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Herrnhuter Mission aktuell

Nachrichten der Herrnhuter Missionshilfe

Ausgabe 28-2017 vom 18. November 2017

Von der Weltmissionskonferenz in Kapstadt


Vom 15. bis 21. November 2017 vereint die dritte Missions-konferenz der weltweiten Brüder-Unität in Kapstadt, Südafrika, rund 200 Delegierte aus 24 Unitätsprovinzen, 5 Missionsprovinzen und 15 Missionsgebieten sowie aus mehreren Unitätsgremien und vom Förderzentrum auf dem Sternberg in Palästina. Die Konferenz steht unter dem Thema »Der Auftrag der Brüder-Unität: Gottes Ruf folgen - im 21. Jahrhundert«. Das Vorbereitungskomitee verbindet mit der Missionskonferenz die nachfolgenden Hoffnungen und lädt entsprechend zur Fürbitte ein. Siehe hier. Inzwischen ist die Konferenz erfolgreich angelaufen. Die ersten Tagesberichte von verschiedenen Autoren können (inklusive Video-Zusammenfassungen) auf den Internetseiten von Herrnhuter Missionshilfe (siehe hier) und Evangelischer Brüder-Unität (siehe hier) gelesen werden.

Das Leben in einem abgelegenen Winkel von Tansania


Inzwischen dauert der Freiwilligeneinsatz von Christiane Paul Klingner und Stephan Klingner, Hebamme bzw. Agraringenieur aus Königsfeld i. Schw., in und um Isoko (Tansania, Südprovinz) schon mehrere Wochen. Ausführlich kann der Einsatz in einem Blog (siehe hier) nachverfolgt werden. Die informativen, lebendig geschriebenen und bebilderten Blog-Einträge seit Mitte Oktober 2017 tragen die Überschriften: Babys und mehr; Aus dem Alltag; Lust und Frust; Transkontinentale Behandlung; In Kafule; Das Heilpflanzenprojekt; Kleine und große Kämpfe; In Matema. Vieles, was in Europa selbstverständlich ist, fehlt im »Isoko Hospital«, z. B. eine Uhr im Kreißsaal und Batterien für kleine Messgeräte. Ein Waisenkind, das im 1000 km entfernten Dar es Salaam operiert werden sollte, wurde zehn Tage lang hingehalten und dann wieder heim geschickt.

Bunter Info-Mix aus Südafrika


Riley Edwards-Raudonat, Verbindungsreferent Afrika der »Evangelischen Mission in Solidarität«, hat letztmals vor dem Dienstende die Brüdergemeine in Südafrika besucht und darüber einen Bericht in Englisch verfasst. Stationen seiner Reise waren Durban, Matatile, Malute, Cedarville, Queenstown, Shiloh, Whittlesea, Port Elisabeth, Kapstadt, Kulis River, Mamre, Elim und Stellenbosch. Er nahm in Augenschein das HIV/Aids-Projekt »Masangane«, das in Matatile gut läuft, aber in Shiloh notleidend ist, das Förderzentrum »Elim Home«, das jetzt über einen Swimmingpool verfügt und in dem z. Zt. sieben junge Freiwillige arbeiten, sowie Projekte der theologischen Ausbildung. Natürlich standen auch Gespräche mit der Kirchenleitung über die allgemeine sowie die wirtschaftliche Lage der Unitätsprovinz Südafrika auf dem Programm. Zum kompletten Bericht hier.

Sternberg-Film ist jetzt online


Der kürzlich vom Förderzentrum der weltweiten Brüder-Unität auf dem Sternberg bei Ramallah (Palästina) produzierte und in Kurzfilm zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen kann jetzt online angeschaut werden. Siehe hier. Der Film in einer Länge von knapp fünf Minuten (mit englischen Untertiteln und Gebärdendolmetscher) wurde vor einigen Tagen in Bir Zeit und in Bethlehem vor Prominenten sowie vor Betroffenen und ihren Familien erstaufgeführt. Die Rechte, die für alle Menschen mit Behinderungen in Palästina eingefordert werden, sind die folgenden: das Recht auf Bildung und inklusive Beschulung, das Recht auf gesundheitliche Vorsorge und Behandlung, das Recht auf selbständige Bewegung und Zugänglichkeit in öffentliche Räume, das Recht auf Förderung, Ausbildung und Beschäftigung sowie das Recht auf Schutz vor Ausbeutung, Gewalt und Missbrauch.

Waisenprojekt in Mbeya im Schweizer TV


Das Schweizer Fernsehen berichtet in der Sendung »mitenand« über die Förderung eines Waisenprojektes der Brüdergemeine in Mbeya (Tansania) durch »Mission 21«, schweizerische Partnerorganisation der Herrnhuter Missionshilfe, am 19. November 2017 um 19:20 Uhr. Inhalt des Beitrags: Seit zwei Jahren muss die 16-jährige Sevelina Maiko allein für sich und ihre kleine Schwester sorgen. Ihre Eltern sind an Aids gestorben. In Tansania gibt es eine große Zahl von Aidswaisen, rund 1,8 Millionen Mädchen und Jungen geht es wie Sevelina und ihrer Schwester. Doch die Beiden erhalten Unterstützung durch Bahati Mshani, die - selbst elternlos aufgewachsen - heute die Waisenarbeit der Brüdergemeine in der Südwest-Provinz leitet. Nach Ausstrahlung gibt es den Beitrag hier. Mehr Infos hier und hier.

Weltgebetstags-Projekt der Brüdergemeine


Ergänzend zu den Surinam-Projekten des deutschen Weltgebetstags-Komitees (siehe z. B. hier) bieten Herrnhuter Missionshilfe und »Losungsspende« ihren Gemeinden, Freundinnen und Freunden ein zusätzliches Projekt für den Weltgebetstag 2018 an. Kollekten und Spenden werden gebraucht für die »Zinzendorf-Herberge« in Paramaribo. Sie wurde 1980 als diakonische Einrichtung der Brüdergemeine in Surinam errichtet und bietet Menschen eine Unterkunft, die obdachlos geworden oder wegen einer medizinischen Behandlung bzw. Risikoschwangerwschaft nach Paramaribo gekommen sind. Damit ist sie tagtäglich eine Anlaufstelle für Menschen in Not. Durch ihren christlichen Hintergrund bietet die Herberge nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch seelsorgerliche Betreuung und Hilfe. Mehr Infos hier.

Surinam-Wochenende im »Komenský« in Herrnhut


»Kommen Sie mit in das kleinste Land Südamerikas und lernen Sie seine Vielfalt kennen!« So beginnt der Werbetext für ein Surinam-Wochenende, das vom 9. bis 11. Februar 2018 im Gästehaus »Komenský« in Herrnhut geplant ist. Es dient der Einstimmung auf den Weltgebetstag am 2. März 2018, in dessen Mittelpunkt das Land Surinam steht. Mit dabei sein werden vier Surinam-Kennerinnen: Die Sängerin und Komponistin Mavis Noordwijk aus Paramaribo hat das Titellied für den nächstjährigen Weltgebetstag geschrieben. Claudia Tjon Soei Len, heute in den Niederlanden lebend, spielt Gitarre und war Schülerin von Mavis Noordwijk. Anneli Vollprecht, Krankenschwester und Pfarrfrau, diente von 1997 bis 2002 mit ihrem Mann in Surinam. Almut und Theodor Clemens wirkten von 1991 bis 1995 im Gemeindienst und in der Ausbildung in Surinam. Alle Details zur Tagung hier.

Surinam-Kalender für 2018 erschienen


Zum Preis von 13.50 Euro (plus 5,25 Euro Versandkosten bei Einzelversand) ist auch für das Jahr 2018 wieder ein Surinam-Kalender erhältlich. Er wird bereits seit 2011 herausgegeben von der in Amsterdam ansässigen Stiftung »Surinamekalender« und online u. a. vertrieben von der Stiftung »Museum Het Hernhutter Huis« in Zeist (NL). Mit dem Erlös des Kalenders werden, wie es im Werbetext heißt, »kleine, effektive und sympathische Projekte in Surinam unterstützt, vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales«. Bei der öffentlichen Präsentation des Kalenders wurde das Foto für den Monat Mai zum Siegerfoto gekürt. Es zeigt den Fluss Corantijn, der die Grenze zwischen Guyana und Surinam bildet, der jedoch laut einem Schiedsgerichtspruch vollständig zum surinamischen Staatsgebiet gehört. Alle Kalenderblätter hier. Bestellungen hier.

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Telefon: +49 (0) 35873 487-0 · E-Mail: a.tasche@ebu.de
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