Donnerstag, 7. Juli 2016

Uranminen gefährden Südafrika

Kartenausschnitt mit den geplanten Uran-Abbaugebieten

Die Regierung Südafrikas plant, in der Karoo-Wüste eine rund 70 km lange Kette von Tagebau-Uranminen zuzulassen. Zuvor hatte das Unternehmen »Tasman RSA Mines« kurzfristig zu öffentlichen Meinungsäußerungen aufgerufen. Diese waren nötig, um eine Abbaulizenz für 30 Jahre zu erhalten. Sowohl das Umweltdepartment der Provinz Western Cape als auch viele NGOs und Anwohnende sandten ihre Bedenken ein. Nicht nur sind die angrenzenden Farmen betroffen, vor allem wird der Abbau höchstgefährliche Konsequenzen für die Flüsse haben. Damit sind viele Menschen und ein großer Teil des Landes von Uran-Kontaminierung bedroht. Das südafrikanische Umweltinstitut SAFCEI hat bereits jetzt erhöhte Strahlungen in einigen Gebieten gemessen. Es geht davon aus, dass diese auf radioaktive Abfälle zurückgehen, die das Unternehmen dort hat liegen lassen. Aktuelle Neuigkeiten hierzu gibt es u.a. auf der Facebook-Seite »Stop Uranium Mining in the Karoo«.