zu der auch sämtliche Theologiestudierenden eingeladen sind. + + + Es naht der 31. Januar 2018, der Anmeldeschluss für die 12. Europäische Schwesternkonferenz, die vom 28. Juni bis 2. Juli 2018 in Zeist (NL) unter dem Thema »Freiheit in Christus« (Joh. 8,36) stattfinden soll. Kosten: 340 Euro für Übernachtung mit VP im DZ. Anmeldungen an Susanne Gärtner, Bielefeld. E-Mail-Adresse hier. Mehr Informationen hier.

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Telefon: +49 (0) 35873 487-0 · E-Mail: a.tasche@ebu.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV ist Andreas Tasche.

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