Donnerstag, 19. September 2013

Regierung bestätigt Landtitel

Rio Coco, Grenzfluss zwischen Honduras und Nikaragua

Die Regierung von Honduras hat nach langjährigen juristischen Auseinandersetzungen - immer wieder begleitet von massiven Protesten - Anfang September 2013 die Landrechte von fünf indigenen Miskito-Familien endgültig anerkannt. Die zuerkannten Gebiete liegen an der Grenze zu Nikaragua. Norvin Goff, ein hochrangiger Vertreter der Miskitos, meinte: »Die Bestätigung des Rechtes der Miskitos auf das Land ihrer Vorfahren ist ein historischer Schritt; darüber hinaus ein Meilenstein für alle indigenen Völker, die um ihr Land kämpfen. Er hat einem hohen Preis, auch Menschenleben, gekostet.« Norvin Goff bedankte sich für den Druck aus dem In- und Ausland, der die Zuerkennung der Landtitel erst ermöglicht habe. Auch die Brüdergemeine in Nikaragua und Deutschland trat wiederholt für die Rechte der Indigenen ein.