Mittwoch, 13. Mai 2015

Hilferuf aus Mbeya nach Flut

Zuviel Regen in der Regenzeit

In den Regionen um Mbeya, Chunya, Mbozi und Momba, aber auch anderenorts in Tansania, hat es in den vergangenen Wochen extrem oft und heftig geregnet. Davon sind tausende Menschen betroffen: Häuser und Straßen wurden ebenso wie Ernten weggespült. Märkte, Schulen und Einrichtungen sind geschlossen. Es gab Tote, Vermisste und Verletzte. Nicht wenige Menschen hungern. Durch den Einsturz von Brücken sind manche Gebiete derzeit kaum erreichbar. Die tansanische Südwestprovinz beklagt den Verlust von zwölf Gebäuden, darunter auch Kirchen. Aufgrund eines Hilferufes von Agrippa Senka von der Leitung der Südwestprovinz hat die Herrnhuter Missionshilfe zunächst 5.000 Euro aus ihrem Nothilfefonds überwiesen, von denen Lebensmittel, Decken, Kleidung und Baustoffe für Bedürftige gekauft werden sollen.