Samstag, 24. August 2013

Die Losungen in Mayangna

Mayangna-Gottesdienst in der Brüdergemeine Musawás

»Wir sind glücklich darüber«, berichtet Pfarrer Rogélio Za-
carías, »dass wir die Losungen und die Kirchenlieder in unserer eigenen Sprache haben. Wir danken Euch herz-
lich, Schwestern und Brüdern in Deutschland, dass Ihr uns beides ermöglicht habt.« Zwei Personen sind mit der Übersetzung der Losungen für 2014 beschäftigt. Eine weitere Person kümmert sich um die digitale Erfassung. Das Korrekturlesen und die Losungs-Verteilung über-
nehmen die Pfarrer in den Mayangna-Gemeinden. Die Ethnie der Mayangnas lebt weitgehend im Landesinne-
ren von Nikaragua. Ihre Sprache und Kultur haben sie bisher ausschließlich mündlich gepflegt. Erst seit kurzem wird beides auch schriftlich weitergegeben. Die Losungen spielen hierbei eine besondere Rolle. Zumeist hat jede Familie ein Losungsbuch. Wenn abends alle daheim sind, wird die Losung gelesen. Manche nehmen sie auch mit zur Arbeit. »Für uns«, sagt Pfarrer Rogélio Zacarias, »ist es notwendig, dass die Losungen weiterhin in Mayangna erscheinen. Deshalb bitte ich im Namen unserer Gemeindemitglieder um weitere Unterstützung von Euch. Wir brauchen Eure finanzielle Hilfe, um unseren christlichen Glauben zu stärken und um unsere Sprache zu erhalten!«