Dienstag, 5. September 2017

Überschwemmungen in Nepal

Die Fluten eines Gebirgsbaches holen sich Haus um Haus.

Nicht enden wollende Monsunregen haben im August 2017 in Nepal zu massiven Überflutungen sowie Erdrutschen geführt und Zehntausende obdachlos gemacht. Das Heimatschutz-Ministerium meldete 91 Tote. Etwa 50.000 Häuser standen in den Fluten, viele davon wurden vom Wasser zerstört. Von 3.700 beschädigten oder zerstörten öffentlichen Bauten (Schulen, Krankenstationen, Büros, Brücken) ist die Rede. Die Regierung hat Schlauchboote und sieben Armee-Hubschrauber zur Verfügung gestellt und 27.000 Menschen mit Aufräum- bzw. Wiederaufbauarbeiten betraut. Die Brüdergemeine in Napal (zwei Gemeinden sowie eine Schule mit Kindergarten), vor zwei Jahren von den Erdbeben schwer betroffen, hat bislang keine Personen- oder Sachschäden gemeldet.