Donnerstag, 12. Oktober 2017

Deutschland hilft Tansania

Selous-Wildreservat in Tansania

Mit 18 Millionen Euro unterstützt die deutsche Bundesregierung zusammen mit dem »World Wildlife Fund« und der »Zoologischen Gesellschaft Frankfurt«, die je 400.000 Euro geben, das Projekt »Selous Ecosystem Conservation and Development Program«. Ziel ist es, den Schutz des Selous-Wildreservates zu erhöhen und seinen Status als UNESCO-Weltnaturerbe zu wahren. Gefährdet wurde das Reservat durch die Vergabe unzähliger Lizenzen zum Abbau verschiedener Ressourcen, darunter Uran, sowie durch Wilderei. Ebenso problematisch ist die von Präsident John P. J. Magufuli verkündete Absicht, gegen alle Widerstände ein großes Staudammprojekt »Stiegler's Gorge« mitten im Wildreservat durchzusetzen. Der deutsche Botschafter in Tanzania, Egon Kochanke, sprach sich im Juli 2017 sehr deutlich sowohl gegen den geplanten Staudamm, den »Kidunda Damm«, als auch gegen den Uranbergbau im Reservat aus. Mehr hier.