Freitag, 20. März 2015

Auto für Kilangala-Hospital

In Kilangala (Tansania, Rukwaprovinz) gehören die meisten Einwohner zur Brüdergemeine. Hier gibt es ein kleines Hospital mit 30 Betten, zwei Ärzten, zwei Laboranten und sieben Pflegepersonen. Einer der Ärzte ist auch noch als Zahnarzt tätig. Im ersten Saal liegen alle Männer, im zweiten alle Frauen und Kinder, ein dritter Raum dient als Kreißsaal, ein vierter als Pflegestation. Die Familienmitglieder der Kranken leben in der Nähe des Hospitals, damit sie für ihre Angehörigen kochen und waschen können. Große Teile der Arbeit geschehen auch ambulant, weshalb den Ärzten ein alter PKW und ein Motorrad zur Verfügung stehen. Ein richtiges Krankenauto besaß das Hospital bisher noch nicht. Jetzt gelang es mit einer Fundraising-Aktion in den Niederlanden, die 31.000 Euro für ein Krankenauto zusammenzubringen, das sich momentan noch zur Regelung von Verwaltungsdingen in Dar es Salaam befindet, das aber bald nach Kilangali überführt werden wird. Elektrische Energie bekommt das Hospitel über Sonnenkollektoren. Mehr Informationen hier. In Kilangali gibt es außerdem ein Waisen- bzw. Säuglingsheim für Kinder bis zum Alter von bis zu zwei Jahren. Das Heim hat 15 Plätze. Älter gewordene Kinder werden, wenn irgend möglich, in Pflegefamilien vermittelt. Mehr dazu hier. Schließlich sind in dem Musterdorf Kilangali auch mehrere Projekte zur nachhaltigen Feldwirtschaft und effektiven Viehzucht angesiedelt. Mehr dazu hier. In Kilangali kooperiert die Zeister Missionsgesellschaft (ZZg) der Brüdergemeine in den Niederlanden mit der »Trijntje Beimers Stichting« und der »Stichting Solko«.