Mittwoch, 12. August 2015

SN-Freiwillige kehren zurück

Acht junge Freiwillige aus Ländern vor ihrer Rückkehr

Die »Evangelische Mission in Solidarität« (EMS) hat sich vor kurzem von ihren diesjährigen »Süd-Nord-Freiwilligen« verabschiedet; das sind junge Menschen aus dem globalen Süden, die vorübergehend in Gemeinden und diakonischen Einrichtungen in Deutschland mitarbeiten. In diesem Zusammenhang bedankt die Herrnhuter Missionshilfe sich bei Beatrice Geldenhuys (Elim, Südafrika) und Neema Mwaitebele (Tukuyu, Tansania, Südprovinz), die jetzt wieder in ihre jeweiligen Heimatländer zurückkehren. Sie waren zwar in landeskirchlichen Gemeinden in Württemberg im Einsatz, hatten in den vergangenen Monaten aber wiederholt Kontakt mit der Brüdergemeine und ihrer Mission. Die anderen Süd-Nord-Freiwilligen kamen aus Ghana, Indien, Indonesien und Japan. In einem Artikel auf der EMS-Website wird eine junge Freiwillige zitiert: »Ich dachte, ich würde etwas verändern - aber  i c h  habe mich verändert!« Die Entwicklung, die die acht in den letzten Monaten durchlaufen haben, ist ganz deutlich. Nicht nur sind die deutschen (und englischen) Sprachkenntnisse besser als vorher, insbesondere die weiblichen Freiwilligen sind merklich selbstbewusster geworden und beteiligen sich rege an Diskussionen. Gleichzeitig konnten sie auch ihren Gemeinden viel über ihr Land und ihre Kirchen vermitteln: durch Präsentationen bei Gemeindeabenden, am Abendbrottischen in den Gastfamilien oder durch gemeinsames Liedersingen im Kindergarten.