Montag, 13. Januar 2014

Texte zum Keti-koti-Jubiläum

Kinder bei einem Keti-koti-Umzug in Surinam

»Keti koti« (Die Ketten sind gesprengt), dieses Wort aus dem Sranantongo ist die traditionelle Bezeichnung für den 1. Juli, den Erinnerungstag an das Ende der Sklaverei in Surinam im Jahre 1863. Im Vorjahr wurde dieser Erinnerungstag in Surinam sowie in den europäischen und insbesondere in den niederländischen Brüderge-
meinen mit einer Vielzahl von Gottesdiensten und sonstigen Veranstaltungen zum 150. Male begangen. Die jüngste Ausgabe der Zeitschrift »ITD - Internationaler Theologischer Dialog in der Brüder-Unität« (Heft 20, Winter 2013) nimmt das Gedenken zum Anlass, mehrere wichtige Beiträge zum Thema »Keti koto« zu veröffentlichen. Die Zeitschrift ist bei der Schriftleitung in Basel (Telefon 0041/61/2727412 oder E-Mail: schulz(at)herrnhuter.ch) erhältlich. In deutscher Sprache abgefasst ist der 15seitige Artikel von Christoph Reichel »Keti koti 2013: Erinnerung an eine ambivalente Geschichte«, der einerseits einen historischen Überblick über die Sklaverei in Surinam gibt, der anderer-
seits aber auch die bis in die Gegenwart reichenden Folgen der Sklaverei im Blick hat. Das Heft enthält darüber hinaus das Wort der Kirchenleitung der Brüder-Unität zum Keti-koti-Jubiläum, das Ende Juni 2013 veröffentlicht wurde. Text hier.