Donnerstag, 27. November 2014

218.000 Neubürger in Tansania

Überladene LKW sieht man in Ostafrika häufig.

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat die Entscheidung Tansanias zur Einbürgerung von 218.000 Menschen aus Burundi gelobt. Es sei das erste Mal in der Geschichte der UNHCR, dass eine so große Personengruppe in einem Asylland eingebürgert worden sei, hieß es in einer Erklärung. In den Genuss der Regelung kommen etwa 162.000 Menschen, die aufgrund von Unruhen aus Burundi in das Nachbarland geflohen waren, sowie ein großer Teil ihrer Kinder, so dass sich die Gesamtzahl auf 218.000 beläuft. Die Einbürgerung war seit vielen Jahren geplant, dann aber immer wieder verzögert worden. Am 14. Oktober 2014 hatte der tansanische Präsident Jakaya M. Kikwete die ersten Einbürgerungs-Urkunden feierlich übergeben.