Freitag, 5. August 2016

Geld für das »House of One«

»House of One« in Berlin-Mitte, Entwurfszeichnung

Seit langen wünscht sich die deutsche Hauptstadt Berlin einen Referenzort für das friedliche Miteinander der Religionen. Jetzt sollen in Berlin-Mitte im »House of One« (eine Art »Haus der Religionen«), unter einem Dach eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee entstehen. Ein weiterer Saal ist als Forum für den Gedankenaustausch geplant. Der Leiter der »Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen«, Reinhard Hempelmann (Berlin), sieht in der Förderung eines friedlichen Miteinanders der Religionen angesichts von Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und einer Situation, in der in vielen Ländern Christen das Grundrecht auf freie Religionsausübung vorenthalten werde, eine zentrale gesellschaftliche und politische Aufgabe. Es sei wichtig, Räume der Begegnung zwischen Vertretern unterschiedlicher Religionen zu schaffen und den Dialog zu fördern. Die Gesamtkosten des Projektes werdem mit etwa 43 Millionen Euro veranschlagt. Das Projekt gestartet haben die »Evangelische Kirchengemeinde Sankt Petri-Sankt Marien«, die örtliche Jüdische Gemeinde, das Rabbinerseminar »Abraham-Geiger-Kolleg« und die muslimische Initiative »Forum Dialog«. Mehr hier.