Montag, 23. Juni 2014

Armenversorgung in Jamaika

Ehrenamtliche in der Armenküche in Kingston, Jamaika

Auch an Jamaika ist die Weltfinanz- und Weltwirtschaftskrise nicht spurlos vorüber gegangen. Das Tourismusgeschäft lief über längere Zeit schlecht. Die Inflationsrate stieg stärker als in den Vorjahren. Betroffen sind vor allem die Bewohner der Hauptstadt Kingston. Die Brüdergemeine auf Jamaika kümmert sich in dieser Situation um die sozial Schwachen und auch um ältere Menschen. Freiwillige bereiten einmal in der Woche eine warme Mahlzeit zu, die kostenlos an Bedürftige verabreicht wird. Manchmal erhalten diese auch ein Lebensmittelpaket und es wird ihnen in Notsituationen eine medizinische und pastorale Versorgung angeboten. Hierfür stehen ebenfalls professionelle Ehrenamtliche zur Verfügung. Es sind regelmäßig etwa 150 sehr arme Menschen, die sich im Blickfeld der drei Brüdergemeinen in Kingston befinden.