Mittwoch, 30. Juli 2014

Kein Uranbergbau in Tansania!

Das derzeit noch intakte Buba-Bahi-Feuchtgebiet bei Dodoma wäre durch den Uranbergbau bedroht.

Trotz mehrjähriger Erkundungen gibt es in Tansania momentan noch keinen industriellen Abbau von Uran. Die Tiefstpreise für Uran auf dem Weltmarkt bremsen den Abbaubeginn. Dennoch ist das »Uranium-Netzwerk« bezüglich der Aktivitäten nationaler und internationaler Konzerne wachsam. Die »Rosa-Luxemburg-Stiftung« hat kürzlich eine Broschüre zu den Auswirkungen des Uranbergbaus in Tansania veröffentlicht. Bei deren Vorstellung im Mai 2014 war unter anderem Mahfoudha Hamid, die stellvertretende Vorsitzende der tansanischen Menschenrechtskommission, anwesend. Damit konnte eine große Öffentlichkeit für das Thema gewonnen werden, was auch die Wahrscheinlichkeit weiterer Debatten erhöht. Die Absicht der Regierung, den Uranbergbau ohne großes Aufsehen zu beginnen, wird so voraussichtlich scheitern. Die Broschüre basiert auf den Vorträgen von Fachleuten während der Konferenz »Uranium Mining. Impact on Health and Environment« im Oktober 2013 in Dar es Salaam und Dodoma. Die Broschüre gibt es als Download hier.