Montag, 22. August 2016

Nikaragua überprüft Missionen

Präsident Daniel Ortega mit Lebensgefährtin Rosario Murillo

Die Regierung Nikaraguas (Foto: Präsidentenpaar Ortega) bereitet ein Gesetz vor, dass es den Mitarbeitenden ausländischer Missionsorganisationen erschwert, im Lande zu arbeiten. Sie möchte damit sicherstellen, dass diese keinen illegalen Aktivitäten nachgehen. Wie Guillermo Osorno, Gründer der »Partei des christlichen Weges« mitteilte, gebe es immer mehr Leute, die behaupteten, religiöse Führer zu sein, sich aber nicht entsprechend verhielten und v. a. wirtschaftliche oder politische Ziele verfolgten. Pastoren und Pastorinnen müssten sich künftig erst registrieren lassen und auf die Genehmigung ihres Dienstes warten, ehe sie nikaraguanisches Territorium betreten dürften. Das neue Gesetz gelte genauso für die Katholische Kirche wie für die anderen Kirchen. Mehr hier.