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Herrnhuter Mission aktuell

Nachrichten der Herrnhuter Missionshilfe

Ausgabe 27-2017 vom 12. November 2017

Justin Rabbach neuer Direktor des BWM


Das »Board of World Mission«, die Missionsgesellschaft der Brüdergemeine in Nordamerika, hat bekanntgegeben, dass Justin Rabbach zum neuen Direktor der Organisation gewählt wurde. Am 11. November 2017 erfolgte seine Einführung in das Amt. Damit setzt er die Arbeit von Judith Ganz fort, die Ende 2017 in den Ruhestand tritt. Beim »Board of World Mission« ist der neue Direktor schon seit 2014 beschäftigt. Als Leiter der Abteilung »Mission Engagement« kümmerte er sich um die Sensibilisierung der Gemeinden für missionarische Belange sowie um die Ausbildung von jungen Missionarinnen und Missionaren. Er wuchs in der »Ebenezer Moravian Church« in Wisconsin auf und hat Wirtschafts-, Sozial- und Politikwissenschaften studiert. Zu Einsätzen weilte er u. a. schon in Nikaragua, Costa Rica, Jamaika, Kuba, Haiti und der Tschechischen Republik.

Jahresbericht 2016/17 aus dem »Elim Home«


In der Form eines Faltblattes im A4-Format hat das »Elim Home«, eine Einrichtung der Brüdergemeine in Südafrika für etwa 50 Kinder und Jugendlichen mit z. T. schweren Behinderungen, seinen Jahresbericht 2016/2017 veröffentlicht. Der Bericht enthält auf engem Raum viele Bilder und Informationen - Download hier (2,2 MB). In dem Bericht heißt es: »Wir wirkten darauf hin, einen hohen Standard bei der Betreuung und Pflege der uns anvertrauten Menschen aufrechtzuerhalten. Unser Ziel war es, transparente, vertrauensvolle Beziehungen herzustellen zwischen der Einrichtung, den Eltern bzw. Pflegeeltern unserer Kinder und Jugendlichen sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern. Nach Möglichkeit verbrachten die Kinder und Jugendlichen die Sommer- und die Winterferien zu Hause in ihren Familien.«

Kunstausstellung jetzt auch in Bethlehem zu sehen


Die Kunst, die während eines Workshops mit der Berliner Kunsttherapeutin Maren Theel im Förderzentrum der Brüder-Unität auf dem Sternberg (Palästina), entstanden war, ist nach ihrer Präsentation in Ramallah jetzt auch in Bethlehem zu sehen. Workshop und Ausstellung gehen auf eine Initiative von Klaus-Dieter Kottnik, dem früheren Präsidenten des Diakonischen Werkes der EKD, zurück und wurden von der "Hoffnungstaler Stiftung Lobetal" unterstützt. Die Ausstellung trägt den Titel "Abilities Beyond Expectations" (Fähigkeiten, die die Erwartungen übertreffen). Bei dem Workshop ging es darum, mit einfachen, in Palästina bisher unbekannten Techniken ansprechende Kunstwerke zu gestalten. Herzlichen Dank allen, die diese Initiative gefördert haben! Der Workshop wird in höchst anschaulicher Weise mit Texten und Bildern hier dokumentiert.

Erntedankfest in Paramaribo-Süd


Am 5. November 2017 feierte die Elisabeth-Gemeinde in Paramaribo-Süd das Erntedankfest. Die Kirche samt ihren links und rechts angrenzenden Nebenbereichen im Freien war bis auf den letzten Platz gefüllt. Von Alt und Jung wurde viel gesungen, erzählt und musiziert. In einem Bericht heißt es: »Unser Festgottesdienst in der schön geschmückten Kirche mit anschließendem gemeinsamen Mittagessen und mit dem Verkauf von gespendeten Nahrungsmitteln war eine fröhliche Sache, ja eine echte Party«. Die Elisabeth-Gemeinde befindet sich im Stadtteil Boxel ganz im Süden der Hauptstadt Paramaribo, gelegen am Suriname-Fluss auf dem Gebiet einer gleichnamigen vormaligen, großen Zuckerrohrplantage. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis ins riesige Binnenland. Hier ist die Bevölkerung besonders bunt gemischt.

Sozialarbeit an Schulen in Surinam


Momentan gibt es an 26 Grund- und Sekundarschulen, die zur »Schulstiftung der Brüdergemeine in Surinam« gehören, eine organisierte Sozialarbeit. Diese Arbeit wird von 32 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern getan. Am 8. November 2017 berichtete die Zeitung »Suriname Herald« über die Einführung von Schulsozialarbeit an drei weiteren Schulen der Brüdergemeine im weitläufigen Binnenland, nämlich in Pokigron, Abenaston und New Aurora. Hier und an anderen Orten versäumen allzu viele Kinder den Unterricht oder brechen die Schule sogar ab. Oft gibt es dafür soziale Ursachen. In einem Zweijahres-Programm werden die Lehrkräfte durch Fachleute sensibilisiert, soziale Probleme in den Kinderfamilien zu erkennen, und sie lernen, diese ggf. zu beseitigen. Mehr in Deutsch hier

Aus dem Bündnis »erlassjahr.de«


»Einige der kleinen Inselstaaten in der Karibik, die in jüngster Zeit von Naturkatastrophen besonders betroffen waren, gehören zu den am stärksten verschuldeten Ländern der Welt, allen voran Jamaika, Grenada und Barbados. Auf dem lateinamerikanischen Kontinent hat sich die Situation in Ecuador, Honduras und Costa Rica stark verschlechtert, aber auch einige Schwergewichte wie Brasilien, Kolumbien und Mexiko leiden unter sehr hohen Staatsschulden. Seit Ende September 2017 befindet sich Venezuela sogar im Zahlungsausfall«. Dieses und vieles mehr steht im Newsletter des Bündnisses »erlassjahr.de - Entwicklung braucht Entschuldung« vom 9. November 2017. Für den 7. Dezember 2017 um 10 Uhr lädt das Bündnis zu einem Seminar »Alte und neue Schuldenkrisen in Lateinamerika und der Karibik« nach Köln ein. Veranstaltungs-Flyer hier.

Nachrichten aus Tansania


In Tansania stieg die Staatsverschuldung im Finanzjahr 2016/2017 um 15% auf 20,5 Mrd. Euro an. Das entspricht etwa der Hälfte des jährlichen Bruttoinlandsproduktes. + + Die erste Teilstrecke der neuen Zentralbahn von Dar es Salaam nach Morogoro ist jetzt im Bau. Es wurde ein Wohnlager für 4.200 Arbeitskräfte errichtet. + + Präsident John P. Magafuli hat sein Kabinett erneuert und erweitert. Es gibt jetzt 21 statt 19 Ministerien, wobei fast die Hälfte der Ministerien eine neue Leitung hat. Erstmals leitet eine Frau das skandal-geplagte Bergbauministerium. Neu geschaffen wurde ein Energieministerium. Aus dem Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei wurde die Landwirtschaft ausgegliedert. + + Der Präsident gab bekannt, dass sein Monatsgehalt ca. 3.500 Euro betrage; sein Vorgänger habe 15.000 Euro pro Monat verdient. 2.000 TZ-Shilling = 0,80 Euro.

Einführung von Gregson Erasmus


Schon seit Frühjahr 2017 hält sich Gregson Erasmus, Pfarrer der Brüdergemeine in Südafrika, mit seiner Ehefrau und zwei seiner Kinder in Deutschland auf. Er wohnt in Stuttgart. In den ersten Monaten seines Auslandsdienstes hat er vor allem einen Deutschkurs besucht und diverse Kontakte in Südwestdeutschland geknüpft. Auch an der Mitgliederversammlung der Herrnhuter Missionshilfe im Juni 2017 in Hamburg konnte er teilnehmen. Am Sonntag, dem 17. Dezember 2017 (3. Advent), um 10 Uhr soll er nun in Bad Boll in einem Gottesdienst der Brüdergemeine im Festsaal des Kurhauses durch Oberkirchenrat Klaus Rieth als ökumenischer Mitarbeiter der württembergischen Landeskirche im »Dienst für Mission und Ökumene« eingeführt werden. Dazu eine herzliche Einladung! Gelegentlich wird Gregson Erasmus in Bad Boll predigen.

Die weltweite Brüder-Unität als Modell


Am Donnerstag, dem 7. Dezember 2017, hält Peter Vogt, Gemeinhelfer in Herrnhut und zugleich Studienleiter der Brüder-Unität, in Berlin im »Evangelischen Kirchenforum Stadtmitte«, Parochialkirche, Klosterstr. 66, einen Vortrag mit dem Thema: »Eine Kirche, viele Staaten: Die Herrnhuter Brüder-Unität als Modell einer internationalen Kirche«. Der Vortrag ist Teil einer wissenschaftlichen Tagung, die vom »Berliner Institut für vergleichende Staat-Kirche-Forschung« in Kooperation mit der »Theologischen Hochschule Elstal« veranstaltet wird. Die Tagung steht unter dem Oberthema: »Eine freie Kirche in einer freien Gesellschaft - freikirchliche Perspektiven auf das Verhältnis von Kirche und Staat«. Anmeldungen für die Teilnahme an der gesamten Tagung (Gebühr 25 Euro) bitte bis 15.11.2017 per E-Mail an: institut@staat-kirche-forschung.de. Zum Tagungsflyer hier:

Zum Schluss einige Kurzmeldungen

Im Vorfeld des Weihnachtsfestes haben Schwestern aus der Nordprovinz der Brüdergemeine in Nordamerika auch in diesem Jahr wieder Hilfspakete für werdende Mütter in Honduras gepackt. 286 solcher Pakete mit Schwangeren- und Baby-Ausstattung gehen nun auf die Reise. + + + Am Sonntag, dem 12. November 2017, wurde Agness Samweli Njeyo, die Leiterin der Frauen-, Jugend- und Sonntagsschul-Arbeit der Brüdergemeine im Chunya-Distrikt (Tansania, Südwest-Provinz) und zugleich Pfarrerin der »Kiwanja Moravian Church« in Mbeya, zu einer Presbyterin ordiniert. Agness Samweli Njeyo fungiert außerdem seit vielen Jahren als Provinz-Koordinatorin des Unitätsfrauenbüros mit Sitz in Winston-Salem/NC. + + + Die Brüdergemeine Ibungu (Tansania, Südprovinz), die mit der Brüdergemeine Rhein-Main partnerschaftlich besonders verbunden ist, hat dem zuständigen Ausschuss die Namen von zwei Schwestern und zwei Brüdern mitgeteilt, die vom 27. Juni bis 17. Juli 2018 zum nächsten Partnerschaftsbesuch nach Deutschland kommen werden: Enock Mwiba, Gideon Kibona, Tusibwene Kayuni, Queen Kamwela . + + + Vom 13. bis 20. November 2017 findet in der Unitätsprovinz Westindien-Ost eine Konferenz statt, bei der sich Kirchenleitungsmitglieder von den karibischen Inseln mit Verantwortlichen vom »Board of World Mission« der Brüdergemeine treffen, um gemeinsam zu verabreden, wie nach den Hurrikans »Irma« und »Maria« am besten geholfen werden kann. Beide Organisationen bedanken sich für die vielen Spenden, die schon eingegangen sind.

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Telefon: +49 (0) 35873 487-0 · E-Mail: a.tasche@ebu.de
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV ist Andreas Tasche.

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